Continental produziert zehn Millionen standardisierte Drehzahlsensoren

MIL OSI – Source: Continental Corporation –

Headline: Continental produziert zehn Millionen standardisierte Drehzahlsensoren


May 24, 2016

  • Das in Toulouse entwickelte Sensorelement Multi-Application Unified Sensor Element (MUSE) wurde seit dem Produktionsstart im Januar 2014 mittlerweile zehn Millionen Mal an Standorten in China, Korea, Indien, Ungarn, Brasilien und Mexiko produziert.
  • MUSE vereint drei verschiedene Sensor-Funktionalitäten in einem einzigen Element. 

Frankfurt am Main, Deutschland / Toulouse, Frankreich, 24 Mai 2016. Seit Produktionsbeginn im Januar 2014 wurde das Sensorelement MUSE (Multi-Application Unified Sensor Element) bereits zehn Millionen Mal gefertigt und an zahlreiche Kunden weltweit geliefert. Die Produktion erfolgt an Standorten in China, Korea, Indien, Ungarn, Brasilien und Mexiko. MUSE liefert die Information über die exakte Position der Nocken- bzw. Kurbelwelle und deren Drehzahl sowie über die Getriebedrehzahl. „In der gesamten Automobilbranche sind die Kosten für Sensorelemente weitgehend vom Volumen abhängig. Durch die Kombination verschiedener Anwendungen in einem Design lassen sich maximale Skalenerträge erzielen“, sagte Thomas Jauch, Leiter des Segments Drehzahlsensoren im Geschäftsbereich Passive Sicherheit & Sensorik von Continental.




MUSE vereint drei verschiedene Sensor-Funktionalitäten in einem einzigen Element. Bilddownload

Der flexibel integrierbare Nockenwellenpositionssensor mit True-Power-on-Funktion (TPO) bietet hohe Präzision und Zuverlässigkeit des Signals (Wiederholgenauigkeit). Er überzeugt mit einer besonders schnellen Reaktionszeit beim Start und außerordentlich langer Lebensdauer. Außerdem kann er ohne den Einsatz von Seltenerdmagneten betrieben werden. Der Kurbelwellensensor lässt sich ohne Änderung des Sensordesigns mit oder ohne Richtungserkennung programmieren. Er unterstützt verschiedene Protokolle für die Pulsbreite und ist äußerst unempfindlich gegenüber den Schwingungen des Geberrads sowie gegenüber Temperaturveränderungen beim Starten und Stoppen des Motors. Zu den Funktionen des Getriebedrehzahlsensors zählen die aktive Diagnose und Schwingungsunterdrückung. Neben der Hochgeschwindigkeitssensorleistung stehen verschiedene Pulsbreiten für die Richtungserkennung zur Verfügung.

Durch die umfassende Standardisierung des Design- und Fertigungskonzepts verringert MUSE den zeitlichen und finanziellen Aufwand für Entwicklung und Funktionsprüfung erheblich, sodass beträchtliche Einsparungen der Entwicklungskosten möglich sind. Die Produkteinführungszeit, die Continental den Automobilherstellern bieten kann, lässt sich um 50 Prozent oder sogar noch weiter verringern, wenn sämtliche Vorteile genutzt werden, die das Produkt bietet.

Darüber hinaus lässt sich das Sensorelement MUSE durch die Bandendeprogrammierung für jegliche Motoranforderungen in höchstem Maß optimieren. „MUSE vereint verschiedene Anwendungen in einem einzigen Sensor und bietet damit hohe Flexibilität bei Spezifikationsänderungen und Weiterentwicklungen der Motoren“, so Olivier Marle, Entwicklungsleiter Elektronik & Magnete für Motordrehzahlsensoren und Senior Expert für magnetische Sensoren. „Die Integration aller Funktionalitäten der Motor- und Getriebedrehzahlsensoren in ein einzelnes Sensorelement war eine große Herausforderung. In zwei Jahren wurden zehn Millionen Sensorelemente produziert – auf diesen Erfolg kann das Team stolz sein“, sagte Michael Le Bian, Leiter der Forschung & Entwicklung für Motor- und Getriebedrehzahlsensoren.

Im Jahr 2015 gewann der Geschäftsbereich Passive Sicherheit & Sensorik von Continental für seine Innovation MUSE bereits den PACE (Premier Automotive Suppliers’ Contribution to Excellence) Award der Automotive News.

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