2 x neue Forschung in Museen

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Headline: 2 x neue Forschung in Museen

Richard-Wagner-Sammlung in Eisenach

Bei dem Vorhaben “Wissenschaftlich kommentierte Quellenanalyse und Diskussion ausgewählter Aspekte der Richard-Wagner-Sammlung Nikolaus J. Oesterleins in Eisenach” arbeiten die Hochschule Franz Liszt, Weimar, und die Stadt Eisenach als Trägerin des Fritz-Reuter- und Richard-Wagner-Museums zusammen. Die fokussierte Wagner-Sammlung umfasst eine Vielzahl und große Vielfalt von Quellen zu dem berühmten Komponisten: über 20.000 Text- und Notenquellen, Zeitdokumente wie Zeitungsausschnitte, Bildmaterialien, Handschriften/Briefe und Objekte. Umfang und Qualität der Materialien machen sie neben Bayreuth zum bedeutendsten Archivgut zu Wagner, jedoch wird die Sammlung bislang nicht dem entsprechend genutzt. Das Projekt will mit einer vertieften wissenschaftlich kommentierten Analyse des Materials und über die Diskussion ausgewählter Aspekte die Bedeutung der Bestände verdeutlichen und stärker in den Blick der Forschung rücken. Die digitale Vernetzung soll dabei die Forschungsmethoden erweitern und neue Möglichkeiten der Vermittlung bieten. 

Die Förderinitiative “Forschung in Museen”

Die Initiative “Forschung in Museen” richtet sich an Museen unterschiedlicher Größe und thematischer Ausrichtung, die Forschungsarbeiten zu ihren Sammlungen betreiben möchten. Ende Juni wird über die Bewilligung von Projekten in der letzten Ausschreibungsrunde der Initiative entschieden; derzeit ist das Förderangebot nur noch für Workshops und Symposien offen.

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2016 treffen sich zahlreiche Wissenschaftler(innen), die im Rahmen der Initiative gefördert werden, zu einem Statussymposium “Forschung in Museen” in Hannover; 19 Projekte stellen sich vor und zur Diskussion.

 

 

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