Neues Innovationslabor am Standort Lindau eingeweiht

MIL OSI – Source: Continental Corporation –

Headline: Neues Innovationslabor am Standort Lindau eingeweiht

  • Neues Raumkonzept durch Kooperation mit der Hochschule Mainz realisiert

Lindau, 7. Juni 2016. Nachdem der Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme des internationalen Automobilzulieferers Continental im November 2015 ein weiteres, drittes Bürogebäude in Lindau bezogen hat, hat heute die Standortleitung gemeinsam mit Vertretern der Hochschule Mainz ein modernes Innovationslabor offiziell eröffnet. Der Entwicklungsstandort an der Peter-Dornier-Straße bietet nun nicht nur Platz für rund 1.000 Mitarbeiter, sondern auch eine bisher einzigartige Arbeitsumgebung um Innovationen zu fördern.





In dem Innovationslabor können die Mitarbeiter kreativ an neuen Funktionen und Produktverbesserungen im Bereich der Fahrerassistenzsysteme arbeiten.


Bilddownload

„Innovationen erfordern Kreativität. Diese entsteht meist außerhalb des gewohnten Arbeitsumfelds, ohne Zeitdruck oder Ablenkungen“, sagte Marcel Verweinen, Standortleiter in Lindau. Genau hier setzt das Labor an: In dem 75 Quadratmeter großen Raum können die Mitarbeiter kreativ an neuen Funktionen und Produktverbesserungen im Bereich der Fahrerassistenzsysteme arbeiten. Das ist für den Geschäftsbereich von entscheidender Bedeutung: Der Bereich hat derzeit das größte Wachstumspotential im gesamten Continental-Konzern.

Das Ergebnis ist ein innovatives Raumkonzept, welches sich an der Vielschichtigkeit von Schiefer orientiert. So besteht die Einrichtung aus mehreren Holzschichten mit unterschiedlichen Beschichtungen in Grautönen. Die Schichten können flexibel genutzt werden und dienen als Tische und Sitzgelegenheit. Arbeiten ist sowohl einzeln als auch in der Gruppe möglich. Zusätzliche Sitzmöglichkeiten bieten kleine Hocker. Die Schichten des zentralen Möbelstücks können auch als Tribüne genutzt werden. Die Schieferung steht dabei sinnbildlich für einen Perspektivwechsel, der sich auch auf die Nutzer des Innovationslabors übertragen soll. Zusätzlich sind alle Wände des Raumes optimal nutzbar: In zwei Fensterfronten sind beschreibbare Glasschiebeelemente integriert. Hinzu kommen eine ebenfalls beschreibbare, vollflächige Whiteboardwand sowie Tafeloberflächen an den weiteren Wänden des Raumes. In der Konzeption wurde auf interaktive Hilfsmittel bewusst verzichtet, damit sich die Mitarbeiter vollständig auf die Entwicklung von vielschichtigen Ideen und kreativen Lösungsansätzen konzentrieren können.





Das Gestaltungskonzept des Raumes wurde in Kooperation mit der Hochschule Mainz entwickelt.


Bilddownload

Das Gestaltungskonzept des Raumes wurde in Kooperation mit der Hochschule Mainz (HS) entwickelt. Thomas Wichmann, Initiator des Projektes und im Advanced Engineering Fahrerassistenzsysteme bei Continental tätig, beschrieb die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Innenarchitektur der Hochschule Mainz als „klassische Win-Win-Situation“: „Die Studierenden bekamen die Möglichkeit, an einem realen Projekt zu arbeiten und waren hoch motiviert. Continental erhielt erstklassige Entwürfe mit wissenschaftlichem Hintergrund, die wir gerne realisiert haben.“ Auch die Verantwortlichen der HS Mainz zeigten sich von der Zusammenarbeit mit Continental begeistert: „Projekte mit großen Industrieunternehmen sind für uns als Hochschule ein Gewinn, denn die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie und praktischer Anwendung ist uns besonders wichtig“, so Alexa Hartig, Professorin für Konstruktion des raumbildenden und gebäudetechnischen Ausbaues an der HS Mainz.

„Kreativität ist ein Schlüssel zu neuen Ideen, die zu neuen Produkten führen. Unser Anspruch ist eine stetige Weiterentwicklung. Insbesondere auf dem Weg zum automatisierten Fahren brauchen wir im Bereich der Fahrerassistenzsysteme kreative und erstklassige Lösungen, damit wir unserem Ziel des unfallfreien Fahrens, der Vision Zero, näher kommen. Das Innovationslabor kann diesen Anspruch hervorragend unterstützen“, erklärte Dr. Thomas Brohm, Entwicklungsleiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme.





Thomas Wichmann aus dem Bereich Advanced Engineering Fahrerassistenzsysteme ist Initiator des Projektes.


Bilddownload

Schon heute sind Technologien wie Kameras, Radar- und Lidar-Sensoren in der Lage, den Fahrer vor Gefahrensituationen zu warnen und sogar ins Fahrgeschehen einzugreifen. Als einer der weltweit führenden Anbieter in diesem Bereich verzeichnet Continental ein starkes Wachstum im Geschäft mit Fahrerassistenzsystemen.

© Multimedia Investments Ltd Terms of Use/Disclaimer.