Der BMW 02 auf Jubiläumstour durch Norddeutschland.

MIL OSI – Source: BMW Group – Press Release/Statement

Headline: Der BMW 02 auf Jubiläumstour durch Norddeutschland.

Erste Bilder der Veranstaltung finden Sie ab dem 26.08. auf dem BMW Group Classic Medienserver: http://www.bmwgroupclassic-downloads.com/ Login: bmwgroup Passwort: classic

München/Hamburg. Vor 50 Jahren eroberte der BMW 02
von München aus die Straßen in aller Welt, nun wird die
„Hamburg-Berlin-Klassik“ 2016 für ihn zu einer Jubiläumstour. Zu der
Oldtimer-Rallye, die vom 25. bis zum 27. August 2016 von der Elbe an
die Havel führt, hat die BMW Group Classic fünf Modellvarianten der
1966 eingeführten Baureihe gemeldet. Sie repräsentieren die große
Vielfalt der schon damals unverwechselbaren Freude am Fahren. Darüber
hinaus sind bei der Wettfahrt durch Norddeutschland noch weitere
Jubilare am Start: zwei Exemplare des BMW 328, der vor 80 Jahren sein
Debüt absolvierte, sowie ein BMW 507 und ein BMW 503 Coupé, deren
Produktionslaufzeit vor 60 Jahren begann. Ebenfalls 50 Jahre alt ist
das Rolls-Royce Silver Cloud Drophead Coupé aus dem Bestand der BMW
Group Classic, mit dem sich die Fahrt von Hamburg nach Berlin auf
besonders luxuriöse Weise bewältigen lässt. Mit einem weiteren offenen
Klassiker aus Großbritannien wird an die immerhin schon 25-jährige
Cabrio-Tradition der Marke MINI erinnert.
Der Startschuss für die von der Fachzeitschrift „Auto Bild Klassik“
ausgerichtete Rallye fällt vor der Fischauktionshalle im Hamburger
Hafen. Ziel ist die Zentrale des Verlags Axel Springer in Berlin.
Dazwischen liegt eine rund 750 Kilometer lange Strecke, die in sechs
Etappen unterteilt ist und über Landstraßen durch einige der
sehenswertesten Naturregionen des Nordens führt. Zum Auftakt steuert
der Konvoi von Hamburg aus über Mölln und Neustadt-Glewe das
mecklenburgische Göhren-Lebbin an. Von dort aus folgt am zweiten
Rallye-Tag eine Rundfahrt durch das Gebiet der Mecklenburgischen
Seenplatte. Über Zehdenick und Oranienburg geht es schließlich die
Havel entlang bis nach Potsdam und von dort aus auf den Schlussspurt
nach Berlin. Auch bei der neunten Auflage der „Hamburg-Berlin-Klassik“
engagiert sich BMW als Premium-Partner der Veranstaltung, zu der
insgesamt mehr als 180 Klassiker aus nahezu sämtlichen Epochen der
Automobilhistorie gemeldet wurden.
Von den 1960er- bis zu den 1970er-Jahren erstreckt sich die
Erfolgsgeschichte des BMW 02. Der 1966 vorgestellte Zweitürer BMW 1600
bildete die Grundlage für eine komplette Baureihe mit zahlreichen
Motor- und Karosserievarianten, von der bis 1977 mehr als
860 000 Einheiten verkauft wurden und die obendrein auch im
Tourenwagensport und bei Rallyes eine beeindruckende Siegesserie
verbuchen konnte. Der BMW 02 wurde zur bis dahin meistverkauften
Baureihe in der Geschichte des Unternehmens. Zum Durchbruch der damals
schon sprichwörtlichen Freude am Fahren auf den internationalen
Automobilmärkten trug dabei vor allem der besonders kraftvoll
motorisierte BMW 2002 bei. Bei der „Hamburg-Berlin-Klassik“ 2016 gehen
zwei Exemplare des BMW 2002 tii an den Start, der 1971 mit einem
130 PS starken Einspritzmotor auf den Markt kam. Bei einem dieser
Fahrzeuge handelt es sich um einen im Jahr 2005 in der „Gläsernen
Werkstatt“ der BMW Group Classic mit zahlreichen Original-Ersatzteilen
vollständig neu aufgebauten Klassiker. Auch an die sportliche Karriere
des BMW 02 wird auf der Klassiker-Tour erinnert. Dafür sorgt der
Auftritt jenes 190 PS starken Wettbewerbsfahrzeugs auf der Basis des
BMW 2002 ti, mit dem der polnische Fahrer Sobieslaw Zasada 1971 die
Rallye-Europameisterschaft gewann.
Nach der zweitürigen Limousine und mehreren Cabrio-Versionen
präsentierte BMW ebenfalls 1971 ein für freizeitorientierte Fans der
Fahrfreude entwickeltes Fahrzeugkonzept. Die mit dem Namenszusatz
Touring versehene Karosserievariante wies anstelle des Stufenhecks
eine schräge, oben angeschlagene Heckklappe auf. Die lange Dachlinie
und die geteilt umklappbare Fondsitzlehne sorgten für mehr
Kopffreiheit auf den hinteren Plätzen sowie für ein variabel nutzbares
Gepäckabteil. Der BMW 1802 touring, der für die
„Hamburg-Berlin-Klassik“ 2016 nominiert wurde, wird von einem 90 PS
starken Vierzylinder-Motor angetrieben und entstammt dem Baujahr 1973.
Ein Ehrenplatz in der Modellgeschichte des BMW 02 gebührt außerdem
einem Einzelstück, das als weiterer Beleg für das herausragende
Potenzial dieser Baureihe gilt. Der italienische Automobildesigner
Pietro Frua ließ sich bereits 1969 vom BMW 02 zu einer
Sportwagen-Studie inspirieren. Im Jahr darauf präsentierte seine
Designschmiede auf dem Pariser Automobilsalon einen weiteren
Prototypen, der unter seinem sportlich-elegant gezeichneten Blechkleid
die Technik des BMW 2002 ti trug. Dieses Fahrzeug wurde im Jahr 2002
in den Fundus der BMW Group Classic aufgenommen und absolviert nun
einen seiner seltenen Ausflüge auf öffentlichen Straßen.
Zu den frühen Meilensteinen in der Unternehmensgeschichte gehört der
BMW 328. Der offene Sportwagen absolvierte im Sommer 1936 sein Debüt –
mit einem Klassensieg beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Heute gilt
der Zweisitzer als kostbare Rarität und als Inbegriff für zeitlos
faszinierendes Design, für innovative Technologie im Automobilbau und
für legendäre Erfolge im Rennsport. Die für die
„Hamburg-Berlin-Klassik“ 2016 nominierten BMW 328 gehen mit
prominenter Cockpit-Besetzung an den Start. Ebenso wie der
erfolgreiche Tourenwagen-Rennfahrer und BMW Markenbotschafter Leopold
Prinz von Bayern begibt sich auch die zweifache Olympiasiegerin im
Eiskunstlauf, Katarina Witt, an der Seite von Ulrich Knieps, dem
Leiter der BMW Group Classic, im Roadster auf die Reise von der Hanse-
in die Hauptstadt.
Komplettiert wird das Rallye-Aufgebot der Marke BMW von zwei
Jubilaren aus den 1950er-Jahren. Mit nur 251 beziehungsweise 273
jeweils von 1956 an gebauten Exemplaren gehören auch der Roadster
BMW 507 und das BMW 503 Coupé zu den besonders seltenen Modellen mit
dem weiß-blauen Logo auf der Motorhaube. Beide wurden bereits im
Herbst des Jahres 1955 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung
in Frankfurt erstmals öffentlich gezeigt und stießen sowohl bei der
Presse als auch beim Publikum auf große Begeisterung. Beide werden von
einem Leichtmetall-V8-Motor angetrieben, der im BMW 503 eine
Höchstleistung von 140 PS erbringt und im BMW 507 sogar 150 PS mobilisiert.
Mit einer exakt 50 Jahre alten Rarität ist die britische Marke
Rolls-Royce bei der „Hamburg-Berlin-Klassik“ 2016 vertreten. Im
Rolls-Royce Silver Cloud Drophead Coupé aus dem Baujahr 1966 lässt
sich die Reise durch den Norden Deutschlands auf besonders stilvolle
Weise genießen. Der offene Viersitzer, der einen V8-Motor mit 225 PS
unter der langen Haube trägt, entstand auf der Basis der dritten Serie
des Rolls-Royce Silver Cloud.
Ebenfalls aus Großbritannien stammt einer der jüngsten Teilnehmer im
Starterfeld der „Hamburg-Berlin-Klassik“ 2016. Das von der BMW Group
Classic nominierte Exemplar der Cabrio-Version des classic Mini lief
1996 vom Band und gehört damit zu den letzten von insgesamt
1081 produzierten Einheiten dieses Modells. Begonnen hatte die
Cabrio-Geschichte der Marke bereits fünf Jahre zuvor – und zwar
aufgrund der Initiative eines deutschen Händlers. Bei der Firma Lamm
wurde schon 1991 das feste Dach des classic Mini durch ein
Textilverdeck ersetzt. Der Umbau, der zusätzlich spezielle
Karosserieverstärkungen umfasste, überzeugte auch die Verantwortlichen
in der Zentrale der für den classic Mini zuständigen Rover Group und
animierte sie zu einer Eigenentwicklung, die im Herbst 1992 auf der
Automobil-Ausstellung in Birmingham vorgestellt wurde. Der classic
Mini für Frischluftfans wurde von einem 63 PS starken
Vierzylinder-Motor angetrieben und gehörte immerhin vier Jahre lang
zum Produktportfolio des Rover Werks in Longbridge. Unter den mehr als
5,3 Millionen gebauten Einheiten des classic Mini blieb das Cabrio
dennoch eine Rarität. Deutlich größer fällt der Stellenwert des
modernen MINI Cabrio aus. Es kam 2004, nur drei Jahre nach dem
Relaunch der Marke, erstmals auf den Markt. Seitdem wurden bereits
fast 350 000 Einheiten produziert. Vor wenigen Monaten debütierte die
jüngste Generation des offenen Viersitzers.