20. Okt. 16: DHL eröffnet deutschen und europäischen Unternehmen den Exportmarkt Iran

MIL OSI – Source: Deutsche Post DHL – Press Release/Statement

Headline: 20. Okt. 16: DHL eröffnet deutschen und europäischen Unternehmen den Exportmarkt Iran

DHL Freight ebnet europäischen Unternehmen den Weg für Exporte in den Iran. Dafür hat DHL Freight in seinen Depots in Frankfurt am Main und Istanbul entsprechende Kompetenzzentren eingerichtet. Als Reaktion auf den Abbau der Wirtschaftssanktionen und die positive wirtschaftliche Entwicklung des iranischen Handels steigt die Nachfrage nach Logistik-Lösungen. Mit wöchentlichen Stückguttransporten und europaweiten Teil- und Komplettladungen unterstützt DHL Freight Unternehmen beim Export ihrer Qualitätswaren in die Region.”Wir freuen uns sehr über die neuen Möglichkeiten, die uns der iranische Markt bietet. Die jüngsten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen bringen erhebliche wirtschaftliche Potenziale mit sich. Unsere Kompetenzzentren möchten Unternehmen, die zunehmend neue Handelsbeziehungen mit dem Iran eingehen, mit seiner langjährigen Expertise unterstützen diese Potenziale zu heben”, sagte Amadou Diallo, CEO DHL Freight.
DHL Freight hat hierzu diverse Kernleistungen definiert, wie zum Beispiel wöchentliche Sammelgutabfahrten nach Teheran ab dem Gateway in Frankfurt am Main. Weitere Leistungen sind Gefahrguttransporte, temperaturgeführte Transporte (+2 bis +25 Grad Celsius), Lagerlogistik, Zollabwicklung und die GPS-Überwachung von Waren. Außerdem kann über das DHL Freight-Netzwerk Fracht aus ganz Europa mit dem Ziel Iran abgewickelt werden.
Die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen haben eine lange Historie. Etwa 30 Prozent der industriellen Infrastruktur des Irans stammen aus deutscher Produktion. Durch das Inkrafttreten der internationalen Sanktionen sind die Handelsbeziehungen allerdings seit 2007 rückläufig und haben sich erst 2014 mit einem Handelsvolumen von rund 2,7 Milliarden Euro wieder positiv entwickelt. Allerdings war in 2015 wieder ein Rückgang um 10 Prozent zu verzeichnen1. Im Zuge des sogenannten “Joint Comprehensive Plan of Action”, oder auch “Wiener Vereinbarung” genannt, sollen nun über mehrere Phasen hinweg die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden. Die zweite Phase wird spätestens im Oktober 2023 abgeschlossen sein und der komplette Sanktionsabbau soll bis 2025 vollständig im Rahmen des “Termination Day” erfolgen2. Deutsche Wirtschaftsverbände stimmt diese Entwicklung positiv und man geht von einer Zunahme des bilateralen Handels aus, der allerdings auch eine funktionierende Logistik und stabile Lieferketten voraussetzt.