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Prävention spielt entscheidende Rolle

By   /   February 6, 2017  /   Comments Off on Prävention spielt entscheidende Rolle

MIL OSI – Source: Deutschland Bundesregierung – Press Release/Statement

Headline: Prävention spielt entscheidende Rolle

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Doch die Therapiemöglichkeiten verbessern sich ständig. Krebserkrankte leben länger. Wer raucht und trinkt, hat ein besonders hohes Risiko an Krebs zu erkranken. Vorsorge ist wichtig: Viele Erkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden.

Regelmäßige Vorsorge ist wichtig im Kampf gegen den Krebs.
Foto: mauritius images / imageBROKER / Oliver Ring

Dank der guten Gesundheitsversorgung leben Krebserkrankte heute deutlich länger als vor zehn Jahren. Seit 1970 hat sich die Zahl von Krebsneuerkrankungen in Deutschland nahezu verdoppelt. Der Grund dafür ist vor allem, dass die Menschen immer älter werden.

Die Überlebensraten nach einer Krebsdiagnose gehören in Deutschland zu den höchsten in Europa. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ist optimistisch: “Durch die großen Fortschritte bei Diagnostik und Therapie sind die Überlebenschancen bei vielen Krebsarten deutlich gestiegen.”
Erstmaliger Bericht zum Krebsgeschehen

Ende 2016 hat das Bundesgesundheitsministerium erstmalig den “Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland” veröffentlicht. Als Grundlage des künftig alle fünf Jahre erscheinenden Berichtes dienen die Krebsregister der Bundesländer.

Minister Gröhe betonte: “Mit dem Nationalen Krebsplan arbeiten wir daran, die Krebsfrüherkennung weiterzuentwickeln und die medizinische Versorgung weiter zu verbessern. Hierbei muss immer der Patient im Mittelpunkt stehen. Es ist wichtig, Betroffene gut zu betreuen und in Therapieentscheidungen einzubeziehen. Und natürlich spielt auch Prävention eine entscheidende Rolle, denn viele Krebserkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden.”

Der Gemeinsame Bundesausschuss arbeitet derzeit daran, wie Einladungsverfahren und Erfolgskontrolle für Darmkrebs- und Gebärmutterhalskrebs-Screening ausgestaltet werden können.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ein umfangreiches Programm zur Krebsfrüherkennung an:• Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung: ab 20 Jahre jährlich für Frauen,• Brustkrebs-Früherkennung: ab 30 Jahre jährliche Brustuntersuchung und von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre ein Mammographie-Screening für Frauen, • Hautkrebs-Früherkennung: Hautkrebs-Screening ab 35 Jahre alle zwei Jahre für Frauen und Männer,• Prostatakrebs-Früherkennung: ab 45 Jahre Vorsorgeuntersuchungen der Prostata jährlich für Männer,• Darmkrebs-Früherkennung: von 50 bis 54 Jahren jährliche Dickdarm- und Rektum-Untersuchungen für Frauen und Männer, ab 55 Jahre zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren.
Ausstieg aus dem Rauchen lohnt immer

Risikofaktoren für Krebs liegen oft im Lebensstil: Übergewicht, mangelnde Bewegung und eine unausgewogene Ernährung zählen dazu. Weltweit sind ein Drittel aller Krebserkrankungen vermeidbar.

Auch Rauchen oder Alkoholkonsum gehören dazu. Je höher der Konsum, umso höher ist das Risiko an Krebs zu erkranken. Selbst wer über viele Jahre geraucht hat, für den lohnt sich ein Ausstieg. Bereits zehn Jahre nach Rauchstopp halbiert sich das Lungenkrebsrisiko.

Ebenso empfiehlt es sich beim Konsum von Alkohol, Maß zu halten, so die BZgA. Frauen sollten nicht mehr als ein und Männer nicht mehr als zwei Standardgläser Alkohol pro Tag konsumieren. Das heißt ein oder zwei kleine Gläser Bier. An mindestens zwei Tagen in der Woche sollte man gar keinen Alkohol trinken.

Die BZgA bietet ein umfassendes Beratungsangebot zum Thema Rauchstopp, unter der kostenfreien Rufnummer 0800-8 31 31 31 und der Internetseite www.rauchfrei.info.de. Erwachsene finden unter www.kenn-dein-limit.de Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.Jugendliche unter 16 Jahren auf der Seite können auf der Seite www.null-alkohol-voll-power.de schauen.
Samstag, 4. Februar 2017

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