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Historische Wurzeln politischer Konflikte betrachten

By   /   March 8, 2017  /   Comments Off on Historische Wurzeln politischer Konflikte betrachten

MIL OSI – Source: Koerber Stiftung – Press Release/Statement

Headline: Historische Wurzeln politischer Konflikte betrachten

Ein Wiedererstarken von Nationalismus und Protektionismus, die wachsende Unsicherheit mit Blick auf Rolle und Zukunft des Westens sowie anhaltende Spannungen im Verhältnis zwischen Russland und seinen europäischen Nachbarn – diese und andere Themen fordern derzeit die Politik in Deutschland, Europa und der Welt heraus.
Viele der aktuellen Konflikte haben historische Ursachen. Wer die Geschichte kennt und versteht, dem eröffnen sich zusätzliche Lösungsansätze. Mit seinen 200 geladenen internationalen Gästen thematisiert das Körber History Forum am 16. und 17. Juni 2017 im Berliner Humboldt Carré Konflikte und politische Herausforderungen mit Blick auf ihren historischen Hintergrund – hochrangig besetzt, interdisziplinär und grenzübergreifend.
Eröffnungsredner am Abend des 16. Juni in diesem Jahr ist der frühere Bundesaußenminister und Vizekanzler Joschka Fischer. Er wird zum Auftakt die historische Entwicklung, die aktuelle Situation und die Zukunft des »Westens« einordnen und bewerten.
Am 17. Juni bestimmen weitere zentrale politische Themen die Agenda:
Der EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten Pierre Moscovici und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sprechen über Geschichte und Gegenwart der »deutschen Frage« in Europa. Ob Russland auf dem Weg in das posteuropäische Zeitalter ist, werden die russisch-amerikanische Politologin Nina Khrushcheva, der Chefredakteur von Russia in Global Affairs Fyodor Lukyanov und die wissenschaftliche Direktorin des neu eingerichteten Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien Gwendolyn Sasse diskutieren.
An der Debatte, ob einzelne Elemente des Westfälischen Friedens von 1648 neue Impulse für den Friedensprozess im Nahen Osten liefern können, wird sich unter anderem der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Botschafter Wolfgang Ischinger beteiligen.
Weitere Themen des Körber History Forums 2017 sind die Geschichte und Gegenwart des Nationalismus  und globaler Ordnungsprinzipien – Diskussionen in die sich auch die britischen Historiker Gwythian Prins und Adam Roberts einbringen werden. Auf die Frage, ob wir am Beginn eines Zeitalters der Klimakriege stehen, wird der Soziologe Harald Welzer in seinem Mittagsreferat eingehen.
»Die Kenntnis der Geschichte schärft den Blick für die Lösung gegenwärtiger Probleme, deshalb setzen wir uns mit dem Körber History Forum dafür ein, Politik und Geschichte miteinander in  einen fruchtbaren Austausch zu bringen«, betont Sven Tetzlaff, verantwortlicher Bereichsleiter für die historisch-politischen Projekte in der Körber-Stiftung.
Zum Körber History Forum werden jährlich führende Akteure aus Politik, Wissenschaft und öffentlichem Leben, Intellektuelle und Meinungsbildner aus Deutschland, anderen Ländern Europas, Nordamerikas und des Nahen Ostens nach Berlin eingeladen. Ziel ist es, die internationale Verständigung über die politische Dimension von Geschichte zu fördern.
Mehr Informationen zum Programm des Körber History Forum 2017 (PDF)

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