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Wie wirken internationale Jugenddialoge?

By   /   April 6, 2017  /   Comments Off on Wie wirken internationale Jugenddialoge?

MIL OSI – Source: Koerber Stiftung – Press Release/Statement

Headline: Wie wirken internationale Jugenddialoge?

Zu diesem Thema hatten der Isländische Botschafter in Deutschland, Martin Eyjólfsson, und die Generalsekretärin des Sekretariats des Ostseerats, Botschafterin Maira Mora, eingeladen. Es wurden die Aktivitäten der letzten drei Jahre reflektiert und Zwischenergebnisse mit Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft diskutiert.
In ihren Grußworten ordneten der Botschafter Guðmundur Árni Stefánsson im Namen der aktuellen isländischen Präsidentschaft des Ostseerats sowie Vertreter des Auswärtigen Amts und der OSZE den Jugenddialog in die größeren Zusammenhänge der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Region ein und betonten die Bedeutung dieser multilateralen Angebote für junge Europäer.
Die Körber Stiftung war Mitinitiatorin des BSYD und Kooperationspartnerin bei der operativen Durchführung der Veranstaltungen in den Jahren 2014 und 2015. Sie hatte dabei ihre Expertise in der grenzüberschreitenden historisch-politischen Verständigungsarbeit mit jungen Europäern sowie ihr EUSTORY-Netzwerk in die Kooperation eingebracht. Katja Fausser, Programmleiterin und Managing Director von EUSTORY, stellte im Rahmen der Veranstaltung die Erfahrungen der ersten zwei Dialoge auf einem Podium zur Zukunft des Formats vor. »Für die Körber-Stiftung ist Geschichte ein sehr guter Ausgangspunkt für grenzüberschreitende Verständigungsarbeit. Beim gemeinsamen Blick auf Geschichte lassen sich Hintergründe für unterschiedliche Perspektiven und Bewertungen verstehen und dadurch auch eigene Vorurteile überprüfen«.
Die Begegnungen 2014 und 2015 boten etwa 80 europäischen Schülerinnen und Schülern, mehrheitlich Preisträger aus den über 20 unabhängigen nationalen Geschichtswettbewerben des EUSTORY Netzwerks, die Möglichkeit, sich in Estland und Polen intensiv mit Vergangenheit und Gegenwart des Ostseeraums zu befassen.
Der Fokus der ersten beiden BSYDs lag auf den Themen Geschichte, Identität und Heimat ermöglichte den Teilnehmern, eigene Antworten zu finden auf Fragen wie: Wie prägten und prägen Grenzen und -verschiebungen Europa und den Ostseeraum? Bei Begegnungen mit Historikern, politischen Entscheidungsträgern von der lokalen über die nationale bis zur zwischenstaatlichen Ebene, aber auch mit Zeitzeugen oder jungen Studierenden an den jeweiligen Veranstaltungsorten beleuchteten die Teilnehmer verschiedene Facetten und verarbeiteten ihre Eindrucke und Informationen unter der Anleitung von Pädagogen, Historikern und Künstlern. Besonders intensive Erfahrungen waren dabei beispielsweise der Übertritt der EU-Außengrenzen bei einer gemeinsamen Exkursion vom estnischen Narva nach Ivangorod in Russland 2014 oder die öffentliche Abschlussveranstaltung im polnischen Olsztyn 2015.
Auf dem Podium in der isländischen Botschaft wurde diskutiert, mit welchen Methoden sich junge Europäer Geschichte nähern oder sich abstrakte Konzepte wie Identität fruchtbar aneignen können. Anschaulich zeigt das z.B. die Instagram Fotoausstellung #balticeye der BSYD Teilnehmer von 2014, die als Posterausstellung anschließend u.a. in Narva, Brüssel und Hamburg gezeigt wurde. Ein Teilnehmer aus dem Jahr 2014 meinte rückblickend: »While reflecting our personal identities I was introduced to a number of new designs of identity which helps to put myself in somebody‘s shoes in the future.«
Vertreter des European Solidarity Center in Polen, das den Baltic Sea Youth Dialogue 2016 ausgerichtet hatte, berichteten im Rahmen der Veranstaltung von ihren Erfahrungen bei der Vernetzung von jungen Journalisten im Ostseeraum, die sich unter anderem über ihre Erfahrungen im Umgang mit Informationen und Propaganda in ihren Ländern ausgetauscht haben.Mehr zur Abendveranstaltung Zu den Ergebnissen der Baltic Sea Youth Dialogues 2014 – 2016

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