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Integrationshilfe für geflohene Wissenschaftler(innen)

By   /   June 2, 2017  /   Comments Off on Integrationshilfe für geflohene Wissenschaftler(innen)

MIL OSI – Source: Volkswagen Stiftung – Press Release/Statement

Headline: Integrationshilfe für geflohene Wissenschaftler(innen)

Auch in die Bundeshauptstadt zog es gleich zwei “refugee scholars”. Am Zentrum Moderner Orient Berlin und an der Freien Universität Berlin forschen sie an wichtigen Themenkomplexen: “Public Space for Peace and Contention: Maydeen ash-Shuhadaa (Martyrs’ Square) Shaping Political and Social Spheres of the City of Tripoli, Libya”, und “Making a New Home in Germany: How do Newly Arrived Arabic Refugee Youth Acculturate to Life in Germany?”: Wie also gestalten sich derzeit die Räume für Friedensbemühungen einerseits, für Streit und Auseinandersetzung andererseits? Und was heißt es, als Flüchtling in der Fremde anzukommen und allmählich zu realisieren, dass das neue Zuhause statt eines vorübergehenden eines auf Dauer werden könnte? Mit Fragen der interkulturellen Verständigung (“Hermeneutic and Analytic Approaches to Explanation and Understanding”) setzt sich ein weiterer geflüchteter Fachkollege an der Universität Duisburg-Essen am dortigen Zentrum für die Geisteswissenschaften auseinander.
Auch die Naturwissenschaften profitieren. So arbeitet unter dem Dach der Förderinitiative “Integration molekularer Komponenten in funktionale makroskopische Systeme” mittlerweile ein syrischer Chemiker als Doktorand in der Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Lars Heinke im Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG) am Karlsruher Institut für Technologie an “Smart Membranes”. Neben diesen sechs konnten in den ersten Monaten des laufenden Jahres 2017 zwei weitere, jeweils mit 200.000 Euro geförderte Projekte von “refugee scholars” bewilligt werden: das Projekt “Exploring the electrophysiological markers of naturalistic social interactions” am Institut für Psychologie der Universität Düsseldorf, sowie das Projekt “Can Objects represent Home? Geteiltes Wissen zu den Syriensammlungen im Ethnologischen Museum Berlin” am Ethnologischen Museum in Berlin.
Zudem erhält ein Forscher, der zur Arbeiterbewegung zuletzt in der Türkei geforscht hat, die Möglichkeit, mithilfe der Zusatzförderung ein von der Stiftung bewilligtes Symposium mit dem Titel “Workers of the World – Exploring global perspectives on labour from the 1950s to the present” (28.-30. Juni, Hannover, Anmeldung noch möglich) zu begleiten und die gewonnen Erkenntnisse zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Die Veranstaltung wird vom Soziologischen Forschungsinstitut an der Universität Göttingen organisiert.
Hintergrund zum Förderangebot
Informationen zum Angebot und zur Antragstellung finden Sie unter “Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)”.

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