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BMW S 1000 RR Racer Jordi Torres kämpft in der Superbike World Championship um den Sieg – Fünf Siege und zehn Podiumsplätze für die BMW Piloten in Italien, Großbritannien und Frankreich.

By   /   June 19, 2017  /   Comments Off on BMW S 1000 RR Racer Jordi Torres kämpft in der Superbike World Championship um den Sieg – Fünf Siege und zehn Podiumsplätze für die BMW Piloten in Italien, Großbritannien und Frankreich.

MIL OSI – Source: BMW Group – Press Release/Statement

Headline: BMW S 1000 RR Racer Jordi Torres kämpft in der Superbike World Championship um den Sieg – Fünf Siege und zehn Podiumsplätze für die BMW Piloten in Italien, Großbritannien und Frankreich.

München. Ein BMW S 1000 RR Racer sorgte am Wochenende in der
MOTUL FIM Superbike World Championship (WorldSBK) für Aufsehen:
Jordi Torres (ESP) aus dem rein privaten BMW Althea Racing Team
kämpfte im Sonntagsrennen um den Sieg. Dabei hielt er die Fahrer der
etablierten und starken Werksteams hinter sich. Der Spanier war auf
dem Weg zu einem fantastischen Podiumsplatz, doch in der
Schlussphase des Rennens wurde er unverschuldet durch ein
Reifenproblem ausgebremst. Sein Althea BMW Racing Teamkollege Marco
Faccani (ITA) durfte hingegen feiern: Er gewann das Misano-Rennen
der FIM Superstock 1000 European Championship (STK1000). In der
French Superbike Championship (FSBK) war Kenny Foray (FRA) in Pau
(FRA) der Mann, den es zu schlagen galt. Er sicherte sich auf seiner
Tecmas Racing Team BMW S 1000 RR einen weiteren fantastischen
Doppelsieg. Florian Brunet-Lugardon (FRA) gewann beide Rennen der
French European Bikes Championship (FR EU) in Pau. Im schottischen
Knockhill fuhren Michael Rutter (GBR) und Chrissy Rouse (GBR) auf
das Podium der BSB Superstock-Klasse (BSB STK).

 

 

MOTUL FIM Superbike World Championship in Misano, Italien.

 
Bei der siebten Runde der MOTUL FIM Superbike World Championship 2017
(WorldSBK) bestritt das Althea BMW Racing Team ein weiteres Heimspiel:
Die Rennen wurden in Misano an der italienischen Adriaküste
ausgetragen. Im ereignisreichen Samstagsrennen egalisierte BMW S 1000
RR Fahrer Jordi Torres (ESP) sein bestes Saisonergebnis und kam als
Vierter ins Ziel. Sein Teamkollege Raffaele de Rosa (ITA) wurde Zehnter.

Dank seines vierten Platzes in Lauf eins ging Torres entsprechend der
umgekehrten Startaufstellung in der WorldSBK von der Poleposition ins
zweite Rennen am Sonntag. Der Spanier glänzte mit einer fantastischen
Performance, kämpfte um den Sieg und führte das Rennen acht Runden
lang an, bevor der spätere Sieger Marco Melandri (ITA) an ihm
vorbeiging. Torres behauptete sich dann auf dem zweiten Platz und war
auf dem Weg zu seiner ersten Podiumsplatzierung mit der BMW S 1000 RR.
Doch das Glück war nicht auf seiner Seite, und vier Runden vor Schluss
bedeutete ein Reifenproblem das vorzeitige Aus für den Spanier. De
Rosa kam als Siebter ins Ziel und holte so sein bisher bestes Saisonergebnis.

Jordi Torres: „Wir waren überzeugt, dass wir im
Sonntagsrennen stark sein können. Ich hatte einen guten Start und habe
die Poleposition bestmöglich ausgenutzt. Es hat geholfen, dass ich
niemanden vor mir hatte. Ich konnte meine Linien fahren und in meinen
Rhythmus finden. Ich bin mein Rennen gefahren, habe bis ans Limit
gepusht und vom Start weg 100 Prozent gegeben. Ich bin noch mehrere
Runden lang an Melandri dran geblieben und habe weiter gepusht. Aber
vier Runden vor Schluss habe ich Vibrationen gespürt, und das Heck
rutschte herum. Mir war klar, dass es dasselbe Problem war, das wir in
Assen im ersten Rennen hatten. Ich danke meinen Althea Jungs, die eine
hervorragende Fahrwerkslösung gefunden haben, die wir zuvor noch nie
ausprobiert haben. Das hat mir viel Vertrauen gegeben und mir
ermöglicht, meine Performance zu zeigen. Es tut mir so leid, dass ich
das Rennen nicht beenden konnte, aber wir müssen darauf aufbauen und
in Laguna Seca so weitermachen.“

Raffaele De Rosa: „Der Sonntag lief besser als der
Samstag, aber es war schade, dass wir es im ersten Rennen nicht in die
Top-10 geschafft haben. Dann wären wir mit dem umgekehrten Grid am
Sonntag etwas weiter vorne gestartet. Trotzdem bin ich recht
zufrieden, denn langsam, Schritt für Schritt, werden wir besser. Wir
nehmen dieses Ergebnis mit und versuchen, in den nächsten Rennen
darauf aufzubauen.“

FIM Superstock 1000 European Championship in Misano, Italien.

Marco Faccani (ITA) holte in Misano (ITA) den ersten Saisonsieg für
die BMW S 1000 RR in der FIM Superstock 1000 European Championship
(STK1000). Nach einem ereignisreichen Rennen, das unterbrochen und neu
gestartet wurde, stieg der Althea BMW Racing Team Fahrer auf die
oberste Stufe des Treppchens. Im ersten Teil des Rennens kämpfte
Federico Sandi (ITA) aus dem Berclaz Racing Team um den Sieg. Doch
dann stürzten er und Eric Vionnet (SUI) wegen Öls auf der Strecke.
Danach wurden die roten Flaggen geschwenkt. Sandi konnte beim Re-Start
wieder auf die Strecke gehen und führte das Feld an, schied dann
jedoch aufgrund eines Technikproblems aus. Vionnet konnte beim
Neustart nicht antreten.

Marco Faccani: „Was für ein Rennen! Ich bin so
glücklich, für das Team, für mich, für alle. Der erste Teil des
Rennens war sehr hart und die Pace extrem hoch. Ich bin das Tempo
mitgegangen und habe dann auch im zweiten Teil des Rennens alles
gegeben. Ich bin überglücklich, wir haben diesen Sieg gebraucht. Ich
danke allen für die Unterstützung, dem Team und den Sponsoren. Wir
haben einen großartigen Job gemacht, und ich hoffe, dass es so weitergeht.“

Federico Sandi: „Leider haben keine Flaggen vor dem
Öl in Kurve vier gewarnt. Als ich nach dem Crash in die Boxengasse
zurückkam, haben meine Mechaniker einen tollen Job gemacht, und wir
haben es zurück in die Startaufstellung geschafft. Nach dem Re-Start
lag ich vier Runden lang in Führung, aber am Ende des Rennens blieb
mein Bike dann stehen. Ich bin sehr enttäuscht, denn zu Anfang des
Wochenendes waren wir die Schnellsten da draußen, und im Warmup war
ich sehr schnell. Nun konzentrieren wir uns auf das nächste Rennen und
hoffen, dass wir das Glück dann auf unserer Seite haben werden. Denn
wir arbeiten sehr hart und in Misano wäre der Sieg möglich gewesen.“

British Superbike Championship in Knockhill, Großbritannien.

 
Die vierte Runde der British Superbike Championship (BSB) 2017 wurde
am Wochenende im schottischen Knockhill (GBR) ausgetragen.
Bestplatzierter BMW Pilot in der Superbike-Klasse (BSB SBK) war Peter
Hickman (GBR) auf seiner Smiths Racing BMW S 1000 RR. Er beendete die
Rennen auf den Positionen sechs und neun. Für seinen Teamkollegen Lee
Jackson (GBR) standen die Positionen neun und 13 zu Buche. Das Team
von Tyco BMW erlebte in der Superbike-Klasse ein schwieriges
Wochenende. Christian Iddon (GBR) stürzte im Training am Freitag und
konnte aufgrund einer tiefen Fleischwunde am linken Arm am Samstag und
Sonntag nicht mehr antreten.

Peter Hickman: „Um ehrlich zu sein, war es kein allzu
einfaches Wochenende. Ich war eigentlich das ganze Wochenende über
stark unterwegs. Doch im Qualifying ging es dann schief, denn das Öl
auf der Strecke hat meine Konzentration durcheinandergebracht. Ich
konnte einfach nicht so fahren, wie ich wollte. In der Folge waren
beide Rennen schwierig: Ich musste weit hinten starten, und auf einer
so kurzen Strecke wie Knockhill ist es beinahe unmöglich, sich wieder
nach vorn zu kämpfen. Man kann kaum überholen, aber ich habe mein
Bestes gegeben. Die Plätze sechs und neun sind zwar nicht das, was ich
mir normalerweise erwarte, aber auf die Top-6 der
Meisterschaftswertung fehlen uns nur vier Punkte. Beim nächsten Mal
werden wir also wieder richtig angreifen.“

 
In der Superstock-Klasse (BSB SBK) gab es zwei Podiumsplatzierungen
für die BMW Fahrer. Im ersten Rennen am Samstag holte Michael Rutter
(GBR / Bathams SMT Racing) den zweiten Rang. Josh Elliott (GBR), der
zu Tyco BMW zurückgekehrt ist und dort den verletzten Ian Hutchinson
(GBR) vertrat, holte bei seinem Comeback in der Klasse einen starken
fünften Platz. Chrissy Rouse (GBR / Mission Racing) stürzte leider auf
Position zwei liegend. Im zweiten Rennen am Sonntag war dann Rouse
derjenige, der als Zweiter auf das Treppchen stieg. Rutter wurde Fünfter.

French Superbike Championship in Pau, Frankreich.

Das südfranzösische Pau war Gastgeber für die vierte Runde der French
Superbike Championship 2017 (FSBK) – und das Wochenende brachte einen
weiteren Doppelsieg für BMW Fahrer Kenny Foray (FRA). Der Pilot aus
dem Tecmas Racing Team setzte an der Spitze des Feldes brillante
Manöver und gewann sowohl das Rennen am Sonntagvormittag als auch das
am Nachmittag. In den sieben Rennen, die in dieser Saison bisher
ausgetragen wurden, hat er nun fünf Siege in Folge geholt. In der
Gesamtwertung baute Foray als Führender seinen Vorsprung auf seinen
nächsten Verfolger auf jetzt 52 Punkte aus. Sein Teamkollege Maxime
Bonnot (FRA) beendete die Rennen auf den Plätzen 16 und neun (Sechster
und Zweiter der Klasse FSBK Challenger).

French European Bikes Championship in Pau, Frankreich.

Auch die Rennen der French European Bikes Championship (FR EU) in Pau
(FRA) wurden von den BMW S 1000 RR Fahrern dominiert. Im ersten Lauf
am Samstag holten sie einen Dreifachsieg. Florian Brunet-Lugardon (FRA
/ Gers Moto Vitesse Ordannaise) gewann vor seinem Bruder und
Teamkollegen Cyril Brunet-Lugardon (FRA). Fabien Gabrielian (FRA / FG
Racing) komplettierte das Podium als Dritter. Im zweiten Rennen
sicherten sich die Brunet-Lugardon-Brüder einen weiteren Zweifachsieg.
Florian gewann erneut vor dem Zweitplatzierten Cyril. In der
Meisterschaftswertung liegt Cyril weiter in Führung, Florian hat sich
auf den zweiten Rang verbessert.

Florian Brunet-Lugardon: „Am Samstag bin ich von der
Poleposition gestartet, und Cyril von Platz zwei. Es war ein sehr
langes und hartes Rennen mit hohen Asphalttemperaturen über 50 Grad
Celsius. Es gelang mir, vor Cyril zu bleiben und zu gewinnen. Im
Sonntagsrennen stand Cyril auf Startplatz zwei und ich auf drei. Zur
Rennmitte lagen wir ebenfalls auf diesen Positionen, doch dann haben
wir einen erfolgreichen Angriff auf den Führenden gestartet – und uns
einen weiteren Zweifachsieg geholt. Es war ein großartiges Wochenende
und die Ergebnisse waren für die Meisterschaft sehr wichtig.“

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