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Deutscher Schwimmverband trauert um Bruno Blum

By   /   August 11, 2017  /   Comments Off on Deutscher Schwimmverband trauert um Bruno Blum

MIL OSI – Source: DOSB – Press Release/Statement

Headline: Deutscher Schwimmverband trauert um Bruno Blum

11.08.2017
36 Jahren betreute Bruno Blum als Physiotherapeut die Nationalmannschaften im Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Gestern (9.8.) ist er nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben.

Bruno Blum verstarb im Alter von 77 Jahren. Foto: picture-alliance

In einer Sportart, die von Rekorden lebt wie kaum eine andere, hält Bruno Blum eine Bestmarke für die Ewigkeit. Ab München 1972 bis Peking 2008 nahm er an allen neun Olympischen Sommerspielen teil. Hinzu kommen dutzende Welt- und Europameisterschaften, Länderkämpfe, Weltcups und Trainingslager. Eine Lebensleistung, die in Deutschland seines Gleichen sucht.
Beim DOSB war Bruno Blum Mitglied des Lehrstabs Sportphysiotherapie und hat im Rahmen der Weiterbildung zur DOSB-Lizenz Sportphysiotherapie sein Wissen über 25 Jahre an rund 1200 Absolventen weitergegeben.
Der DSV gedenkt einem „Meister seines Fachs“ und wunderbaren Menschen zugleich. Über mehr als drei Jahrzehnte hinweg widmete er sein berufliches Leben zu großen Teilen der Gesundheit der Athletinnen und Athleten, die seine Herzlichkeit und seine „Handarbeit“ in Regenerations- und Wettkampfvorbereitungsphasen liebten und an deren Erfolge im Kreise der Nationalmannschaft er auch immer mindestens einen kleinen Anteil hatte.
Ebenso beeindruckend sind seine Verdienste außerhalb des DSV. Als Masseur und medizinischer Bademeister in Eching tätig gründete Blum 1971 die Deutsche Gesellschaft für Sportphysiotherapie sowie 1974 in München die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Massage/Physikalische Therapie. Von 1975 bis 2011 stand er ehrenamtlich dem Verband Physikalischer Therapie (VPT) als Präsident vor. Bereits 2001 wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2013 folgte das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, weil er sich „in außergewöhnlicher Weise im Gesundheitswesen und im sportlichen Bereich engagiert und sich dadurch große Verdienste um das Gemeinwohl erworben“ habe.
(Quelle: DSV/DOSB)

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