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Ski-Talent Frost 50.000ster Athlet in Förderung – Frankfurt am Main”Köln

By   /   November 7, 2017  /   Comments Off on Ski-Talent Frost 50.000ster Athlet in Förderung – Frankfurt am Main”Köln

MIL OSI – Source: Sporthilfe – Press Release/Statement

Headline: Ski-Talent Frost 50.000ster Athlet in Förderung – Frankfurt am Main”Köln

Roman Frost profitiert als 50.000ster Sportler von Förderung durch Stiftung Deutsche Sporthilfe – Westfale gehört zu den vielversprechendsten Talenten im Bereich Ski Alpin

Frankfurt am Main/Köln, 26.10.2017 –

Die Deutsche Sporthilfe hat im 50. Jahr der Stiftungs-Geschichte Ski-Alpin-Talent Roman Frost als 50.000sten Athleten in ihr Förderprogramm aufgenommen. Der 17 Jahre alte gebürtige Münsteraner gehört zukünftig dem sogenannten Top-Team Future an, der Förderstufe für Athleten mit besonders vielversprechender Perspektive.  

„Seit 50 Jahren arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern daran, dass sich Top-Athleten und vielversprechende junge Talente das Risiko einer Karriere im Leistungssport leisten können“, sagte Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe: „Roman Frost steht als Sportler aus einer sehr trainings- und kostenintensiven Disziplin stellvertretend für die nunmehr 50.000 Athleten, die wir bislang auf ihrem Weg unterstützen konnten.“

Frost, der für den SC Bayer Leverkusen startet und in Berchtesgaden die Eliteschule des Sports besucht, gehört zu den größten deutschen Nachwuchshoffnungen im Bereich Ski Alpin. Im Vorjahr gewann er den DSV-Jugendcup, wurde Deutscher Meister im Super-G, der Alpinen Kombination und Zweiter im Slalom. Frost ist der derzeit jüngste Athlet im C-Kader des Deutschen Skiverbands.Insgesamt fördert die Deutsche Sporthilfe derzeit rund 4.000 Athletinnen und Athleten in über 50 Sportarten. Im Jubiläumsjahr leistet sie mit einem Rekord-Förder-Etat von 14,5 Mio. Euro einen Beitrag zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des deutschen Sports. Seit Gründung der Stiftung im Jahr 1967 gewannen von der Deutschen Sporthilfe geförderte Athleten insgesamt 247 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen und 338 bei Paralympics.

Roman, was bedeutet es für Dich, der 50.000ste Sporthilfe-geförderte Athlet zu sein?
Schon die Tatsache, dass ich in die Förderung aufgenommen wurde, ist für mich eine Riesenehre. Der DSV hatte mich für das Top-Team Future vorgeschlagen. Diese Anerkennung durch Trainer und Verantwortliche tut dem Ego unheimlich gut. Außerdem ist die damit verbundene finanzielle Unterstützung von monatlich 300 Euro essentiell für mich. Schließlich ist meine Sportart sehr teuer.
Geboren und aufgewachsen bist Du in Münster. Wie kommt ein waschechter Westfale zum Skisport?
Meine Eltern waren beide Skilehrer, sodass meine Schwester und ich in Herbst- und Winterferien schon immer viel in Skiurlaub waren. Im Alter von 6 Jahren sind wir die ersten Kinderrennen in Skihallen und im Mittelgebirge Westdeutschlands gefahren und haben dabei mit zahlreichen Siegen mehrfach die Kidscup-Meisterschaften gewonnen. Um uns mit stärkerer Konkurrenz messen zu können, sind wir in der Schülerzeit zeitweise jedes Wochenende acht Stunden nach Bayern gefahren, um uns mit dem besten Nachwuchs Bayerns messen zu können. Als wir auch hier Siege einfuhren und Meisterschaften gewannen, wurde uns klar, dass wir umziehen müssen, wenn wir Skirennsport professionell betreiben wollen.
Gemeinsam mit Deiner Schwester Lara, bis vor kurzem Ski-Freestylerin, bist Du dann auf eine Eliteschule des Sports ins 800 km entfernte Berchtesgaden gewechselt. Ein schwieriger Schritt?
Ich war damals 10 Jahre alt und kam gerade aus der Grundschule. Da ändert sich ohnehin alles, so dass ich in der 5. Klasse schnell einen neuen Freundeskreis aufgebaut hatte. Für meine 14-jährige Schwester war es da schon etwas schwieriger, sie hatte noch einen Freund in Münster. Sie haben sich letztendlich getrennt. Wir wollten damals das „Projekt Skirennsport“ zunächst für ein Jahr ausprobieren, deshalb ist anfangs auch nur meine Mutter mit nach Bayern gezogen. Es lief dann aber so gut bei mir, so dass ich am Jahresende die Nr. 1 in der DSV Schülerrangliste meines Jahrgangs war. Also haben wir im Familienrat entschieden, für ein weiteres Jahr zu verlängern. Inzwischen sind sieben Jahre daraus geworden und wir fühlen uns in Berchtesgaden pudelwohl. Mittlerweile habe ich mir sogar einen leicht bayrischen Akzent angewöhnt.
Im vergangenen Jahr hast Du den DSV-Jugendcup gewonnen, bist Deutscher Jugend-Meister im Super-G, der Alpinen Kombination und Zweiter im Slalom geworden. Was sind Deine nächsten Ziele?
Das Saisonhighlight ist für mich die Junioren-WM im Frühjahr in Davos. Dafür möchte ich mich als jüngster Athlet im deutschen C-Kader erst einmal qualifizieren, denn jedes Großereignis gibt mir wichtige Erfahrungswerte. Daneben will ich mir über die internationalen FIS-Rennen eine Top-Ten Weltranglistenposition in meinem Jahrgang erarbeiten. Mein Fernziel ist irgendwann einmal die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Das ist für jeden Sportler das Größte.

Hinweis an die RedaktionenDas Interview mit Roman Frost darf kostenfrei abgedruckt werden. Quelle: Deutsche Sporthilfe.

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