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Bundesfamilienministerin Katarina Barley würdigt die »Engagierte Stadt«

By   /   December 8, 2017  /   Comments Off on Bundesfamilienministerin Katarina Barley würdigt die »Engagierte Stadt«

MIL OSI – Source: Koerber Stiftung – Press Release/Statement

Headline: Bundesfamilienministerin Katarina Barley würdigt die »Engagierte Stadt«

Wie kann es zukünftig gelingen, Bürgerschaftliches Engagement noch besser zu unterstützen und nachhaltiger zu gestalten? Wie gelingt es, die in unserer Gesellschaft vorhandene Vielfalt zu fördern, bzw. diese noch mehr als Chance zu begreifen? So lauteten einige Fragen, die auf dem zweitägigen Treffen am 5. und 6. Dezember in Berlin diskutiert wurden.
Barley betonte insbesondere den Paradigmenwechsel in der Engagementförderung durch die Abkehr von einer nicht nachhaltigen Projektfinanzierung (»Projektitis«) hin zu einem gemeinsamen Vorgehen, welches auf die bereits vorhandenen Strukturen vor Ort setzt und diese vernetzt, qualifiziert und berät. Das Programm »Engagierte Stadt«, an welchem die Körber-Stiftung zusammen mit fünf weiteren Stiftungen, einem Unternehmen und dem Bundesfamilienministerium beteiligt ist und dessen Programmbüro bei der Körber-Stiftung angesiedelt ist, verfolgt genau dieses Ziel eines Aufbaus nachhaltiger Engagementstrukturen.
In der Podiumsrunde »Sektorübergreifende Zusammenarbeit für eine nachhaltige Engagementlandschaft« war die »Engagierte Stadt« gleich doppelt vertreten: Eva Nemela, Programmleiterin der Engagierten Stadt, konnte die Erfahrung des Programm hinsichtlich der Gelingensbedingungen und Herausforderungen trisektoraler Kooperationen einbringen. »Kein Akteur wird zukünftig in der Lage sein, gesellschaftlichen Herausforderungen alleine zu begegnen. Deshalb fördert das Programm ‘Engagierte Stadt’ in 50 Städten und Gemeinden in Deutschland lokale Verantwortungsgemeinschaften von Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Das Ziel sind mehr Engagement und bessere Rahmenbedingungen für Engagement vor Ort.«
Oberbürgermeister Stefan Bosse aus der Engagierten Stadt Kaufbeuren ergänzte durch die kommunale Sichtweise. Konsens war in der Runde, dass es die Bereitschaft zur wertschätzenden Zusammenarbeit im Dialog braucht. Marion Zosel-Mohr von der Freiwilligenagentur Altmark in der Engagierten Stadt Stendal war zudem aktiv in das World Café »Netzwerke als Ausdruck bürgerschaftlicher Selbstorganisation« eingebunden.
Neben dieser Einbindung der »Engagierten Stadt« als innovatives Programm mit Vorbildcharakter im Bereich der Engagementförderung waren quer durch die Republik auch VertreterInnen weiterer Engagierter Städte, so Königswinter, Flensburg, Neubrandenburg und Hohe Börde als Gäste vertreten und profitierten von den Anregungen, dem Austausch und der Vernetzung beim wahrscheinlich größten »Szenetreffens« der Engagementförderung in Deutschland.
zum Programm »Engagierte Stadt«

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