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Wie international sind Konzerthäuser?

By   /   January 12, 2018  /   Comments Off on Wie international sind Konzerthäuser?

MIL OSI – Source: Koerber Stiftung – Press Release/Statement

Headline: Wie international sind Konzerthäuser?

Seit 2008 findet sich alle zwei Jahre die internationale Musikvermittler-Szene in Hamburg ein, um beim Symposium »The Art of Music Education« über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Musikvermittlung zu diskutieren. Die Tagung ist eine Kooperation zwischen der Elbphilharmonie und der Körber-Stiftung, im Verbund mit der European Concert Hall Organisation (ECHO). Die bisherigen Ausgaben beschäftigten sich mit den Themen »Role«, »Young Audiences«, »Alliances«, »Heritage« und »Concert Halls and Schools«. Namhafte Experten teilten ihre Erfahrungen in Diskussionen und Praxispräsentationen mit den Symposiumsgästen.
Das Thema des aktuellen Symposiums vom 14. bis 16. Februar lautet »Discovering cultural relations – music institutes in multi-diverse urban societies«: Großstädte sind Zentren der Internationalisierung. Ihre Entwicklung wird durch zahlreiche Einflussfaktoren bestimmt: Handel, Verkehrswege, Industrie und Wissenschaft sowie die Zuwanderung prägen die europäischen Städte und haben vielfach zu deren Wohlstand beigetragen. Doch die internationale Stadtgesellschaft bedeutet auch Spannungen, Abgrenzungen und das Aushalten von Unterschiedlichkeit. Welche Rolle haben Kulturinstitutionen in zukünftigen Stadtgesellschaften? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit ein neues, lokal-internationales Kulturpublikum heranwachsen kann? Diesen und weiteren Fragestellungen werden sich die Teilnehmerinnen aus Musikinstitutionen in Europa während des Symposiums widmen.
Erstmals kann das Symposium in beiden Häusern (Körber-Stiftung und Elbphilharmonie) stattfinden. So wird es neben Vorträgen und Fachforen auch am 15. Februar ein öffentliches Konzert im Kleinen Saal der Elbphilharmonie geben. Das kulturenübergreifende Konzert »Von St. Pauli bis Burkina Faso« eröffnen die Musiker des Hamburger Ensemble Resonanz, die für ihr Grenzgängertum längst bekannt sind.
Damit laufen sie offene Türen ein bei Derya Yildirim, einer anatolischen Sängerin und Multi-Instrumentalistin aus Hamburg. Arabische Lauten verschmelzen mit europäischen Streichern, ergänzt durch afrikanische Gesänge und Gitarreneinlagen von Patrick Kabré aus Burkina Faso, dazu Percussion von Sven Kacirek. Und schon stehen mindestens drei verschiedene Kulturkreise gemeinsam auf der Bühne.Nach der Pause erobert Kulturkreis Nummer vier die Bühne: Bayern. Die virtuosen Musiker der »Unterbiberger Hofmusik« begeben sich ausgehend von ihrer musikalischen Heimat, der bayerischen Blasmusik, auf Wanderung in andere Gefilde: Grenzen zwischen Volks- und Kunstmusik verschwimmen, Jazz mischt sich mit Einflüssen aus aller Herren Länder. (Das Konzert ist bereits ausverkauft)
Weitere Informationen zum Symposium »The Art of Music Education«

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