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Jahreswirtschaftsbericht 2018: Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter stark

By   /   January 31, 2018  /   Comments Off on Jahreswirtschaftsbericht 2018: Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter stark

MIL OSI – Source: Sozialdemokratische Partie Deutschlands – SPD – Press Release/Statement

Headline: Jahreswirtschaftsbericht 2018: Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter stark

Bernd Westphal, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher
Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Jahreswirtschaftsbericht 2018 „Wirtschaftlich gestärkt in die Zukunft“ bescheinigt der deutschen Wirtschaft auch weiterhin einen kräftigen konjunkturellen Aufschwung. Für 2018 erwartet die Bundesregierung wieder einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,4 Prozent. Im Jahr 2017 waren es 2,2 Prozent. Basis für diesen Aufschwung sind eine starke Außenwirtschaft und Binnenwirtschaft gleichermaßen.
„Auch die gute weltwirtschaftliche Lage hat dazu beigetragen, dass der Außenhandel floriert und die Unternehmen wieder stärker investieren. Besonders erfreulich ist die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Der Beschäftigungsaufbau setzt sich auch 2018 fort. Die Zahl der Erwerbstätigen wird von 44,3 Millionen auf 44,8 Millionen steigen. Die Arbeitslosenquote, die bereits 2017 mit 5,7 Prozent den niedrigsten Stand seit 25 Jahren erreicht hatte, wird in diesem Jahr voraussichtlich auf 5,3 Prozent sinken. Die guten Perspektiven am Arbeitsmarkt und die expandierenden real verfügbaren Einkommen werden bei den privaten Haushalten die Konsumausgaben erhöhen.
Im Jahreswirtschaftsbericht wird unsere sozialdemokratische Wirtschaftspolitik deutlich sichtbar. Bei den Herausforderungen wie dem digitalen Wandel, der demografischen Entwicklung oder der Globalisierung sind die richtigen Weichen gestellt worden, so dass die Wirtschaft auf einer soliden Basis steht und für die Zukunft gestärkt ist.
Doch trotz der hervorragenden wirtschaftlichen Lage: Zeit zum Ausruhen bleibt nicht.
In einer Sozialen Marktwirtschaft geht es vor allem auch darum, die seit den 1990er Jahren angewachsene Ungleichheit zu begrenzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Ziel ist ein „inklusives Wachstum“, das das Versprechen „Wohlstand für alle“ auch vor dem Hintergrund rasanter technischer und wirtschaftlicher Veränderungen einlöst. Insbesondere in den strukturschwachen Regionen und dem ländlichen Raum müssen wir alles unternehmen, um die wirtschaftlichen Perspektiven der Menschen zu verbessern. Dies ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern begünstigt letztlich auch die wirtschaftlichen Wachstumskräfte.
Die SPD-Fraktion hat mit den richtigen Konzepten die Wirtschaft auf ein solides Fundament gestellt und damit Handlungsspielräume für wachstumsorientierte Investitionen in Humankapital, und Infrastruktur geschaffen.“

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