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MINT in der schulischen Bildungskette

By   /   March 2, 2018  /   Comments Off on MINT in der schulischen Bildungskette

MIL OSI – Source: Koerber Stiftung – Press Release/Statement

Headline: MINT in der schulischen Bildungskette

Was und wie sollen Kinder im Kita-Alter lernen? Professorin Mirjam Steffensky vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik warb bei der Tagung des MINTforum Hamburg für eine frühe MINT-Bildung. »Dabei bilden Kinder eine erste Idee von Begriffen, Konzepten und Phänomenen – zum Beispiel der belebten und unbelebten Natur – und das kindliche Interesse, die Lernfreude und das Zutrauen in eigene Fähigkeiten kann gestärkt werden«. Die Kinder entwickelten dabei Vorläuferfähigkeiten für den späteren Übergang in die Schule. Wesentlich für Steffensky ist bei der frühen MINT-Bildung, dass gerade auch bildungsbenachteiligte Kinder, die nicht »alles von selbst« lernten, wichtige Impulse erhielten.
Professor Thomas Schramm von der HafenCity Universität Hamburg (HCU) nahm im Anschluss das andere Ende der schulischen Bildungskette in den Blick: Am Beispiel der notwendigen Mathematik-Kompetenzen für ein MINT-Studium, abgeprüft in dem Selbsttest für studieninteressierte Schülerinnen und Schüler nach dem Abi »MINTfit«, plädierte Schramm für eine mathematische Bildung in der Schule, welche die erforderlichen mathematischen Kenntnisse und Grundkompetenzen für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium nach dem Abitur vermittelt.
Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte sowie Vertreter außerschulischer Lernorte verfolgten mit großem Interesse die Tagung, die den Teilnehmenden neben den wissenschaftlichen Impulsen noch verschiedenste Rundgänge in die Labore und Einblicke in Forschungsprojekte der HCU ermöglichte. Im Labor für Photogrammetrie und Laserscanning beispielsweise reisten Erzieher und Lehrkräfte mit einer Virtual Reality-Brille nach Bad Segeberg, im CityScienceLab suchten sie mögliche Bauplätze für Flüchtlingsunterkünfte und auf dem verschneiten Gründach der HCU lernten sie den Nutzen begrünter Dächer für Wasserwirtschaft, Kühlung und soziales Leben kennen.
Den Abschluss der Tagung bildete ein Markt der außerschulischen Lernorte und Projekte: Über 20 Netzwerkpartner des MINTforum Hamburg zeigten in einer großen Ausstellung im Foyer der HCU ihre MINT-Angebote, die sich ganz im Sinne des Tagungsmottos an Kinder und Jugendliche von der Kita bis in die Hochschule richten.
Die Angebote und alle aktuellen Termine rundum MINT-Wettbewerbe, Experimente, Ferienkurse etc. finden sich hier: www.mintforum.de 

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