Preisträger bei Internationaler Jugendbegegnung in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Source: Koerber Stiftung

40 Jugendliche aus neun Ländern hatten während des einwöchigen Programms die Möglichkeit, mit Überlebenden und Nachkommen zu sprechen sowie am feierlichen Gedenkakt zum 73. Jahrestag der Befreiung des KZ-Flossenbürg teilzunehmen. Die Preisträger des Geschichtswettbewerbs beschäftigten sich zusammen mit den anderen Jugendlichen im Rahmen von Rundgängen, inhaltlichen Modulen und Gesprächen mit verschiedenen thematischen Aspekten. Durch den Besuch des Geländes des ehemaligen Konzentrationslagers, des ehemaligen Außenlagers Hersbruck sowie des Steinbruchs als Ort von Zwangsarbeit setzten sie sich intensiv mit der Geschichte des historischen Ortes auseinander.»Es gibt viel Raum für Diskussionen über die Vergangenheit und die unterschiedlichen Perspektiven darauf. Somit lässt sich vor allem für die Gegenwart und die Zukunft Neues aus dem Alten gewinnen«, beschreibt Gerrit, 19 Jahre, aus Nordrhein-Westfalen, ihre Erfahrungen. Carlotta, 18 Jahre, aus Hessen hält fest: »Es ist unglaublich beeindruckend, wie bei der Internationalen Jugendbegegnung  trotz der kulturellen Vielfalt das sensible Thema Holocaust für jeden Einzelnen auf emotionaler und sachlicher Ebene angemessen vermittelt werden kann und ein anregender Austausch darüber möglich ist.«Ziel der Jugendbegegnung ist es, durch Austausch und selbsterarbeitete Beiträge das eigene Nachdenken über die Geschichte zu fördern. Bereits im Vorfeld zur Jugendbegegnung waren die Teilnehmenden dazu aufgefordert sich in ihrer Heimatregion auf Spurensuche zu begeben und dabei der Frage nachzugehen, wie ein zeitgemäßes Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aussehen kann und was an der jetzigen Erinnerungskultur verändert werden sollte.Weitere Informationen zum Geschichtswettbewerb  

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