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Fritz-Remy-Straße: Profitgier kennt keine Grenzen – DIE LINKE steht hinter den Mieterinnen und Mietern aller Nationen und Religionen

By   /   April 29, 2018  /   Comments Off on Fritz-Remy-Straße: Profitgier kennt keine Grenzen – DIE LINKE steht hinter den Mieterinnen und Mietern aller Nationen und Religionen

Source: Sozialdemokratische Partie Deutschlands – SPD

Im aktuellen Fall um den fehlenden Brandschutz in den Häusern der Fritz-Remy-Straße steht immer noch die Räumung des Gebäudes aus, wenn nicht innerhalb kürzester Zeit nachgebessert wird. DIE LINKE.Offenbach unterstützt neben den parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung alle Bestrebungen der Mieterinnen und Mieter ordentlich entschädigt zu werden. Es liegt zu allererst in der Verantwortung der Eigentümer sicherzustellen, dass in den Immobilien immer „alles in Schuss“ ist, vom Brandschutz bis zur Reinigung.
Was jedoch in den Häusern der Fritz-Remy-Straße geschieht, ist Ausdruck einer immer weiter fortschreitendenden Verrohung bei Geschäften mit ertragreichen Anlageformen. „Betongold“ ist der Ausdruck der Wohlsituierten für die Anlageform Immobilie. Das Wohl der Mieterinnen und Mieter steht dabei ganz hinten auf der Agenda. Wichtig ist nur, dass die Miete eingeht. Dabei wird oft genug ganz bewusst ausgenutzt, dass die Belegung mit Menschen deren Miete „vom Amt“ gezahlt wird sicherstellt, dass die Miete zuverlässig gezahlt wird. Eigentümer und Hausverwaltung wissen ganz genau, dass die Mieterinnen und Mieter in dieser Situation dann bei Mängeln nicht, oder nur sehr schlecht in der Lage sind diese Miete zu kürzen. Damit ist den Bewohnern ein wichtiges Mittel gegen Vermieterwillkür genommen. Die prekäre Situation der Kunden wird schamlos ausgenutzt, um Investitionen einzusparen.
Wenn in diesem Quartier jetzt wieder die vereinfachenden Parolen des Nationalismus und des zum Teil unverhohlenen Rassismus aufgerufen werden, gilt es wachsam zu sein. An vielen Stellen wird die Stimmung geschürt, Mieterinnen und Mieter aus anderen Nationen seien verantwortlich für die Zustände in der Fritz-Remy-Straße. DIE LINKE.Offenbach bestreitet das.
Die Eigentümer nutzen mit den wechselnden Hausverwaltungen als willigen Erfüllungsgehilfen, in sehr vielen Fällen ganz bewusst die prekäre Situation der Menschen aus, um Profit zu machen. Dass sich Menschen mit Migrationshintergrund gegen solche Machenschaften schlechter wehren können, als Menschen, die in diesem Rechtssystem aufgewachsen sind, wird nicht nur billigend in Kauf genommen. Es wird mit krimineller Energie forciert.
Menschen mit Migrationshintergrund haben es sowohl auf dem Arbeitsmarkt schwerer, als auch auf dem Wohnungsmarkt. Ihre Situation wird von den Eigentümern ebenso ausgenutzt, wie die Situation der Menschen die hier geboren sind und aus ganz verschiedenen anderen Gründen nicht die Möglichkeit haben, sich gegen die rücksichtslose Willkür der Hausverwaltung und vor allem der Eigentümer zu wehren. Verantwortlich dafür, dass Menschen unter diesen Bedingungen leben müssen, sind Eigentümer und Hausverwaltung und danach erst die regionale Verwaltung. Die Agenda-Politik mit der gesetzlich verordneten, menschenverachtenden Kürzung des Existenzminimums (Hartz IV) steht an nächster Stelle auf der langen Liste der Verantwortlichkeiten für die Missstände in den Häusern der Fritz-Remy-Straße. Nationen oder Religionen finden sich auf dieser Liste nicht. DIE LINKE.Offenbach fordert eine baldige Entschädigung aller Mieterinnen und Mieter.

MIL OSI

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