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THE BERLIN PULSE in Brüssel!

By   /   May 16, 2018  /   Comments Off on THE BERLIN PULSE in Brüssel!

Source: Koerber Stiftung

Angesichts der langwierigen Regierungsbildung wurde innerhalb Europas daher mit umso mehr Spannung erwartet, welche europapolitischen Positionen die nächste Bundesregierung formulieren würde. Inzwischen steht der neue Koalitionsvertrag. In Kooperation mit Carnegie Europe hat die Körber-Stiftung daher in Brüssel eine Diskussionsveranstaltung zu Deutschlands europäischer Agenda durchgeführt. Die Ergebnisse aus THE BERLIN PULSE standen dabei im Mittelpunkt.
Nora Müller, Bereichsleiterin Internationale Politik der Körber-Stiftung, stellte zu Beginn der Veranstaltung die europapolitischen Einstellungen der Deutschen vor, die für THE BERLIN PULSE erhoben wurden. Die Deutschen sähen die EU mehrheitlich nicht auf dem richtigen Weg und wünschten sich in Zukunft insbesondere mehr Kompetenzen der EU im Bereich Verteidigung, Außenpolitik, Migration und Entwicklungspolitik, betonte sie. Obwohl die Deutschen in Frankreich ihren wichtigsten Partner sähen, sollte Deutschland im Rahmen der EU weiterhin eng mit allen Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, so Müller weiter.
Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion, an der neben Nora Müller noch Arne Lietz, Mitglied des Europäischen Parlaments, und Nicolas Suran, Frankreichs Botschafter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee der EU, teilnahmen. Judy Dempsey, Chefredakteurin von Carnegie Europe’s »Strategic Europe«, moderierte.
Trotz der fehlenden Beteiligung an den jüngsten Luftschlägen gegen das syrische Regime zeigte sich Nicolas Suran optimistisch, dass Deutschland in Europa und der Welt gemeinsam mit seinen Partnern zukünftig mehr Verantwortung übernehmen werde. Er äußerte Verständnis dafür, dass Deutschland nach Jahren der Zurückhaltung erst in diese Rolle hineinwachsen müsse. Arne Lietz betonte, dass die EU insbesondere in Hinblick auf den wachsenden Einfluss Chinas eine gemeinsame Haltung und Strategie entwickeln müsse. Für ein entschiedeneres internationales Auftreten der EU bedürfe es zudem der Stärkung der EU-Außenbeauftragten sowie des Europäischen Parlaments.

MIL OSI

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