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Marco Wittmann und Philipp Eng holen für BMW M Motorsport beim DTM-Sonntagslauf in Brands Hatch Punkte.

By   /   August 12, 2018  /   Comments Off on Marco Wittmann und Philipp Eng holen für BMW M Motorsport beim DTM-Sonntagslauf in Brands Hatch Punkte.

Source: BMW Group

Brands Hatch. Im abschließenden Rennen des DTM-Wochenendes in Brands Hatch (GBR) haben sowohl Marco Wittmann (GER) auf Rang fünf als auch Philipp Eng (AUT) auf der siebten Position Punkte für BMW M Motorsport gesammelt. Wittmann war im BMW Driving Experience M4 DTM von Rang neun gestartet und arbeitete sich dank guter Rennpace nach vorne. Auch Eng machte von Startplatz zehn Positionen gut. Nach einem Zwischenfall kam bereits in der ersten Runde das BMW M4 GTS DTM Safety Car zum Einsatz. Der Sieg im zweiten Lauf in Brands Hatch ging an Paul Di Resta (GBR) im Mercedes.
 
Timo Glock (GER, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) verpasste als Elfter nur knapp die Punkteränge. Joel Eriksson (SWE, BMW M4 DTM) und Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) kamen auf den Plätzen 13 und 14 ins Ziel. Nach seinem Podesterfolg am Samstag mit Position zwei musste Augusto Farfus (BRA) seinen Shell BMW M4 DTM, der infolge einer Kollision stark beschädigt war, frühzeitig in der Box abstellen.
 
Reaktionen auf das Sonntagsrennen in Brands Hatch.

Rudolf Dittrich (Leiter BMW Motorsport Fahrzeugentwicklung):
„Es war ein ereignisreiches Rennen. Wir konnten uns über die komplette Renndistanz nicht sicher sein, ob es regnet oder nicht. Nach dem Qualifying hatten wir nicht ganz die erhoffte Ausgangslage, um Top-Resultate einzufahren. Aber die Rennpace hat grundsätzlich gestimmt. Dadurch konnten Marco und Philipp, in Kombination mit der passenden Strategie, Positionen gutmachen und als Fünfter und Siebter in die Punkte fahren. Das war positiv. Wir waren in viele Zweikämpfe verwickelt, die zwar sehr sehenswert für die Zuschauer waren, aber letztlich viel Zeit gekostet haben. Für Augusto war das Rennen leider bereits frühzeitig unverschuldet beendet. Wer weiß, was für ihn möglich gewesen wäre. In Misano betreten wir erneut Neuland für die DTM, und wir werden hart dafür arbeiten, dann wieder ganz vorne mitzumischen.“Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):„Wir konnten uns vereinzelt verbessern im Vergleich zu gestern. Im Qualifying konnten wir den Abstand zur Konkurrenz verkürzen. Das hat sich aber leider nicht auf die Positionen ausgewirkt. Man konnte sehen, dass es das gesamte Wochenende über etwas an Pace gefehlt hat. Auf der Strecke kann man nur schwer überholen. Mit Marco hatten wir die richtige Strategie. Bei Augusto war es ein Unfall, an dem er vollkommen unbeteiligt war. Das war sehr schade.“Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 9. Platz, Rennergebnis: 5. Platz, Punkte: 110):„Letztendlich bin ich ziemlich zufrieden. Ich denke, das gesamte Wochenende hat gezeigt, dass uns gegenüber Mercedes ein wenig die Pace fehlt. Das hat sich auch im Qualifying widergespiegelt. Wir haben das Beste daraus gemacht. Wir hatten einen guten Start und auch im Hinblick auf die Zwischenfälle etwas Glück, weil es ziemlich eng zuging. Im Rennen selbst hatten wir eine gute Strategie und vor allem einen sehr schnellen Boxenstopp. Das freut mich insbesondere für meine Jungs, die momentan einen super Job beim Boxenstopp machen. Am Ende musste ich noch ziemlich hart gegen Mike Rockenfeller verteidigen, aber es hat noch gereicht. Platz fünf ist besser als erwartet, ich bin sehr zufrieden.“Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 7. Platz, Rennergebnis: DNF, Punkte: 40):
„Lucas Auer und Robin Frijns waren mitten in einem Zweikampf. Ich bin da hineingeraten und konnte nichts mehr machen. Frijns ebenso wenig, dann habe ich ihn berührt. Danach war es kaum mehr möglich, weiterzufahren. Wir haben noch auf Regen gehofft, aber der kam dann leider nicht.“Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 13. Platz, Rennergebnis: 11. Platz, Punkte: 101):
„Das Rennergebnis ist natürlich nicht das, was wir uns erhofft hatten. Mit Startplatz 13 hatten wir sicherlich nicht die beste Ausgangslage, aber in Sachen Rennpace haben wir von gestern auf heute einen großen Schritt nach vorne gemacht. Leider haben die Rennumstände nicht zugelassen, dass wir die gute Pace in das entsprechend gute Ergebnis umsetzen konnten. Wir werden weiter hart arbeiten und uns in Misano zurückmelden.“Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):
„Alle haben bei der Strategie ein wenig damit gerechnet, dass am Ende noch Regen käme. Dieser ist letztendlich aber nicht gekommen. Es gab jede Menge Action auf der Strecke, die unsere Fahrer glücklicherweise unbeschadet überstanden haben. Ich bin sehr zufrieden mit unseren Boxenstopps. Philipp wurde am Ende Siebter. Wir hoffen natürlich immer, etwas mehr als nur einen siebten Platz holen zu können. Wir müssen nun hart arbeiten, um uns in Misano mit hoffentlich mehr Fahrzeugen wieder zurück in die Punkte kämpfen zu können.“Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 18. Platz, Rennergebnis: 14. Platz, Punkte: 43):„Leider konnten wir die Probleme bei der Balance und beim Set-up, die wir gestern hatten, nicht über Nacht lösen. Wir müssen nun natürlich für das nächste Rennen analysieren, woran es lag und uns dort versuchen, zu verbessern. Unter dem Strich war es für mich natürlich nicht das Wochenende, das ich mir erhofft hatte.“Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 10. Platz, Rennergebnis: 7. Platz, Punkte: 83):
„Von Platz zehn auf Platz sieben ist kein schlechtes Ergebnis. Damit kann ich zufrieden sein. Es ist schade, dass ich den sechsten Platz nicht halten konnte. Dennoch bin ich mit dem Wochenende zufrieden. Wir haben alles gegeben. Jetzt freue ich mich sehr auf Misano.“Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 16. Platz, Rennergebnis: 13. Platz, Punkte: 27):
„Es war nicht gerade der einfachste und auch nicht der beste Start. Inmitten des Verkehrs war es etwas schwierig, und ich hatte einen Zweikampf mit Robin Frijns. Ich denke, unser Boxenstopp war sehr gut. Danach konnten wir einige Positionen gutmachen. Ich bin zum ersten Mal auf dieser Strecke gefahren, deshalb war es ziemlich schwierig für mich. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennwochenende.“

MIL OSI

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