NFC: schnell mal eben zahlen

Source: Post Bank

Bild Nr. 1484, Quelle: Postbank© Jochen Manz

Für jeden Fünften hat sie begonnen – die Zukunft an der Ladenkasse: Laut Postbank Digitalstudie zahlen heute bereits 20 Prozent der Deutschen kontaktlos, 2015 waren es nur 13 Prozent. Weitere 19 Prozent planen, es in Zukunft auszuprobieren. Die Technik, die hinter dieser Zahlmethode steckt, nennt sich Nahfeldkommunikation („Near-Field-Communication“, kurz: NFC), ein Funkstandard, mit dem neue Bank- und Kreditkarten ausgestattet sind. Wer kontaktlos bezahlt, muss seine Karte nicht mehr in das Bezahlterminal stecken, sondern hält sie dicht vor das Kartenlesegerät. Bei Geldbeträgen von unter 25 Euro wird in der Regel weder Unterschrift noch PIN abgefragt. Auf diese Weise bezahlt man im Durchschnitt doppelt so schnell wie mit konventionellen Zahlmethoden, so das EHI Retail Institute. Kontaktloses Bezahlen funktioniert auch mit dem Smartphone – derzeit allerdings nur mit Geräten, die mit einem Android-Betriebssystem sowie einer entsprechenden Software, einer App, ausgestattet sind. Die Finanzassistent-App der Postbank bietet zum Beispiel die Möglichkeit, seine Kreditkarte für das kontaktlose Bezahlen via Smartphone freizuschalten. So können Nutzer weltweit mit ihrem mobilen Gerät bezahlen, während die Kreditkarte zu Hause verwahrt wird. „Das macht bargeldloses Bezahlen noch sicherer“, meint Martina Brand. „Auf dem Smartphone werden die Kreditkartendaten nicht direkt gespeichert, sodass sie auch im Falle eines Diebstahls geschützt sind.“ Heute bieten noch nicht alle Händler NFC-fähige Zahlungsterminals an, bis 2020 müssen allerdings alle Kassenterminals in Europa auf den neuen Standard umgestellt sein.
Informationen zur Studie:
Im Rahmen der repräsentativen Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“ wurden im Auftrag der Postbank 3.100 Befragte ab 18 Jahren über ein Online-Panel (Toluna) im Februar/März 2018 befragt.

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