Die Preisträger des ECKART 2016: Andreas Caminada, Dominique Crenn, Sebastian Copeland und der Münchener Viktualienmarkt. Jury um „Jahrhundert-Koch“ Eckart Witzigmann gibt Geehrte bekannt.

MIL OSI – Source: BMW Group – Press Release/Statement

Headline: Die Preisträger des ECKART 2016: Andreas Caminada, Dominique Crenn, Sebastian Copeland und der Münchener Viktualienmarkt. Jury um „Jahrhundert-Koch“ Eckart Witzigmann gibt Geehrte bekannt.

München. Die von „Jahrhundert-Koch“ Eckart Witzigmann
berufene Jury hat sich festgelegt: Der internationale Eckart
Witzigmann Preis (ECKART) geht 2016 an Andreas Caminada (CH),
Dominique Crenn (USA), Sebastian Copeland (USA) und den Münchener
Viktualienmarkt (D). Der Preis wird am 18. Oktober 2016 im Rahmen
einer feierlichen Gala dieses Jahr erstmals in der BMW Group Classic vergeben.

Andreas Caminada, ECKART 2016 für Große Koch-Kunst
Mit 33 Jahren wurde Andreas Caminada zum jüngsten Drei-Sterne-Koch
der Schweiz und hält seit 2010 mit seinem Restaurant in Schloss
Schauenstein dieses hohe Niveau. Andreas Caminada entlockt den
einzelnen Zutaten durch eine kreative Vielfalt an Zubereitungsarten
alle nur denkbaren Facetten. Der ursprüngliche Geschmack der
saisonalen Alpenprodukte soll immer erhalten bleiben, man soll die
einzelnen Komponenten durchaus erkennen. Durch unerwartete
Kombinationen und Darreichungsformen fügen sich alle Bestandteile am
Ende zu einem kulinarischen Ganzen. Seine Stiftung „Fundaziun Uccelin“
(rätoromanisch „Vögelchen“) fördert seit 2016 talentierte Koch- und
Servicekräfte individuell, um die Qualität der Spitzengastronomie
langfristig zu sichern.

Dominique Crenn, ECKART 2016 für Innovation
Dominique Crenn ist davon überzeugt, dass Essen die Menschen in der
gleichen Weise berühren kann, wie ein Gedicht, ein Lied oder ein
Gemälde. Sie bringt die Beziehung zu ihren Speisen daher durch Poesie
zum Ausdruck. Sie sieht sich nicht „nur“ als Köchin sondern als
Künstlerin, Wissenschaftlerin, Botschafterin des Geschmacks. Dominique
Crenns Vision von moderner, handwerklich präziser und nachhaltiger
Haute Cuisine ohne künstliche Grenzen zeichnet das „Atelier Crenn“ in
San Francisco aus.
Die Speisekarte der Französin ist ein Gedicht, die einzelnen Speisen
verbergen sich hinter Zeilen wie: „Spaziergang im Wald“ oder „Ich
berühre die Erde und spiele“.

Viktualienmarkt, ECKART 2016 für Lebenskultur
Ein Paradies für Genießer mitten in München, ein lebendiger
Handelsplatz und beliebter Treffpunkt für Fremde und Einheimische –
und das seit 200 Jahren. Der Viktualienmarkt hat sich in dieser Zeit
von einem einfachen Bauernmarkt in eine der beliebtesten
Einkaufsadressen für Feinschmecker und ein Wahrzeichen der Stadt
München entwickelt. Wer hier schlendert und sucht, der findet bei mehr
als 140 Händlern Lebensmittel, Feinkost und Blumen in erstklassiger
Qualität. Frisches Obst und Gemüse aus der Region und Saison bilden
den Grundstock. Dazu kommt eine Vielfalt an Fleisch, Fisch, Brot,
Gewürze und Tee, Milch und Milchprodukte, Wein und Spirituosen. Rund
30 Händler importieren außerdem allerlei exotische Köstlichkeiten in
die bayerische Landeshauptstadt. Der Viktualienmarkt ist ein
wertvolles, unverfälschtes und dynamisches Stück Lebenskultur Münchens.

Sebastian Copeland, ECKART 2016 für Kreative Verantwortung und
Genuss (von der BMW Group mit 10.000 Euro dotiert)
Er ist Polarforscher, Umweltaktivist, Abenteurer und ein
hervorragender Fotograf. Er hält Vorträge vor den Vereinten Nationen
und dem World Affairs Council und warnt dort nachdrücklich vor den
Veränderungen in den Polregionen durch den Klimawandel.
Sebastian Copeland kämpft mit eindrucksvollen Fotos und Filmen seiner
Expeditionen zu Nord- und Südpol für ein Erwachen der Gesellschaft und
mehr Mut zu Entscheidungen in der Politik. Er fordert eine Reduzierung
von Emissionen und das Verlassen der persönlichen Komfortzone. Denn
nur wenn die Menschen wieder verantwortungsvoller mit der Natur leben,
hat die Welt wie wir sie kennen eine Chance zu bestehen. Unterstützung
erhält der ehemalige Promi-Fotograf von Stars, wie seinem Cousin
Orlando Bloom.

ECKART, Witzigmann Academy und BMW Group
Der internationale Eckart Witzigmann Preis ist eine der bedeutendsten
Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur: Mit
dem ECKART würdigt Eckart Witzigmann, als „Koch des Jahrhunderts“
geehrt, seit dem Jahr 2004 einzigartige Leistungen der Kochkunst und
das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der
Lebenskultur. In Partnerschaft mit der BMW Group vergibt die
Witzigmann Akademie jährlich die Preise in den Kategorien „Große
Koch-Kunst“, „Innovation“ und „Lebenskultur“. Seit dem Jahr 2013 gibt
es zudem einen ECKART für „Kreative Verantwortung und Genuss“, dotiert
von der BMW Group mit 10.000 Euro.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören Daniel Boulud (New York City),
HRH Prince Charles of Wales (Highgrove), Elena Arzak (San Sebastian),
Anne-Sophie Pic (Valence), Harald Wohlfahrt (Tonbach), Dieter Kosslick
(Berlin), Ferran Adrià (Barcelona), Marc Haeberlin (Illhaeusern), Joël
Robuchon (Paris), Alex Atala (Sao Paulo), Jon Rose (Los Angeles), Mick
Hucknall (Manchester), Claus Meyer (Kopenhagen) u.v.a.
Darüber hinaus wird jährlich ein Symposium zu einem gastronomischen
Thema veranstaltet.
Für die BMW Group ist Nachhaltigkeit seit vielen Jahren fester
Bestandteil der Unternehmensstrategie und nachhaltiges Wirtschaften
ist als Unternehmensziel auf Konzernebene verankert: von der
Entwicklung kraftstoffsparender und alternativer Fahrzeugkonzepte über
umweltschonende Produktionsprozesse bis hin zu umweltfreundlichen
Recyclingverfahren. Nachhaltiges Denken und Handeln beeinflusst bei
der BMW Group nicht nur das Produkt, sondern auch die gesamte
Wertschöpfungskette. In sämtlichen Unternehmensbereichen geht es dabei
um die sinnvolle und verantwortungsvolle Verwendung von Energie und Rohstoffen.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

BMW Group Unternehmenskommunikation
Julian Hetzenecker, BMW Group Wirtschafts- und Finanzkommunikation
Tel.: +49-89-382-39229
E-Mail: julian.hetzenecker@bmw.de

E-Mail: presse@bmw.de
Internet: www.press.bmw.de 

Presse-Kontakt
Witzigmann Academy Otto Geisel
Lachner-Straße 18
80639 München
Phone: +49 89 139 260 26

office@ottogeisel.de

 

 

Weitere Informationen zum Eckart Witzigmann Preis finden Sie unter:

www.eckart-witzigmann-preis.de

 

 

 

Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der
weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern
und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als
internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 31 Produktions- und
Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit
Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2015 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund
2,247 Millionen Automobilen und rund 137.000 Motorrädern. Das Ergebnis
vor Steuern belief sich auf rund 9,22 Mrd. €, der Umsatz auf 92,18
Mrd. €. Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte das Unternehmen weltweit
122.244 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
Strategie verankert.

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Election coverage, military procurement, relations with fiaspora – Ostrogorski Centre digest

MIL OSI – Source: Belarus Digest – Press Release/Statement

Headline: Election coverage, military procurement, relations with fiaspora – Ostrogorski Centre digest

“Transparent” ballot box Belarus-style. Photo: belsat.eu

Over the last month the Ostrogorski Centre primarily covered and analysed the 2016 parliamentary elections in Belarus. The centre organised live online coverage, published analytical and monitoring materials, took part in observation and commented on the electoral process for Belarusian and foreign media.
Besides the elections, analysts of the Ostrogorski Centre discussed military procurement policies, the appeal of Belarusian universities to foreign students, and trends in the government’s interaction with the Belarusian diaspora.

Siarhei Bohdan analyses recent military equipment procurement policies and tries to understand whether Minsk is really overhauling its army in response to new challenges or if it’s just a trick to conceal the decline of the Belarusian military due to financial difficulties.
The expert concludes that it would be wrong to describe the current transformation of the Belarusian armed forces as a decline. Minsk is reshaping its army in an organised manner in accordance with its financial resources, e.g., downshifting its air force.
Ryhor Astapenia discusses the prospects for attracting foreign students to Belarusian universities. The Belarusian authorities are relying on the relatively low price of living and for-profit learning from the educational sector, but many issues create serious obstacles, especially for western students.
Belarus should make its education internationally recognised, develop programmes in English and attract lecturers with international teaching experience. It needs to remove unnecessary bureaucracy and train education agencies. Belarusian universities lack influential alumni organisations that can help attract new students, and this should also be addressed.

Igar Gubarevich analyses a recent and noteworthy trend in the government’s interaction with Belarusians living abroad. Earlier, outreach remained limited to cultural events or using expatriates as the regime’s advocates.
Since recently, the Belarusian authorities have become aware of the role the diaspora can play in promoting the country’s political and economic interests abroad. However, the government’s politically motivated selectivity in choosing its partners and a lack of money to support their ties with Belarus jeopardise this cooperation.

On 11 September Belarus Digest provided live online coverage of the parliamentary elections in Belarus: the most important developments as well as reactions to the process and results. The website featured a collection of stories from international and Belarusian media, as well as videos, pictures, and comments from experts.
Development director of the Ostrogorski Centre Ryhor Astapenia took part in election observation at one of the polling stations in Minsk. Ryhor reported a three times inflated turnout and non-transparent vote counting. The electoral commission members behaved rudely and refused to provide information to Belarusian observers, but became extremely polite and prompt when the OSCE mission came.
Ryhor attempted to organise live video coverage of the vote counting process, which the commission tolerated for a couple of minutes before stripping Ryhor of his accreditation as an observer and driving out of the station.
Belarus Digest published an editorial on the messages the authorities are trying to convey to the West by letting two representatives of the opposition and civil society in the newly-appointed Parliament. These messages are:
1. The authorities will not fundamentally change the election process – it will remain entirely controlled.2. They are making slow progress towards liberalisation and greater transparency of elections and support for the opposition is low.3. It is now time to recognise the Parliament of Belarus and accept the leadership of Belarus at a higher level.

Belarus Digest in cooperation with the National Democratic Institute published a series of analytical materials on different stages of the electoral campaign: the parliamentary campaigning period, the early vote period, as well as conduct and outcomes.
Ostrogorski Centre analysts commented on the election process and its results for Belarusian and foreign media.
Foreign Policy magazine quoted Yarik Kryvoi on the ongoing transformation of the Belarusian political and economic model. He thinks that Western officials should be more assertive in developing relationships with a new generation of Belarusian administrators in order to facilitate long-term change.
Ryhor Astapenia discussed the implications of the emergence of an opposition in the Belarusian parliament. According to Ryhor, the new situation will let the opposition change its image of destructive revolutionaries to respectable members of parliament.
Ryhor Astapenia commented on the Western position on the parliamentary elections in Belarus for thinktanks.by. Ryhor believes that the West is ready to buy election results. Visits of European officials, MEPs and Polish deputies on the eve of the elections show that the West is ready to work with the new Belarusian parliament.
Bloomberg quoted Igar Gubarevich on the opposition representatives in the newly elected Belarusian parliament as a part of Lukashenka’s game with the West.
Aljazeera quoted Siarhei Bohdan in an article dedicated to the 2016 parliamentary elections in Belarus.
Siarhei Bohdan comments for Radio Racyja on new purchases of the Belarusian armed forces and recent actions in the field of defence. Belarus does not think a large military conflict is possible, but fears a local conflict like in Donbass. Recently it has been taking measures against such a scenario: purchasing weapons, preparing troops, revising army structure, and making orders for R&D.

​The Ostrogorski Centre continues to update the database of policy papers on BelarusPolicy.com. The papers of partner institutions added this month include:
Recommendations on the creation of foreign retraining programme for civil servants. BIPART, 2015.
Uladzimir Akulich, Uladzimir Valetka, Yulia Yafimnenka, Viktoryia Smalenskaya, Uladzislau Ramaniuk. The fifth issue of the Macroeconomic Review of Belarus in graphs (January-March 2016). CASE Belarus, 2016. CASE Belarus, 2016.
Ryhor Astapenia. Belarus-Russia relations after the Ukraine conflict. Ostrogorski Centre, 2016.
Aliaksandr Vashchylka. Consequences of trade wars for Belarus. BEROC, 2016.
Mariya Akulova. Foreign investment: only loans so far. BEROC, 2016.
Think tanks in Belarus are encouraged to submit their research for inclusion into the database by completing this form.
The Ostrogorski Centre is a private, non-profit organisation dedicated to analysis and policy advocacy on problems which Belarus faces in its transition to market economy and the rule of law. Its projects include Belarus Digest, the Journal of Belarusian Studies, BelarusPolicy.com,BelarusProfile.com and Ostro.by.

Dorfgemeinschaft Tennental- im GLS Kundenporträt

MIL OSI – Source: GLS Bank – Press Release/Statement

Headline: Dorfgemeinschaft Tennental- im GLS Kundenporträt

Der Neubau im Tennental
Von Mensch zu Mensch
In der Dorfgemeinschaft Tennental (Website) bei Stuttgart steht ein neues Gebäude. Der blau-gelb-graue Komplex mit den großen Glasfronten und Lichtkuppeln auf den Dächern bietet Raum für Menschen, die besonders viel Hilfe brauchen.
Holger Wilms
„Bei uns im Tennental wohnen 270 Menschen, 120 davon mit so genannter Behinderung und von diesen haben wiederum einige einen besonders hohen Hilfebedarf“, erzählt Holger Wilms, Leiter der Dorfgemeinschaft. Vor allem für sie gibt es in dem neuen Haus zukünftig Arbeits- und Förderangebote mit therapeutischer und medizinischer Unterstützung. Das Gebäude beherbergt neben Platz für Gruppen und Werkstatten, eine Arztpraxis – und das ist ganz besonders – auch die Unterrichtsräume einer staatlich anerkannten Fachschule für Heilerziehungspflege. Ausbildung und Betreuung finden Tür an Tür statt. Wilms spricht von umgekehrter „Inklusion“. Ende September findet die offizielle Einweihung des Gebäudes statt, zugleich feiert die Dorfgemeinschaft Tennental ihr 25-jähriges Bestehen.
LebensmittelpunktDas Tennental ist vor 25 Jahren aus den Lautenbacher Gemeinschaften (Website) am Bodensee entstanden, ebenso ein Lebensort, der nach den Impulsen der Camphill-Bewegung (Wikipedia) arbeitet.  Im Tennental leben und arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Es gibt 14 Wohngruppen von der Kleinfamilie bis zur sozialtherapeutischen Großfamilie. Die Dorfbewohner arbeiten in der Landwirtschaft, der Gärtnerei, der Bäckerei, in der Metall- und in einer Astholzwerkstatt, der Einmachküche oder in der Schreinerei. Landwirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung erfolgen nach Demeter-Richtlinien.
In der Metallwerkstatt
„Das Tennental ist unser Zuhause, egal ob für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Auszubildenden, die Freiwilligen oder für die Menschen, die Begleitung brauchen“, erklärt Wilms. „Unser Lebensmittelpunkt ist hier vor Ort, in den Häusern, in der Gemeinschaft.“ Die Jahresfeste feiern alle die möchten, zusammen.
In der Bäckerei
In der Dorfgemeinschaft begegnen sich alle auf der sozial-kulturellen und auf der Beziehungsebene auf Augenhöhe. Wilms betont, dass es kein wirkliches Gefälle zwischen Betreuer und Betreuten gibt, wobei er den Begriff des „Betreuten“ gar nicht mehr mag. „Bei uns sollen Begegnungen von ich zu ich, von Mensch zu Mensch stattfinden. Wir haben Räume, die es Menschen ermöglichen, ihren eigenen Weg zu gehen. Gleichzeitig legen wir Wert auf größtmögliche Fachlichkeit in der Arbeit und Professionalität im Umgang mit sich selbst.“
Begegnung
Begegnung
Eine Insel will die Dorfgemeinschaft nicht sein. „Wir sind Teil der Gesellschaft, ein Ortsteil der Gemeinde Deckenpfronn, der einfach für Menschen mit besonderen Bedürfnissen besondere Rahmenbedingungen bereithält“, so Holger Wilms „Zugleich sind wir offen für andere.“ Gelegenheiten zur Begegnung gibt es viele: Im Dorfladen, im Bistro, beim Konzert oder beim Theater. Aber auch in den Unterrichtsräumen, die Firmen für Veranstaltungen mieten können. Regelmäßig verbringen Lehrlinge von Daimler, Edeka oder der Sparkasse einige Tage in der Dorfgemeinschaft. „Bei uns lernt man die Unterschiedlichkeit von Menschen kennen und schätzen. Und wo jede/r selbst in seiner Einzigartigkeit angenommen wird, fällt es leicht, alle anderen anzunehmen wie sie sind.“ Manche berühren solche Erfahrungen derart, dass sie später ehrenamtlich oder auch als Beschäftigte wieder ins Tennental zurückkommen.
Das Bistro – beliebtes Ausflugsziel.
Dass sich die Menschen im Tennental wohlfühlen, liegt auch an der Überschaubarkeit. „Für manche Menschen, die sich in Raum und Zeit nicht gut orientieren können, ist es  wichtig, sich auszukennen und zu wissen, an wen sie sich wenden könnten“, erklärt Holger Wilms „Nur so können sie ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen.“ Das gilt auch für das neue Haus. Menschen, die keinen ganzen Tag in einer Werkstatt oder in der Landwirtschaft arbeiten können, finden hier eine gewisse Durchlässigkeit. „Wir fragen: ‚Was ist heute das Richtige für dich? Musische Schulung, Krankengymnastik, Maltherapie, Biografiearbeit? Allein sein oder in der Gruppe, Ruhe oder auch arbeiten´?“, sagt Wilms. Je nach Befinden können alle diese Bedürfnisse nun unter einem Dach befriedigt werden. Die unmittelbare Nähe von Therapeuten und Ärzten ermöglichst außerdem, sich auf kurzem Weg  auszutauschen. Bis zu 32 Menschen kommt diese „Tagesstruktur“ – so der Fachbegriff – zugute. „Mit der Fertigstellung dieser Räume wird endlich ein großer Mangel im Tennental behoben.“
Bank als Wegbegleiter
Freunde
Finanziert wurde der Bau mit einem GLS Kredit und mit Spenden. Die Geschäftsbeziehungen zur GLS Bank wurden von den Lautenbacher Gemeinschaften quasi mit übernommen. Seither ist die Bank ein „steter Wegbegleiter des Projektes“, beschreibt Holger Wilms. „Ich  schätze gerade auch die inhaltliche Zusammenarbeit sehr.“ Noch gut erinnert er sich an den Termin mit den GLS Beratern zur Qualitätsförderung. „Das waren gute, hilfreiche Gespräche auf der Grundlage von Kompetenz.“ Mit der GLS Bank arbeitet die Dorfgemeinschaft Tennental vor allem im Bereich langfristiger Investitionen zusammen.
Träumen
Auch wenn gerade ein Projekt abgeschlossen ist, warten bereits weitere Aufgaben. „Nach 25 Jahren stehen nun Instandhaltung und Modernisierung an“, so Wilms. Und vielleicht wird auch eines Tages  noch ein anderer Traum wahr: Ein Tagungshotel mit Frühstücks- und Zimmerservice von den Dorfbewohnern.
Mehr InfosWenn Sie die Dorfgemeinschaft Tennental unterstützen möchten, können Sie spenden.Im Jahr 2015 investierte die GLS Bank 376,1 Millionen Euro Kundengelder in den Bereich Soziales & Gesundheit. Einige von der GLS Bank finanzierte Einrichtungen und Projekte haben wir auf unserer Website ausführlicher beschrieben.

European Aviation Network – Installation der ersten LTE Antennen in England

MIL OSI – Source: Deutsche Telekom – Press Release/Statement

Headline: European Aviation Network – Installation der ersten LTE Antennen in England

22.09.2016



Unsere Ingenieure installieren die ersten EAN Antennen bei optimalem Wetter…bald werden Flugzeuge wie dieses hier mit LTE-Netz an Bord über Europa fliegen.



Ohne Strom aus dem Boden kommt auch das EAN nicht aus. Für die Verlegung der Kabel können idealerweise bestehende Schächte genutzt werden



Der Verteilerkasten verbindet die Antennen mit dem zentralen Netzwerk.



Sicherheit vor Ort geht vor! Eine gute Vorbereitung bei den Installationsarbeiten ist daher essentiell.



Ganz schön verkabelt! Aber unsere Techniker wissen, wo welcher Stecker passt.



Bevor die drei Antennen hoch auf den Mast kommen, muss alles noch einmal gründlich gecheckt werden.



Keine Schraube darf locker sein – alle werden daher noch einmal einzeln überprüft und angezogen.



Im letzten Schritt müssen die Antennen schließlich an den Mast montiert werden.



Gut gesichert und mit entsprechender Vorsicht geht es hoch hinaus.



Es ist vollbracht. Die ersten drei Antennen in Hampshire in Süd-England sind nun ganz oben am Mast angebracht! Jetzt können die nächsten der circa 300 Standorte eingerichtet werden…

Das European Aviation Network (EAN) macht Fortschritte: In Hampshire im Süden Englands wurden mittlerweile die ersten LTE Antennen installiert. EAN ist das weltweit erste kombinierte Highspeed-Netz für die Luftfahrt in ganz Europa. Das Projekt leitet die Deutsche Telekom gemeinsam mit Inmarsat, einem der führenden Unternehmen für Satellitenkommunikation. Zwei starke Partner, die daran arbeiten, das schnelle Surfen im Flugzeug möglich zu machen. Das EAN kombiniert nahtlos die Kommunikation über einen Inmarsat S-Band-Satelliten mit bodengestützten Komponenten, in diesem Fall das leistungsstarke Mobilfunknetz der Deutschen Telekom, welches speziell zu diesem Zweck aufgebaut wird. Insgesamt sollen an circa 300 Standorten in Europa solche speziellen Antennen installiert werden. Dafür werden bereits bestehende Standorte genutzt und mit Partnern zusammengearbeitet. In England werden beispielsweise die Firmen Wireless Infrastructure Group, die den Zugang zu ihren Masten ermöglicht, und T-Systems UK maßgeblich am Aufbau beteiligt sein. Fluggäste müssen ab Mitte 2017 nicht mehr darauf verzichten, an Bord mit schnellem Internetzugriff zu arbeiten, online zu spielen oder E-Mails zu lesen. Gegenüber konkurrierenden Satellitensystemen wird eine wesentliche bessere Leistung für den Benutzer geboten. Der Grundstein ist nun mit der Installation der ersten drei Antennen dieses innovativen Netzes gelegt. Jetzt geht es weiter, sowohl in Großbritannien als auch an anderen Europäischen Standorten. Erste visuelle Eindrücke des EAN Bodennetz Aufbaus gibt es in unserer Fotoshow sowie in unserem Video.

Ein zweites Leben für Elektroauto-Batterien

MIL OSI – Source: BMW Group – Press Release/Statement

Headline: Ein zweites Leben für Elektroauto-Batterien

Gleichlautende Pressemeldungen veröffentlichen zeitgleich auch die Entwicklungspartner BOSCH und Vattenfall.

BMW, Bosch und Vattenfall testen Stromgroßspeicher in Hamburg.

München, Stuttgart, Hamburg. Wohin mit den weiterhin
wertvollen Batterien am Ende ihres Lebenszyklus in Elektrofahrzeugen?
Das Entwicklungsprojekt „Battery 2nd Life“ der Unternehmen BMW, Bosch
und Vattenfall fügt sie in Hamburg zu einem großen Speicher zusammen,
um das Stromnetz stabil zu halten.
Elektromobilität und Stromspeicher sind zwei Kernelemente der
Energiewende. Gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen werden in
Hamburg zu einem großen Stromspeicher zusammengeschaltet. Dessen
Energie steht binnen Sekunden zur Verfügung und kann dabei helfen, das
Stromnetz stabil zu halten. Stromspeicher sind entscheidend, um mit
alternativen Energiequellen eine stabile Stromversorgung zu
ermöglichen. Die natürlichen Schwankungen etwa bei Solar- und
Windkraftanlagen müssen durch möglichst effiziente Speichermethoden so
weit wie möglich ausgeglichen werden.
Nach einer erfolgreich beendeten Entwicklungsphase hat Frank Horch,
Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Stadt Hamburg,
heute einen Stromspeicher im Hamburger Hafen in den Testbetrieb
übergeben. Der von BMW, Bosch und Vattenfall entwickelte Speicher
steht nahe dem Cruise Center Steinwerder und wird künftig Strom zur
Sicherung der Netzstabilität liefern.
Der Stromspeicher besteht aus 2.600 Batteriemodulen aus mehr als 100
Elektrofahrzeugen. Er verfügt über eine Leistung von zwei
Megawatt (MW) und eine Speicherkapazität von 2.800 Kilowattstunden
(kWh). Mit dieser Kapazität könnte der Speicher einen
durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt sieben Monate lang mit Strom
versorgen. Die gespeicherte Energie dient jedoch nicht der allgemeinen
Versorgung, sondern wird von Vattenfall zusammen mit anderen flexibel
steuerbaren Anlagen am Primärregelenergiemarkt vermarktet. Der
Speicher erbringt Primärregelleistung die notwendig ist, um die
Netzfrequenz von 50 Hertz stabil zu halten. Primärregelleistung muss
innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung stehen.
Batterien, die zuvor in BMW Elektrofahrzeugen verwendet wurden und
das Ende ihres Lebenszyklus im Fahrzeug erreicht haben, können durch
das Gemeinschaftsprojekt weiter sinnvoll genutzt werden. Nachdem die
gebrauchten Batteriemodule getestet und verkabelt wurden, werden sie
zu Stromspeichern zusammengeschaltet und stellen im stationären
Einsatz in der Energiewende weiterhin eine wichtige Ressource dar.

Zitat Vattenfall: Anlässlich der Inbetriebnahme mit
den Kooperationspartner sagte Pieter Wasmuth, Vattenfalls
Generalbevollmächtigter für Hamburg und Norddeutschland: „Unser
erklärtes Ziel ist es, diese Batteriespeicher in das Energiesystem zu
integrieren und einer Vielzahl solcher kleinen lokalen Anlagen über
den Stromhandel einen Marktzugang zu verschaffen.“ Catrin
Jung-Draschil, Vice President of Portfolio & Business Development
der Business Unit Wind ergänzt: „Die Speicherbarkeit von erneuerbaren
Energien ist ein zentrales Thema des Klimaschutzes und der
Energiewende in Deutschland. Gemeinsam mit unseren
Kooperationspartnern leisten wir durch die intelligente Steuerung von
ehemaligen Fahrzeugbatterien einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung.“

Zitat BMW: Dr. Bernhard Blättel, Vice President
Mobilitätsdienstleistungen und Energy Services, BMW Group: „Mit der
Marke BMW i treibt die BMW Group ein ganzheitliches Engagement für
Elektromobilität. Initiator-Projekte für Ladeinfrastruktur und
Energiemanagement spielen dabei eine zentrale Rolle.  Der heute
eröffnete Batteriespeicher ist für uns ein wichtiger Baustein zur
weiteren Optimierung des Batteriemanagements. Zukünftig werden wir so
mit BMW Speichern effiziente und auf Kunden zugeschnittene
Batteriespeicherangebote anbieten können. Die BMW Group sieht im
Kontext der Energiewende die Speicherung von Energie als den zentralen
Baustein des Energie-Managements. Dies gilt sowohl für die Speicherung
in den Fahrzeugen, als auch in stationären Speichersystemen.
Batteriespeicher werden in Zukunft wesentlich dazu beitragen, auch die
Elektromobilität nochmals nachhaltiger zu gestalten. Wir blicken
zurück auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und verdanken der
Entwicklungskooperation wertvolle Erkenntnisse.“

Zitat Bosch: „Bosch entwickelt schlüsselfertige
Speicherlösungen für Energieversorger und Industrieunternehmen.
Stromspeicher sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für die
Energiewende. Dank der intelligenten Steuerelektronik können solche
Speicher überschüssigen Strom aufnehmen und bei Bedarf sekundenschnell
wieder abgeben. So helfen sie dabei, das Stromnetz zu stabilisieren.
Wir erwarten von dem Entwicklungsprojekt Battery 2nd Life wertvolle
Erkenntnisse und sehen es als weiteren wichtigen Schritt hin zu einem
effizienteren und stärker dezentralisierten Energiesystem.“, so
Cordelia Thielitz, Geschäftsführerin Bosch Energy Storage Solutions.

Das Entwicklungsprojekt Battery 2nd Life von Vattenfall, BMW und
Bosch wurde 2013 gestartet und ist auf fünf Jahre angelegt. Die
Projektpartner erhoffen sich dabei neue Erkenntnisse über das
Alterungsverhalten und die Speicherkapazität von gebrauchten
Lithium-Ionen-Batteriemodulen. Über den Stromspeicher nahe dem
Hamburger Cruise Center Steinwerder hinaus umfasst das Projekt zwei
weitere Maßnahmen: Seit September 2014 dienen gebrauchte Batterien in
der HafenCity als Zwischenspeicher und Leistungspuffer für
Schnellladesäulen. Bei einer weiteren Anwendung wird der
Eigenverbrauch aus der Photovoltaikanlage des Vattenfall-Heizwerks
HafenCity maximiert, indem in sonnigen Zeiten mit niedrigem
Strombedarf die Energie in diesen Batterien zwischengespeichert wird.

«Газпром» открыл новое месторождение на шельфе Охотского моря

MIL OSI – Source: Gazprom in Russian – Press Release/Statement

Headline: «Газпром» открыл новое месторождение на шельфе Охотского моря

РЕЛИЗ «Газпром» открыл новое месторождение на шельфе Охотского моря22 сентября 2016, 13:15Восточная программа В ходе проведения геологоразведочных работ на Киринском перспективном участке проекта «Сахалин-3» в Охотском море в результате бурения поисково-оценочной скважины на Южно-Лунской структуре получен значительный приток газа и конденсата, что свидетельствует об открытии нового месторождения.
После завершения испытания скважины и анализа геологической информации в Федеральное агентство по недропользованию будут переданы материалы по подсчету запасов нового месторождения для их утверждения и постановки на Государственный баланс полезных ископаемых Российской Федерации.

Справка
В рамках проекта «Сахалин-3» «Газпром» осуществляет геологоразведочные работы на трех лицензионных участках: Киринском, Аяшском и Восточно-Одоптинском. В пределах Киринского участка «Газпромом» также открыты Южно-Киринское и Мынгинское месторождения.

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22. Sep. 16: DHL erweitert europäisches Paketnetzwerk um Ungarn und Slowenien

MIL OSI – Source: Deutsche Post DHL – Press Release/Statement

Headline: 22. Sep. 16: DHL erweitert europäisches Paketnetzwerk um Ungarn und Slowenien

DHL Parcel Europe, die slowenische Posta Slovenije und die ungarische Magyar Posta kooperieren, um ab sofort eine gemeinsame B2C-Infrastruktur für die Paketzustellung in einer wachsenden Anzahl an europäischen Ländern anbieten zu können. Die im September gestartete Partnerschaft erweitert das Netzwerk für den grenzüberschreitenden E-Commerce von DHL Parcel Europe um zwei weitere Länder. Diese Expansion steht im Einklang mit der DHL Strategie, die Entwicklung des europäischen E-Commerce-Marktes voranzutreiben und Kunden eine bestmöglich ausgebaute Infrastruktur zu bieten. DHL Parcel Europe erweitert damit das Netzwerk, das auf von DHL definierten Standards basiert, auf nunmehr insgesamt 18 europäische E-Commerce Märkte. Damit können Onlinehändler für alle diese Märkte ab sofort eine harmonisierte Netzwerkinfrastruktur mit einem erweiterten und standardisierten Serviceangebot nutzen.”Nachdem wir uns innerhalb eines Jahres erfolgreich im österreichischen Paketmarkt etablieren konnten, lag die Erweiterung unseres Netzwerks um die wirtschaftlich eng verbundenen Länder Ungarn und Slowenien nahe. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir Onlinehändler auch in diesen Märkten bei ihrer Geschäftsentwicklung unterstützen. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden in den anderen europäischen Ländern dadurch eine attraktive Möglichkeit, ihre Waren grenzüberschreitend in immer mehr Märkten anbieten zu können”, erklärt Achim Dünnwald, CEO DHL Parcel Europe.
Durch diese neue Kooperation mit der slowenischen und der ungarischen Post will DHL Parcel Europe das E-Commerce-Wachstum in den beiden Ländern gezielt unterstützen und das daraus resultierende Potenzial für grenzüberschreitenden Handel nutzen. Nach aktuellen Angaben der Europäischen Kommission wird der E-Commerce-Markt in Ungarn bis 2020 um 36 Prozent wachsen, in Slowenien wird ein Wachstum von rund 53 Prozent bis 2020 erwartet.
Für die Kooperation wurde DHL Parcel Connect als Servicestandard für grenzüberschreitende B2C-Lieferungen definiert. Damit können sich Onlinehändler bei Lieferungen in die beiden Länder auf die bereits hohe und jetzt nochmals optimierte Qualität verlassen, die sie von DHL Parcel Europe kennen. So werden sich die Lieferzeiten für Versand und Rücksendungen durch die Samstagszustellung und standardisierte Prozesse künftig verkürzen. Neben dem neuen Servicestandard und der Samstagszustellung werden die Partner einen Service, der Empfängern den erwarteten Liefertermin für ihre Bestellung ankündigt, sowie eine kundenfreundliche Retouren-Lösung einführen.
“Eine zuverlässige und flexible Logistik ist elementare Voraussetzung für erfolgreichen Onlinehandel”, ergänzt Dünnwald. “Zusammen mit unseren Partnern stellen wir nun auch in Ungarn und Slowenien die dafür nötige Infrastruktur und das richtige Serviceangebot bereit. Mit dem erweiterten Netzwerk und unseren einheitlich hohen Servicestandards schaffen wir die Grundlagen für eine echte europäische E-Commerce-Landschaft.”
Nach erfolgreicher Integration der Benelux-Länder, von Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich, Schweden, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland und Litauen umfasst das Netzwerk von DHL Parcel Europe mit der aktuellen Erweiterung in Ungarn und Slowenien und dem Heimatmarkt Deutschland nach nur zwei Jahren inzwischen 18 europäische Staaten. Im Rahmen der Strategie 2020 von Deutsche Post DHL Group prüft DHL Parcel Europe kontinuierlich weiterhin alle attraktiven und relevanten Märkte in Europa, um das Geschäft von DHL in Europa weiter voranzutreiben.

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MIL OSI – Source: Deutsche Post DHL – Press Release/Statement

Headline: 22. Sep. 16: SOS Kinderdorf nutzt DHL Resilience360 zur Steuerung von Risiken

SOS Kinderdorf hat einen Dreijahresvertrag über die Nutzung von DHL Resilience360 abgeschlossen. Die Anwendung hilft Unternehmen und Organisationen ihre Risiken zu managen, indem sie ihre komplette Infrastruktur überwachen, Risikoprofile erstellen und Krisenschwerpunkte identifizieren können, um letztendlich Maßnahmen zur Gefahrenabwehr oder -milderung frühzeitig einzuleiten. SOS Kinderdorf schützt Kinder und ihre Rechte auf der ganzen Welt. Die Hilfsorganisation wird DHL Resilience360 einsetzen, um die Sicherheit der von ihr betreuten Kinder und der eigenen Mitarbeiter zu erhöhen.Die Risikomanagement-Lösung von DHL stellt einen detaillierten Überblick über Naturkatastrophen oder von Menschen verursachte Störungen zur Verfügung, die jederzeit und überall auf der Welt auftreten können. DHL Resilience360 überwacht potenzielle Risiken, wie Erdbeben, Überschwemmungen, aber auch politische Krisen und hilft somit, massive Beeinträchtigungen im Betrieb der SOS Kinderdorf zu vermeiden. Das Nothilfe-Koordinationsteam von SOS Kinderdorf erhält wichtige Informationen für alle 500 Standorte in 140 Ländern. Damit können sie Risiken, die die Sicherheit ihrer Schützlinge und Mitarbeiter bedrohen, mindern und steuern.
“Durch den Einsatz von DHL Resilience360 können wir Präventionsmaßnahmen für SOS Kinderdorf verbessern und Leitlinien für die Nothilfe entwickeln. Dank des Tools können Katastrophenschutzeinsätze schneller und effizienter durchgeführt werden. Die Koordination unseres weltweiten Netzwerks wird verbessert und unsere Kollegen auf allen Ebenen können mit entsprechenden umfassenden und koordinierten Maßnahmen so schnell wie möglich reagieren”, sagt Andreas Papp, internationaler Leiter der Nothilfe von SOS Kinderdorf.
Effiziente und effektive Lösungen für mehr Sicherheit und schnelle Reaktionen
Das Nothilfe-Koordinationsteam von SOS Kinderdorf erhält alle relevanten Informationen nahezu in Echtzeit. In einem ersten Schritt verschaffen Warnmeldungen einen Überblick über das Störereignis und erlauben eine Risikobewertung aufgrund der geographischen Nähe und möglicher Auswirkungen des Zwischenfalls. Als Neuheit bietet DHL Resilience360 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) auch Satellitenbilder zur Lokalisierung der Katastrophengebiete nach Erdbeben oder Überschwemmungen. Als Frühwarnsystem gewährleistet die Plattform somit eine schnelle Reaktion auf Störfälle und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen, wie die Evakuierung der Kinder und Mitarbeiter.
“Die von SOS Kinderdorf betreuten Kinder gehören mit zu den weltweit am stärksten benachteiligten Menschen. Wir betrachten es als eine besondere Aufgabe mit unseren Systemen zu einem besseren Schutz dieser leidtragenden Geschöpfe beitragen zu können”, sagt Sherhrina Kamal, Senior Manager, Product Management  Business Development, DHL Resilience360.  
Zur Verbesserung der Koordination innerhalb des Netzwerks werden über DHL Resilinence360 auch interne Ereignisse miteinander geteilt. Mitarbeiter von SOS Kinderdorf und Mitglieder des Nothilfe-Koordinationsteams können eigene Daten in das Programm eingeben, somit die Effizienz des Systems erhöhen sowie weltweit im Katastrophenfall eine schnelle Reaktion sicherstellen.
Partnerschaft zwischen Deutsche Post DHL Group und SOS Kinderdorf
Deutsche Post DHL Group und die Hilfsorganisation arbeiten seit 2011 mit dem Ziel zusammen, Bildungs- und Beschäftigungschancen junger Menschen zu verbessern und ihnen ein Verständnis für den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Im Rahmen des GoTeach-Programms des Konzerns engagieren sich Mitarbeiter freiwillig und betreuen junge Menschen bei ihrem Übergang in die Arbeitswelt. Das Programm wurde 2011 in vier Ländern eingeführt und bis 2015 in 26 Ländern in der ganzen Welt ausgerollt.
“Wir sind begeistert, dass DHL Resilience360 innerhalb einer so bemerkenswerten Organisation wie den SOS Kinderdorf, die sich einer humanitär so bedeutenden Aufgabe verschrieben hat, zum Einsatz kommt”, sagt Tobias Larsson, Leiter von Resilience360 bei DHL Customer Solutions & Innovation.
Andras Papp wird auf der DHL Resilience360 Risk & Resilience-Konferenz am 22. September im DHL Innovation Center in Troisdorf einen Vortrag halten und die Partnerschaft der beiden Unternehmen würdigen. Bei der Veranstaltung werden Führungskräfte und Fachleute aus den Bereichen Supply Chain, Geschäftskontinuität und Risikomanagement aus aller Welt zusammenkommen.

„Woman Experience Day“: Studentinnen erleben Elektro-Kompetenz von Volkswagen

MIL OSI – Source: Volkswagen – Press Release/Statement

Headline: „Woman Experience Day“: Studentinnen erleben Elektro-Kompetenz von Volkswagen

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Wolfsburg, 22.09.2016

• Teilnehmerinnen besuchten Technologiezentrum Elektromobilität und
  Fahrzeugfertigung in Wolfsburg
• Unternehmen informierte junge Frauen über Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten

Mit dem „Woman Experience Day“ hat Volkswagen am Mittwoch in Wolfsburg Studentinnen mit technischen Studienfächern einen Einblick in die Aufgaben von Ingenieurinnen und Ingenieuren bei Volkswagen gegeben. Ein Fokus lag dabei auf der Forschung und Entwicklung im Bereich Elektromobilität. Volkswagen baut auf diesem Gebiet seine Kompetenzen weiter aus und stellt dafür die Besten ihres Fachs ein.Die Teilnehmerinnen besuchten das Technologiezentrum Elektromobilität (TZE) in Isenbüttel, außerdem lernten sie die Baureihenorganisation in der Produktentwicklung bei Volkswagen Pkw kennen. Auch ein Besuch in der hochmodernen Fahrzeugfertigung im Werk Wolfsburg stand auf dem Programm. Ingenieurinnen und Personalreferentinnen informierten die Studentinnen über Arbeitsinhalte und berufliche Perspektiven bei Volkswagen. Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen Elektrofahrzeuge probefahren.„Volkswagen gestaltet die Zukunft der Mobilität. Diese Arbeit ist sehr vielseitig und spannend. Wir sind deshalb erste Adresse für junge Frauen und Männer, deren Herz für Technik schlägt“, sagt Maren Peters, Leiterin des Personalmarketings bei Volkswagen. „Beim ‚Woman Experience Day‘ zeigen wir jungen Frauen, wie spannend und vielseitig die Möglichkeiten nach dem technischen Studium sind.“Beim „Woman Experience Day“ machen sich weibliche Talente direkt bei Volkswagen ihr eigenes Bild über die Arbeitswelt im Unternehmen. Bewerben können sich Studentinnen ab dem dritten Semester sowie Absolventinnen mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung. Im Juni dieses Jahres fand bereits der „Woman Experience Day IT“ statt, in der junge Frauen in Berlin einen Einblick in die innovative IT-Projektarbeit bei Volkswagen erhielten.Für den „Woman Experience Day“ hatten sich Studentinnen aus ganz Deutschland beworben, 15 wurden zur Teilnahme am Mittwoch eingeladen.Es folgen Kurzportraits einiger Teilnehmerinnen des „Woman Experience Day Technik“:
Daniela Dombrowski (28)
Daniela Dombrowski promoviert in Physik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie bewarb sich beim „Woman Experience Day“, um einen persönlichen Einblick in die Arbeit der Forschung und Entwicklung bei Volkswagen zu erhalten. Sie kann sich gut vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten, etwa in der Batterieforschung. An Volkswagen reizt sie besonders seine Internationalität: „Sehr spannend finde ich, wie viele Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten mir ein so großes Unternehmen wie Volkswagen bietet.“Kayan Ho (29)
Kayan Ho studiert den Masterstudiengang Kunststofftechnik an der Hochschule Darmstadt. Aufmerksam auf den „Woman Experience Day“ wurde sie über die Karriereseite von Volkswagen. „Meine ganze Familie fährt Volkswagen, wir sind richtige Fans. Mich interessiert deshalb sehr, welche Möglichkeiten ich mit meinem technischen Studium bei Volkswagen habe.“ Sie freute sich zudem besonders auf die Probefahrten mit den Elektro-Fahrzeugen.Elisabeth Mayer (25)
Elisabeth Mayer studiert Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Universität München. Sie absolvierte bereits eine Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik bei Audi. Sie interessiert sich nicht nur grundsätzlich für Technik, sie ist auch von der Zukunftssicherheit ihres Studienfachs überzeugt. Elisabeth Mayer bewarb sich als Teilnehmerin, um Volkswagen noch besser kennenzulernen. „Ich finde es sehr spannend, wie umfangreich Volkswagen neue Technik erforscht und in seine Autos bringt – daran später einmal mitarbeiten wäre toll.“

Transportbranche in der digitalen Preisfalle

MIL OSI – Source: Continental Corporation – Press Release/Statement

Headline: Transportbranche in der digitalen Preisfalle

Sep 21, 2016

Mobilitätstudie mit Fokus auf Erfahrungen, Wünsche und Sorgen von Logistikexperten, Transportunternehmern und Lkw-FahrernMassiver Kostendruck lässt Branche kaum Spielraum für InnovationenWunsch der Fahrer nach mehr Unterstützung durch FahrerassistenzsystemeAutomatisiertes Fahren trifft noch auf SkepsisAnreize zum kraftstoffsparenden Fahren größtenteils unbekanntHannover, September 2016. Wettbewerb, Umweltauflagen, digitale Technologien, neue Akteure im Transportgeschäft, Mangel an qualifizierten Fahrern – an Herausforderungen mangelt es der Transportbranche nicht, wie die 4. Continental Mobilitätsstudie zeigt. Mehr als jeder zweite der in der Studie „Der vernetzte Truck“ befragten Logistikexperten fürchtet, dass ihre Branche beim Thema Digitalisierung den Anschluss verlieren könnte. „Im Transportgeschäft ist der Kuchen verteilt und der Kunde übt das Preisdiktat aus“ – zitiert die Studie einen Logistikexperten und bringt die Situation auf den Punkt. 88 Prozent der Logistikexperten bestätigen die These, dass der ohnehin immense Kostendruck noch weiter steigen wird. Für die Mehrzahl der Logistiker (82 Prozent) in Deutschland müssen sich Investitionen innerhalb von nur zwei Jahren bezahlt machen. Download Pressebild
„Der Zwang zum Sparen in der Transportbranche ist der Rahmen für unsere vielfältigen Bemühungen zur weiteren Optimierung der Nutzfahrzeuge. Es ist auch eine Basis für unsere Bestrebungen, automatisiertes Windschattenfahren mit geringeren Fahrzeugabständen so schnell wie möglich in die Serie zu bringen. Technisch arbeiten wir daran. Nun muss zügig der gesetzliche Rahmen geschaffen werden“, erläutert Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender des internationalen Technologieunternehmens Continental, anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge 2016 in Hannover. Continental zeigt hier Innovationen rund um die Transformation der Branche hin zu einem immer stärkeren Einsatz der Digitaltechnik. Download Pressebild
Im Kontext von Kostendruck und den in der Branche erwarteten stärkeren Umweltauflagen, zeigen folgende Aussagen der Fahrer zu spritsparendem Verhalten noch Optimierungsmöglichkeiten auf: Im Nahverkehr bis 150 Kilometer Radius sagen 28 Prozent der Befragten Fahrer in Deutschland, dass spritsparendes Fahren in ihrer Firma kein großes Thema sei. Gleiches sagen immerhin 19 Prozent der im nationalen beziehungsweise internationalen Fernverkehr eingesetzten Fahrer. Auch fast die Hälfte der Fahrer von Kleintransportern und Lastwagen bis 7,5 Tonnen betonen: Spritsparendes Verhalten sei kein großes Thema. Bei Flotteninhabern und -managern stehen dagegen Technologien, die Spritsparen unterstützen sowie Reifendruckkontrollsysteme, die über den korrekten Reifendruck maßgeblich den Verbrauch ebenfalls beeinflussen helfen, auf Platz 2 beziehungsweise 3 der Wunschliste der Anschaffungen.Mit den heute eingesetzten Nutzfahrzeugen zeigt sich die Branche überwiegend zufrieden: Dies gilt vor allem in puncto Zuverlässigkeit (67 Prozent) sowie Service und Wartung (64 Prozent). Zwei Drittel der Fahrer in Deutschland schätzen bei den Assistenzsystemen vor allem die Zuverlässigkeit und Bedienfreundlichkeit (jeweils 66 Prozent). Auffällig: 72 Prozent der Fahrer mit mindestens 30 Jahren Berufserfahrung wünschen sich mehr Assistenzsysteme. Gleichzeitig ist das Interesse am automatisierten Fahren noch gering. Selbst angesichts des enormen Kosten- und Wettbewerbsdrucks in der Branche sehen nur 28 Prozent der befragten Logistik-Experten im automatisierten Fahren eine Chance für die Branche. In China sind es dagegen fast die Hälfte (47 Prozent). Hier muss die Branche noch viel Überzeugungs- und Informationsarbeit bis zum Serieneinsatz leisten.Mit der „Mobilitätsstudie 2016 – Der vernetzte Truck“ legt das internationale Technologieunternehmen Continental seine inzwischen vierte Mobilitätsstudie vor. Das Markt- und Sozialforschungsinstitut infas befragte Logistikexperten, Spediteure, Flottenbetreiber sowie Fernfahrer in Deutschland und China. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die für die Logistikbranche durch Digitalisierung und Vernetzung entstehen.