Körber-Stiftung unterstützt die europäische Bürgerstiftungsbewegung

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Meldung vom Dienstag, 24. Mai 2016

Als langjähriger Partner der Bürgerstiftungsbewegung in Deutschland, insbesondere durch die Unterstützung der Initiative Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen war es für die Körber-Stiftung naheliegend, sich ebenfalls an der neu gegründeten Dachorganisation European Community Foundation Initiative (ECFI) zu beteiligen.

Die frisch gegründete ECFI versteht sich als eine europaweite Unterstützungs- und Förderorganisation für die nationalen Bürgerstiftungs-Dachverbände und reagiert damit auf eine »europäische Leerstelle« in der Vernetzung auf internationaler Ebene. Ihr Ziel ist es, den nationalen Bürgerstiftungs-Dachverbänden Europas eine international ausgerichtete Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, auf welcher gemeinsame Netzwerkaktivitäten und Formate des gegenseitigen Lernens durchgeführt werden können. Sie fungiert darüber hinaus als europäischer Ansprechpartner und zentraler Kontaktpunkt für die weltweite Bürgerstiftungsbewegung.

Karin Haist und Jochen Sunken von der Körber-Stiftung konnten sich beim gemeinsamen Treffen der  »Advisory Group« und der Förderer in Berlin ein Bild von den Aktivitäten und Vorhaben der ECFI machen. Deutlich wurde insbesondere der »spirit« und die besondere Einsatzbereitschaft, welche beim Treffen mit seinen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus vielen Ländern Europas spürbar war – ganz zu schweigen von den zahlreichen Eindrücken und Erfahrungen mit Bürgerstiftungen, von denen sie zu berichten wussten.

Die ECFI ist noch so jung, dass sie noch nicht über eine eigene Homepage verfügt. Auf der Seite des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen finden sich aber weiterführende Informationen.

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MINTforum Bremen ist gestartet

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Meldung vom Dienstag, 24. Mai 2016

Im Land Bremen gibt es ein breites Spektrum an MINT-Aktivitäten, um Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Um die engagierten Akteure und Institutionen zu vernetzen, wurde nun das MINTforum Bremen ins Leben gerufen. Zu den Initiatoren zählen neben der Behörde der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Bremen die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die NORDMETALL-Stiftung.

Jutta Sählbrandt von der senatorischen Behörde für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz erinnerte in ihrem Grußwort an die Meilensteine der vergangenen zehn Jahre: 2005 waren Bremen-Bremerhaven als erste Stadt der Wissenschaft ausgezeichnet worden und hatten mit diesem Titel viele neue Aktivitäten anstoßen können. Dabei sei vieles entstanden, was nun durch das Netzwerk gestärkt und gefördert werden sollte, so Sählbrandt. Jörg Maxton-Küchenmeister, der neben Jutta Sählbrandt für die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die NORDMETALL-Stiftung begrüßte, betonte für die Initiatoren die Bereitschaft, das bremische Netzwerk zu unterstützen: »Was wir vielleicht beitragen können, sind Erfahrungen aus unseren Hamburger Netzwerken.« In Hamburg haben die Stiftungen gemeinsam mit der Bildungsbehörde seit 2010 im MINTforum Hamburg ein Netzwerk aufgebaut, in dem mittlerweile über 50 Institutionen, Initiativen und Projekte vernetzt sind, die sich für eine Stärkung der MINT-Bildung engagieren.

Matthias Mayer von der Körber-Stiftung, der im nationalen MINT-Forum die Arbeitsgruppe MINT-Regionen leitet, stellte in einem Input den Nutzen solcher regionalen Netzwerke heraus: »MINT-Regionen leisten eine Koordination der Einzelangebote und der einzelnen Projektakteure nach innen und ermöglichen eine stärkere Sichtbarkeit der Angebote und der Bedeutung von MINT-Bildung nach außen.«

In anschließenden Gesprächsrunden formulierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Themen und Fragen für die Agenda des bremischen Netzwerks: Wie können die MINT-Angebote bekannter gemacht werden? Wie erreicht das MINTforum Bremen die Zielgruppen Lehrkräfte, Eltern und Schüler/innen? Bei welchen Angeboten könnten sich Netzwerkpartner zusammentun und so Synergieeffekte erzielen? Welche schulstrukturellen Rahmenbedingungen wirken der MINT-Förderung entgegen und welchen Einfluss kann hier das MINTforum nehmen?

Das MINTforum Bremen startet mit großem Elan in die Netzwerkarbeit. Das erste konkrete Projekt ist eine Website, die sämtliche MINT-Projekte, -Angebote und -Termine im Land vorstellt und bündelt.

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Geschichtswettbewerb: Fortbildungsangebote für Lehrkräfte

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Meldung vom Dienstag, 24. Mai 2016

Am 1. September 2016 startet die 25. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Alle Kinder und Jugendlichen bis 21 Jahren sind aufgerufen, sich mit der eigenen Lokal- oder Familiengeschichte auseinanderzusetzen und auf historische Spurensuche vor Ort zu gehen. Von Mai bis September finden bundesweit zum Auftakt des Wettbewerbs rund 40 kostenfreie Workshops für Lehrerinnen und Lehrer statt. Sie bieten methodische Anleitungen, Themenbeispiele und Einblicke in die Projektbetreuung und Bewertungskriterien. Die Workshops sind in der Regel als Fortbildung für Lehrkräfte anerkannt.

Bei drei zentral stattfindenden Auftaktworkshops in Stuttgart (23.-24. Juni), Berlin (13.-14. September) und Hamburg (19.-20. September), steht die historische Projektarbeit im Unterricht im Fokus. Das zweitägige Programm richtet sich bundesweit an alle interessierten Lehrkräfte und Studierende, die ein Tutorium im Geschichtswettbewerb übernehmen möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Neben dem Fortbildungsangebot stehen allen Interessierten weitere Informationen und Material zum Download auf der Website zur Verfügung. Das kostenfreie Wettbewerbsmagazin spurensuchen erscheint zum Ausschreibungsbeginn am 1. September und kann schon jetzt per E-Mail an gw[ at ]koerber-stiftung.de vorbestellt werden.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Seit Wettbewerbsgründung 1973 durch den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und den Stifter Kurt A. Körber haben bislang über 136.000 junge Menschen mit mehr als 30.000 Beiträgen an den Wettbewerbsrunden unter wechselnden Themenstellungen teilgenommen.

Fortbildungen und Workshops zum Geschichtswettbewerb

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