»Gebundenes Leben«: Stille Erinnerungen

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Meldung vom Dienstag, 31. Mai 2016

30 Jahre alt war Katrin Seebacher, als sie ihren Roman »Morgen oder Abend« 1996 vorlegte, ein überall gefeiertes Debüt. Ein Jahr später starb die Autorin überraschend. Ihre Geschichte der 80-jährigen Albertina lohnt, neu entdeckt zu werden. Victoria Trauttmansdorff liest am 7. Juni im Literaturhaus Hamburg aus Seebachers Roman. In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe »Gebundenes Leben« kommen – abwechselnd im KörberForum und im Literaturhaus Hamburg – Autoren miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch zu Geschichten über das Alter. Einführung: Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg.

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Die Alten profitieren vom demografischen Wandel

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Meldung vom Montag, 30. Mai 2016

Im politischen Verteilungskampf über öffentliche Güter setzten sich jeden Tag die Alten gegen die Jungen durch, erklärte Thomas Straubhaar, Hamburger Professor für Volkswirtschaft am 18. Mai im Literaturhaus München. Nikolaus Piper, Ressortleiter Wirtschaft der Süddeutschen Zeitung, stellte in einer Diskussion mit dem Autor dessen neues Buch »Der Untergang ist abgesagt« vor. Die ständig steigende Mehrheit der Gesellschaft der grauhaarigen Männer und Frauen beeinflussen die politischen Entscheidungen wesentlich, führte Straubhaar vor zahlreichen – größtenteils grauhaarigen – Zuhörern aus. Da junge Menschen jedoch ganz andere Interesse und Wünsche haben – von ausreichender und guter Kinderbetreuung bis hin zu Faktoren der neuen guten Arbeit – wird diese Entwicklung die Gesellschaft auch in Zukunft vor enorme Spannungen stellen. Nicht jeder im Saal war von einer Maßnahme, die Straubhaar als politisches Gegengewicht zur »Diktatur der Alten« vorschlägt, angetan: Der Ökonom fordert das Wahlrecht für Kinder, das treuhänderisch bis zur Volljährigkeit durch die Erziehungsberechtigten ausgeübt werden könnte. Was der Moderator revolutionär fand, versteht Straubhaar als eine logische Konsequenz des demografischen Wandels.

Auch beim Thema Rente nahm der Autor die Alten in die Pflicht. Es gebe eine ganz einfache Antwort auf die Frage der Finanzierbarkeit: Wenn wir immer länger gesund leben, sollten wir länger arbeiten. Man könne z.B. ein dynamisches Renteneintrittsalter errechnen, indem man von der jeweiligen Lebenserwartung die zusätzlich dazugewonnenen Jahre abzieht. Bereits seit Jahren existierende Modelle in Schweden und der Schweiz machten deutlich, dass auch Deutschland über ein steuerfinanziertes Rentensystem nachdenken müsste – inklusive Grundeinkommen. Denn einerseits müsse das jetzige Rentensystem ganz dringend der aktuellen Situation angepasst, andererseits der Stellenwert von Arbeit, Erwerbstätigkeit und Lebensziele in der heutigen Zeit neu definieret werden.

Auch den gängigen Einschätzungen hinsichtlich der Zuwanderung erteilte Straubhaar eine Absage. Denn deren Effekt werde in beide Richtungen kolossal überschätzt, so der Ökonom. Weder löse die Einwanderung komplexe Probleme wie das veraltete Rentensystem oder den Führungskräftemangel, noch werde sich durch eine, zwei oder drei Millionen Geflüchteter die Kultur in Deutschland ändern. Eine Gesellschaft sei auf Zustimmung aufgebaut, darauf, dass man gemeinsam Erfolg haben wolle. Wer die hier herrschenden Spielregeln befolge oder lernen wolle, müsse willkommen sein, führte der aus der Schweiz stammende Ökonom aus. Wer Angst vor zu großer Diversität habe, solle sich klar machen, dass es mehr Diversität innerhalb der Deutschen gebe – zwischen alt und jung, arm und reich, krank und gesund –, als durch den Zuzug von Flüchtlingen und Migranten. Nach der Grenze von Diversität befragt, führte Straubhaar die bestehenden Gesetze an: Mehr Regeln als »unser phantastisches Grundgesetz und ein sehr guter Rechtsstaat« seien nicht nötig.

Nicht der demografische Wandel sei das Problem, brachte es Straubhaar auf den Punkt, sondern die Angst vor ihm. Das gelte insbesondere für die Zuwanderung, die keinesfalls die Schicksalsfrage für Deutschland sei. Viel tiefgreifender werde uns dagegen die Digitalisierung verändern. Und schließlich weiß der Volkswirt, dass Menschen stets auf Veränderung reagieren können. Auf komplexe Fragen kann es nie nur einfache Lösungen geben. Deshalb warnt er vor jenen, die solche anzubieten glauben. Für ihn gelten nach wie vor Kennedys Empfehlung: sich nicht von der Frage »Warum?« leiten zu lassen, sondern zu fragen: »Warum nicht?«

Weitere Infos zum Buch

Das sagt die Presse:

»200 Seiten darüber, warum der demografische Wandel nicht das Schlechteste ist.«
Suddeutsche Zeitung / Hannes Vollmuth

»Ein Mutmacher mit Zahlen, Statistiken und guten Argumenten.«
Hörzu

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2 x neue Forschung in Museen

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Richard-Wagner-Sammlung in Eisenach

Bei dem Vorhaben “Wissenschaftlich kommentierte Quellenanalyse und Diskussion ausgewählter Aspekte der Richard-Wagner-Sammlung Nikolaus J. Oesterleins in Eisenach” arbeiten die Hochschule Franz Liszt, Weimar, und die Stadt Eisenach als Trägerin des Fritz-Reuter- und Richard-Wagner-Museums zusammen. Die fokussierte Wagner-Sammlung umfasst eine Vielzahl und große Vielfalt von Quellen zu dem berühmten Komponisten: über 20.000 Text- und Notenquellen, Zeitdokumente wie Zeitungsausschnitte, Bildmaterialien, Handschriften/Briefe und Objekte. Umfang und Qualität der Materialien machen sie neben Bayreuth zum bedeutendsten Archivgut zu Wagner, jedoch wird die Sammlung bislang nicht dem entsprechend genutzt. Das Projekt will mit einer vertieften wissenschaftlich kommentierten Analyse des Materials und über die Diskussion ausgewählter Aspekte die Bedeutung der Bestände verdeutlichen und stärker in den Blick der Forschung rücken. Die digitale Vernetzung soll dabei die Forschungsmethoden erweitern und neue Möglichkeiten der Vermittlung bieten. 

Die Förderinitiative “Forschung in Museen”

Die Initiative “Forschung in Museen” richtet sich an Museen unterschiedlicher Größe und thematischer Ausrichtung, die Forschungsarbeiten zu ihren Sammlungen betreiben möchten. Ende Juni wird über die Bewilligung von Projekten in der letzten Ausschreibungsrunde der Initiative entschieden; derzeit ist das Förderangebot nur noch für Workshops und Symposien offen.

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2016 treffen sich zahlreiche Wissenschaftler(innen), die im Rahmen der Initiative gefördert werden, zu einem Statussymposium “Forschung in Museen” in Hannover; 19 Projekte stellen sich vor und zur Diskussion.

 

 

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So viel Außenpolitik wie nie

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Meldung vom Dienstag, 24. Mai 2016

Im Land Bremen vernetzen sich Hochschulen, Behörden, Verbände und Projektmacher, um die MINT-Bildung zu stärken. Mit dem ersten Netzwerktreffen startete das neue, von der Körber-Stiftung mit initiierte Bündnis jetzt im Haus der Wissenschaft Bremen.weiter

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Premiere für epea 03 und »Shifting Boundaries« in Paris

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Headline: Premiere für epea 03 und »Shifting Boundaries« in Paris

Meldung vom Mittwoch, 25. Mai 2016

In Paris öffneten sich am 19. Mai die Türen für die internationale Wanderausstellung des European Photo Exhibition Award zum Thema »Shifting Boundaries«. Das breite Spektrum der ausgestellten Fotoarbeiten reicht von Darstellungen geographischer Veränderungen der Ländergrenzen innerhalb Europas, innerstädtischen Grenzverschiebungen, sozio-politischen Veränderungen, Migrationsprozessen und psychologischen Wahrnehmungsgrenzen.

Alle zwölf teilnehmenden Künstler waren bei der Ausstellungseröffnung in der Fondation Calouste Gulbenkian – Délégation en France anwesend und erläuterten vor Ort ihre Arbeiten und Herangehensweisen. Die Schau ist noch bis zum 8. August 2016 in Paris zu sehen und wandert anschließend in die Provinz Lucca, Hamburg und Oslo.

Für den European Photo Exhibition Award – kurz epea – erarbeiten herausragende Fotografen aus Europa Foto-Essays zu einem europäischen Thema. epea ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fondazione Banca del Monte di Lucca, der Fundação Calouste Gulbenkian, der Institusjonen Fritt Ord und der Körber-Stiftung, das 2011 ins Leben gerufen wurde. Über die Förderung begabter junger Fotografen hinaus will epea einen Beitrag zum innereuropäischen Dialog leisten und durch die unterschiedlichen fotografischen Perspektiven auf europäische Themen ein Forum zum Austausch in und über Europa schaffen.

Mehr zu dem europäischen Fotografenprojekt epea:
Pressemeldung zu epea03 – »Shifting Boundaries«
Mehr zur Ausstellung in Paris

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Lokales Demografiemanagement: »Die Politik muss wollen.«

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Headline: Lokales Demografiemanagement: »Die Politik muss wollen.«

Meldung vom Mittwoch, 25. Mai 2016

Eine druckfrische Untersuchung des Amts für Demographie und Statistik der Stadt Bielefeld beleuchtet die Arbeit kommunaler Demografiebeauftragter in Nordrhein-Westfalen. Sie kommt zu dem Schluss, dass ein sektorenübergreifendes lokales Demografiemanagement vor Ort sinnvoll, aber alles andere als ein Selbstgänger sei. Auch Karin Haist, Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Körber-Stiftung, gehört zu den befragten Experten.

Die Einrichtung von Stellen für Demografiebeauftragte empfiehlt die Studie schon angesichts der zunehmenden Komplexität und Aufgabenvielfalt vor Ort: Themen wie Zuwanderung, Alterung, aber auch die Zukunft von Pflege und Rente, Stadt- und Quartiersentwicklung oder Bildung und Ausbildung »stellen Integrations- und Anpassungsanforderungen an uns alle«, so die Autorin Susanne Tatje, Demografiebeauftragte Bielefelds seit 2004  und damit die erste Vertreterin des neuen ressortübergreifenden Berufsbildes in Deutschland. Einheitlich beschrieben und fest verankert ist die Aufgabe eines Demografiebeauftragten allerdings bis heute in den Städten NRWs nicht: Manche fühlen sich als Einzelkämpfer, manche beklagen unzureichende Befugnisse, Desinteresse der Lokalpolitik oder zu wenig Vernetzung in der Verwaltung und der Stadt. Damit ein Demografiebeauftragter wirksam arbeiten kann, hilft die direkte Anbindung an den Verwaltungsvorstand, am besten den Bürgermeister.

Auch externe Experten aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Medien wurden für die Studie befragt. Dabei sprach sich Karin Haist als Demografieexpertin der Körber-Stiftung klar für die fachbereichsübergreifende kommunale Wahrnehmung demografischer Herausforderungen aus, ob unter der Bezeichnung »Demografiebeauftragter« oder auch durch Verwaltungsmitarbeiter mit den entsprechenden Zuständigkeiten. Denn Demografie sei ein Querschnittsthema – und eine Stelle mit gebündelter Zuständigkeit könne »rechtzeitig die Weichen stellen«. Voraussetzung: »Die Politik muss wollen.«

Auch das Körber-Netzwerk demografiefeste Kommune wird in der Untersuchung vorgestellt. Die 28-seitige Broschüre ist als Print und Download erhältlich.

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Körber-Stiftung unterstützt die europäische Bürgerstiftungsbewegung

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Meldung vom Dienstag, 24. Mai 2016

Als langjähriger Partner der Bürgerstiftungsbewegung in Deutschland, insbesondere durch die Unterstützung der Initiative Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen war es für die Körber-Stiftung naheliegend, sich ebenfalls an der neu gegründeten Dachorganisation European Community Foundation Initiative (ECFI) zu beteiligen.

Die frisch gegründete ECFI versteht sich als eine europaweite Unterstützungs- und Förderorganisation für die nationalen Bürgerstiftungs-Dachverbände und reagiert damit auf eine »europäische Leerstelle« in der Vernetzung auf internationaler Ebene. Ihr Ziel ist es, den nationalen Bürgerstiftungs-Dachverbänden Europas eine international ausgerichtete Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, auf welcher gemeinsame Netzwerkaktivitäten und Formate des gegenseitigen Lernens durchgeführt werden können. Sie fungiert darüber hinaus als europäischer Ansprechpartner und zentraler Kontaktpunkt für die weltweite Bürgerstiftungsbewegung.

Karin Haist und Jochen Sunken von der Körber-Stiftung konnten sich beim gemeinsamen Treffen der  »Advisory Group« und der Förderer in Berlin ein Bild von den Aktivitäten und Vorhaben der ECFI machen. Deutlich wurde insbesondere der »spirit« und die besondere Einsatzbereitschaft, welche beim Treffen mit seinen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus vielen Ländern Europas spürbar war – ganz zu schweigen von den zahlreichen Eindrücken und Erfahrungen mit Bürgerstiftungen, von denen sie zu berichten wussten.

Die ECFI ist noch so jung, dass sie noch nicht über eine eigene Homepage verfügt. Auf der Seite des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen finden sich aber weiterführende Informationen.

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MINTforum Bremen ist gestartet

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Headline: MINTforum Bremen ist gestartet

Meldung vom Dienstag, 24. Mai 2016

Im Land Bremen gibt es ein breites Spektrum an MINT-Aktivitäten, um Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Um die engagierten Akteure und Institutionen zu vernetzen, wurde nun das MINTforum Bremen ins Leben gerufen. Zu den Initiatoren zählen neben der Behörde der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Bremen die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die NORDMETALL-Stiftung.

Jutta Sählbrandt von der senatorischen Behörde für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz erinnerte in ihrem Grußwort an die Meilensteine der vergangenen zehn Jahre: 2005 waren Bremen-Bremerhaven als erste Stadt der Wissenschaft ausgezeichnet worden und hatten mit diesem Titel viele neue Aktivitäten anstoßen können. Dabei sei vieles entstanden, was nun durch das Netzwerk gestärkt und gefördert werden sollte, so Sählbrandt. Jörg Maxton-Küchenmeister, der neben Jutta Sählbrandt für die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die NORDMETALL-Stiftung begrüßte, betonte für die Initiatoren die Bereitschaft, das bremische Netzwerk zu unterstützen: »Was wir vielleicht beitragen können, sind Erfahrungen aus unseren Hamburger Netzwerken.« In Hamburg haben die Stiftungen gemeinsam mit der Bildungsbehörde seit 2010 im MINTforum Hamburg ein Netzwerk aufgebaut, in dem mittlerweile über 50 Institutionen, Initiativen und Projekte vernetzt sind, die sich für eine Stärkung der MINT-Bildung engagieren.

Matthias Mayer von der Körber-Stiftung, der im nationalen MINT-Forum die Arbeitsgruppe MINT-Regionen leitet, stellte in einem Input den Nutzen solcher regionalen Netzwerke heraus: »MINT-Regionen leisten eine Koordination der Einzelangebote und der einzelnen Projektakteure nach innen und ermöglichen eine stärkere Sichtbarkeit der Angebote und der Bedeutung von MINT-Bildung nach außen.«

In anschließenden Gesprächsrunden formulierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Themen und Fragen für die Agenda des bremischen Netzwerks: Wie können die MINT-Angebote bekannter gemacht werden? Wie erreicht das MINTforum Bremen die Zielgruppen Lehrkräfte, Eltern und Schüler/innen? Bei welchen Angeboten könnten sich Netzwerkpartner zusammentun und so Synergieeffekte erzielen? Welche schulstrukturellen Rahmenbedingungen wirken der MINT-Förderung entgegen und welchen Einfluss kann hier das MINTforum nehmen?

Das MINTforum Bremen startet mit großem Elan in die Netzwerkarbeit. Das erste konkrete Projekt ist eine Website, die sämtliche MINT-Projekte, -Angebote und -Termine im Land vorstellt und bündelt.

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Geschichtswettbewerb: Fortbildungsangebote für Lehrkräfte

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Headline: Geschichtswettbewerb: Fortbildungsangebote für Lehrkräfte

Meldung vom Dienstag, 24. Mai 2016

Am 1. September 2016 startet die 25. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Alle Kinder und Jugendlichen bis 21 Jahren sind aufgerufen, sich mit der eigenen Lokal- oder Familiengeschichte auseinanderzusetzen und auf historische Spurensuche vor Ort zu gehen. Von Mai bis September finden bundesweit zum Auftakt des Wettbewerbs rund 40 kostenfreie Workshops für Lehrerinnen und Lehrer statt. Sie bieten methodische Anleitungen, Themenbeispiele und Einblicke in die Projektbetreuung und Bewertungskriterien. Die Workshops sind in der Regel als Fortbildung für Lehrkräfte anerkannt.

Bei drei zentral stattfindenden Auftaktworkshops in Stuttgart (23.-24. Juni), Berlin (13.-14. September) und Hamburg (19.-20. September), steht die historische Projektarbeit im Unterricht im Fokus. Das zweitägige Programm richtet sich bundesweit an alle interessierten Lehrkräfte und Studierende, die ein Tutorium im Geschichtswettbewerb übernehmen möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Neben dem Fortbildungsangebot stehen allen Interessierten weitere Informationen und Material zum Download auf der Website zur Verfügung. Das kostenfreie Wettbewerbsmagazin spurensuchen erscheint zum Ausschreibungsbeginn am 1. September und kann schon jetzt per E-Mail an gw[ at ]koerber-stiftung.de vorbestellt werden.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Seit Wettbewerbsgründung 1973 durch den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und den Stifter Kurt A. Körber haben bislang über 136.000 junge Menschen mit mehr als 30.000 Beiträgen an den Wettbewerbsrunden unter wechselnden Themenstellungen teilgenommen.

Fortbildungen und Workshops zum Geschichtswettbewerb

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