Niklas Kaul ist „Juniorsportler des Jahres“ – Frankfurt am Main”Köln

MIL OSI – Source: Sporthilfe – Press Release/Statement

Headline: Niklas Kaul ist „Juniorsportler des Jahres“ – Frankfurt am Main”Köln

Junioren-Weltrekordler von Sporthilfe und Deutscher Post ausgezeichnet / Sportfans entschieden erstmals in öffentlicher Online-Wahl

Frankfurt am Main/Köln, 14.10.2017 –

Der Saulheimer Zehnkämpfer Niklas Kaul ist Juniorsportler des Jahres 2017. Der 19-jährige U20-Europameister und -Weltrekordhalter wurde am Samstagabend von der Deutschen Sporthilfe in Kooperation mit der Deutschen Post in der HALLE Tor 2 in Köln ausgezeichnet. Der Lehramtsstudent vom USC Mainz setzte sich bei der erstmals öffentlich ausgetragenen Online-Wahl unter fünf Nominierten gegen Vinzenz Geiger, Junioren-Weltmeister in der Nordischen Kombination, Kanu-Junioren-Weltmeister Jacob Schopf, der Junioren-Weltmeisterin im Rennrodeln, Jessica Tiebel und der Junioren-Weltmeisterin im Wasserspringen, Elena Wassen durch. Rund 15.000 Sportfans nahmen an der Wahl teil. Bereits im letzten Jahr war Kaul bei der Auszeichnung Zweiter geworden.
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Neben Niklas Kaul wurde in der Mannschaftswertung die U20-Sprintstaffel der Damen über 4×100 Meter mit Katrin Fehm, Keshia Kwadwo, Sophia Junk und Jennifer Montag ausgezeichnet, nachdem sie ebenfalls Junioren-Europameisterinnen wurden und mit 43,27 Sek. den elf Jahre alten Weltrekord der US-amerikanischen Staffel unterboten. Im Behindertensport wurde Sprinterin Lindy Ave ausgezeichnet. Die 19-jährige Neubrandenburgerin ist nicht nur dreifache Junioren-Weltmeisterin sondern gewann bei der Para-Leichtathletik-WM in London 2017 Silber und Bronze und wurde 2016 in Rio Paralympics-Vierte. Im Gehörlosensport wurde die Sportschützin Melanie Stabel geehrt, die bei ihrer Premierenteilnahme bei den Deaflympics im Alter von 17 Jahren gleich drei Medaillen gewann.

Die Deutsche Sporthilfe ehrt mit der wichtigsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport seit 39 Jahren Talente, von denen viele zu internationalen Größen in ihrer Disziplin heranwuchsen, seit drei Jahren in Kooperation mit ihrem Nationalen Förderer Deutsche Post. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008), Johannes Rydzek (2011) und Laura Dahlmeier (2013). Im vergangenen Jahr wurde die inzwischen vierfache Junioren-Weltmeisterin im Bahnradsport, Pauline Grabosch ausgezeichnet.
Thomas Kipp, Mitglied des Bereichsvorstands der Deutschen Post, sagte: „Die Verleihung zum Juniorsportler des Jahres ist ein Herzensprojekt für uns. Es ist eine ganz besondere Veranstaltung, die wir als Nationaler Förderer nutzen, um herausragenden Nachwuchsathleten zu gratulieren und deren Leistung zu feiern und zu würdigen. Der festliche Rahmen des gemeinsamen Abends ist eine wunderschöne Erfahrung für alle Beteiligten.“
DANKE 2017
Eingebettet in die Veranstaltung war zudem die von der DFL Stiftung begleitete Athletenverabschiedung unter dem Titel „DANKE 2017“ für zahlreiche Top-Athleten, die ihre Karrieren in den letzten zwölf Monaten beendet haben. Für die namhaften Athleten, unter ihnen Paul Biedermann, Marc Zwiebler, Linda Stahl, Steffen Deibler und Andreas Kuffner, gab es Standing Ovations vom gesamten Publikum. Gemeinsame Gastgeber der Auszeichnung der Juniorsportler des Jahres waren Deutsche Sporthilfe und Deutsche Post. Mercedes-Benz, Nationaler Förderer der Deutschen Sporthilfe, stellte für die Gäste den exklusiven Fahrservice.
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Unter folgendem Link finden Sie honorarfrei nutzbare Fotos der ausgezeichneten Juniorsportler des Jahres: https://www.sporthilfe.de/Juniorsportler_des_Jahres_2017___Fotodownload.dsh
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TeamOn wird im Auftrag der Deutschen Sporthilfe einen honorarfreien News-Beitrag zur Auszeichnung produzieren, der zeitnah nach der Veranstaltung abrufbar ist unter: https://www.dropbox.com/sh/fch7ukiqmrfwkvq/AADeUeGB18w6fJ1vT08ufInja?dl=0 Ansprechpartner ist Timon Saatmann, Mail: ts@teamon.de, Mobil: +49 176 31361539.

Ski-Talent Frost 50.000ster Athlet in Förderung – Frankfurt am Main”Köln

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Headline: Ski-Talent Frost 50.000ster Athlet in Förderung – Frankfurt am Main”Köln

Roman Frost profitiert als 50.000ster Sportler von Förderung durch Stiftung Deutsche Sporthilfe – Westfale gehört zu den vielversprechendsten Talenten im Bereich Ski Alpin

Frankfurt am Main/Köln, 26.10.2017 –

Die Deutsche Sporthilfe hat im 50. Jahr der Stiftungs-Geschichte Ski-Alpin-Talent Roman Frost als 50.000sten Athleten in ihr Förderprogramm aufgenommen. Der 17 Jahre alte gebürtige Münsteraner gehört zukünftig dem sogenannten Top-Team Future an, der Förderstufe für Athleten mit besonders vielversprechender Perspektive.  

„Seit 50 Jahren arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern daran, dass sich Top-Athleten und vielversprechende junge Talente das Risiko einer Karriere im Leistungssport leisten können“, sagte Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe: „Roman Frost steht als Sportler aus einer sehr trainings- und kostenintensiven Disziplin stellvertretend für die nunmehr 50.000 Athleten, die wir bislang auf ihrem Weg unterstützen konnten.“

Frost, der für den SC Bayer Leverkusen startet und in Berchtesgaden die Eliteschule des Sports besucht, gehört zu den größten deutschen Nachwuchshoffnungen im Bereich Ski Alpin. Im Vorjahr gewann er den DSV-Jugendcup, wurde Deutscher Meister im Super-G, der Alpinen Kombination und Zweiter im Slalom. Frost ist der derzeit jüngste Athlet im C-Kader des Deutschen Skiverbands.Insgesamt fördert die Deutsche Sporthilfe derzeit rund 4.000 Athletinnen und Athleten in über 50 Sportarten. Im Jubiläumsjahr leistet sie mit einem Rekord-Förder-Etat von 14,5 Mio. Euro einen Beitrag zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des deutschen Sports. Seit Gründung der Stiftung im Jahr 1967 gewannen von der Deutschen Sporthilfe geförderte Athleten insgesamt 247 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen und 338 bei Paralympics.

Roman, was bedeutet es für Dich, der 50.000ste Sporthilfe-geförderte Athlet zu sein?
Schon die Tatsache, dass ich in die Förderung aufgenommen wurde, ist für mich eine Riesenehre. Der DSV hatte mich für das Top-Team Future vorgeschlagen. Diese Anerkennung durch Trainer und Verantwortliche tut dem Ego unheimlich gut. Außerdem ist die damit verbundene finanzielle Unterstützung von monatlich 300 Euro essentiell für mich. Schließlich ist meine Sportart sehr teuer.
Geboren und aufgewachsen bist Du in Münster. Wie kommt ein waschechter Westfale zum Skisport?
Meine Eltern waren beide Skilehrer, sodass meine Schwester und ich in Herbst- und Winterferien schon immer viel in Skiurlaub waren. Im Alter von 6 Jahren sind wir die ersten Kinderrennen in Skihallen und im Mittelgebirge Westdeutschlands gefahren und haben dabei mit zahlreichen Siegen mehrfach die Kidscup-Meisterschaften gewonnen. Um uns mit stärkerer Konkurrenz messen zu können, sind wir in der Schülerzeit zeitweise jedes Wochenende acht Stunden nach Bayern gefahren, um uns mit dem besten Nachwuchs Bayerns messen zu können. Als wir auch hier Siege einfuhren und Meisterschaften gewannen, wurde uns klar, dass wir umziehen müssen, wenn wir Skirennsport professionell betreiben wollen.
Gemeinsam mit Deiner Schwester Lara, bis vor kurzem Ski-Freestylerin, bist Du dann auf eine Eliteschule des Sports ins 800 km entfernte Berchtesgaden gewechselt. Ein schwieriger Schritt?
Ich war damals 10 Jahre alt und kam gerade aus der Grundschule. Da ändert sich ohnehin alles, so dass ich in der 5. Klasse schnell einen neuen Freundeskreis aufgebaut hatte. Für meine 14-jährige Schwester war es da schon etwas schwieriger, sie hatte noch einen Freund in Münster. Sie haben sich letztendlich getrennt. Wir wollten damals das „Projekt Skirennsport“ zunächst für ein Jahr ausprobieren, deshalb ist anfangs auch nur meine Mutter mit nach Bayern gezogen. Es lief dann aber so gut bei mir, so dass ich am Jahresende die Nr. 1 in der DSV Schülerrangliste meines Jahrgangs war. Also haben wir im Familienrat entschieden, für ein weiteres Jahr zu verlängern. Inzwischen sind sieben Jahre daraus geworden und wir fühlen uns in Berchtesgaden pudelwohl. Mittlerweile habe ich mir sogar einen leicht bayrischen Akzent angewöhnt.
Im vergangenen Jahr hast Du den DSV-Jugendcup gewonnen, bist Deutscher Jugend-Meister im Super-G, der Alpinen Kombination und Zweiter im Slalom geworden. Was sind Deine nächsten Ziele?
Das Saisonhighlight ist für mich die Junioren-WM im Frühjahr in Davos. Dafür möchte ich mich als jüngster Athlet im deutschen C-Kader erst einmal qualifizieren, denn jedes Großereignis gibt mir wichtige Erfahrungswerte. Daneben will ich mir über die internationalen FIS-Rennen eine Top-Ten Weltranglistenposition in meinem Jahrgang erarbeiten. Mein Fernziel ist irgendwann einmal die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Das ist für jeden Sportler das Größte.

Hinweis an die RedaktionenDas Interview mit Roman Frost darf kostenfrei abgedruckt werden. Quelle: Deutsche Sporthilfe.

Turnerin Pauline Schäfer ist „Sportler des Monats“ – Frankfurt am Main

MIL OSI – Source: Sporthilfe – Press Release/Statement

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Schwebebalken-Weltmeisterin vor Weltmeister-Achter und Windsurf-Weltmeister Philip Köster

Frankfurt am Main, 06.11.2017 –

Die 20-jährige Pauline Schäfer ist nach ihrem Sensationssieg am Schwebebalken bei der Kunstturn-WM von den Sporthilfe-geförderten Athleten zur „Sportlerin des Monats“ Oktober gewählt worden. In Montreal gewann die Chemnitzerin mit einer nahezu perfekten Übung als erste DTB-Turnerin in der 83-jährigen Geschichte der Turn-Weltmeisterschaften Gold am Schwebebalken.

Platz zwei bei der „Sportler des Monats“-Wahl belegt der Deutschland-Achter, der bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Sarasota seine Siegesserie fortsetzte und im Jahr 2017 ungeschlagen blieb. Auf Rang drei folgt Windsurfer Philip Köster, der bereits seinen vierten WM-Titel gewann. Der Sieg vor Sylt ist für den 23-Jährigen besonders wertvoll, da er das Ende der langen Leidenszeit nach einer schweren Knieverletzung symbolisiert.
Ergebnis:
1. Pauline Schäfer (Turnen): 48,8%2. Deutschland-Achter (Rudern): 28,4%3. Philip Köster (Windsurfen): 22,8%

Gewählt wird der „Sportler des Monats“ regelmäßig von den rund 4000 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.
Ergebnis-Infografik zum Download (freie Verwendung)
Die “Sportler des Monats” 2017
Januar: Lisa Zimmermann (Ski Freestyle)Februar: Laura Dahlmeier (Biathlon)März: Laura Dahlmeier (Biathlon)April: Kristina Vogel (Bahnrad)Mai: Thomas Röhler (Speerwurf)Juni: Alexander Bachmann (Taekwondo)Juli: Johannes Floors (Para-Leichtathletik)August: Johannes Vetter (Speerwurf)September: Volleyball-HerrenOktober: Pauline Schäfer (Turnen)

Ball des Sports 2018: DIE HOUSEWARMING GALA – Frankfurt am Main

MIL OSI – Source: Sporthilfe – Press Release/Statement

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Der Ball des Sports 2018 wird erstmals im neu gebauten RheinMain CongressCenter (RMCC) stattfinden

Frankfurt am Main, 03.11.2017 –

Mit dem “Ball des Sports” richtet die Deutsche Sporthilfe seit nahezu fünf Jahrzehnten eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse in Deutschland aus. Im kommenden Jahr wird der Ball zum 23sten Mal in Wiesbaden stattfinden – am Samstag, den 3. Februar 2018 – und dann erstmals im neu gebauten RheinMain CongressCenter (RMCC).
Das RMCC wird offiziell erst am 31. März 2018 in Betrieb gehen, so dass sich die Deutsche Sporthilfe darauf freut, die neu gebauten Hallen bereits am ersten Februar-Wochenende mit einer „Housewarming Gala“ exklusiv eröffnen zu können.
Mit dem von Johannes B. Kerner moderierten hochkarätigen Sport- und Showprogramm werden die Ball-Gäste mit emotionalen Bildern und Eindrücken auf die sportlichen Top-Events 2018 eingestimmt.
Im Mittelpunkt stehen dabei wie immer die deutschen Topathleten. Die Deutsche Sporthilfe erwartet über 100 Olympia-, Paralympics-, WM- und EM-Medaillengewinner, die in Wiesbaden auf rund 1500 geladene Gäste aus Sport, Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien treffen werden. Der Ball des Sports als erfolgreichste europäische Benefizveranstaltung im Sport wird somit auch 2018 wieder ein Spitzentreffen der deutschen Wirtschaft mit Deutschlands Spitzensportlern sein.
Dabei steht der Ball des Sports wie alle Sporthilfe-Events ganz im Dienste der Athletenförderung. Die Erlöse aus dem Verkauf von Eintrittskarten an die Ballgäste, der Vermarktung der Erlebniswelt des Ball des Sports sowie aus der Tombola gehen direkt an die Stiftung. Auch in diesem Jahr rechnet die Deutsche Sporthilfe mit einem Reinerlös in Höhe von rund einer dreiviertel Million Euro.

Ski-Talent Frost 50.000ster Athlet in Sporthilfe-Förderung – Frankfurt am Main”Köln

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Roman Frost profitiert als 50.000ster Sportler von Förderung durch Stiftung Deutsche Sporthilfe – Westfale gehört zu den vielversprechendsten Talenten im Bereich Ski Alpin

Frankfurt am Main/Köln, 26.10.2017 –

Die Deutsche Sporthilfe hat im 50. Jahr der Stiftungs-Geschichte Ski-Alpin-Talent Roman Frost als 50.000sten Athleten in ihr Förderprogramm aufgenommen. Der 17 Jahre alte gebürtige Münsteraner gehört zukünftig dem sogenannten Top-Team Future an, der Förderstufe für Athleten mit besonders vielversprechender Perspektive.  

„Seit 50 Jahren arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern daran, dass sich Top-Athleten und vielversprechende junge Talente das Risiko einer Karriere im Leistungssport leisten können“, sagte Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe: „Roman Frost steht als Sportler aus einer sehr trainings- und kostenintensiven Disziplin stellvertretend für die nunmehr 50.000 Athleten, die wir bislang auf ihrem Weg unterstützen konnten.“

Frost, der für den SC Bayer Leverkusen startet und in Berchtesgaden die Eliteschule des Sports besucht, gehört zu den größten deutschen Nachwuchshoffnungen im Bereich Ski Alpin. Im Vorjahr gewann er den DSV-Jugendcup, wurde Deutscher Meister im Super-G, der Alpinen Kombination und Zweiter im Slalom. Frost ist der derzeit jüngste Athlet im C-Kader des Deutschen Skiverbands.Insgesamt fördert die Deutsche Sporthilfe derzeit rund 4.000 Athletinnen und Athleten in über 50 Sportarten. Im Jubiläumsjahr leistet sie mit einem Rekord-Förder-Etat von 14,5 Mio. Euro einen Beitrag zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des deutschen Sports. Seit Gründung der Stiftung im Jahr 1967 gewannen von der Deutschen Sporthilfe geförderte Athleten insgesamt 247 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen und 338 bei Paralympics.

Roman, was bedeutet es für Dich, der 50.000ste Sporthilfe-geförderte Athlet zu sein?
Schon dass ich überhaupt in die Förderung aufgenommen wurde, ist eine Riesenehre. Mein Verband hatte mich für das Top-Team Future vorgeschlagen. Diese Anerkennung durch Trainer und Verantwortliche tut unheimlich gut. Außerdem ist die damit verbundene finanzielle Unterstützung von monatlich 300 Euro essentiell für mich. Schließlich ist meine Sportart sehr teuer.
Geboren und aufgewachsen bist Du in Münster. Wie kommt ein waschechter Westfale zum Skisport?
Meine Eltern waren beide Skilehrer, sodass meine Schwester und ich in Herbst- und Winterferien schon immer viel in Skiurlaub waren. Irgendwann sind wir die ersten kleineren Rennen in Westdeutschland gefahren und haben dabei ganz gut abgeschnitten. Um uns mit stärkerer Konkurrenz messen zu können, sind wir danach zeitweise jedes Wochenende acht Stunden nach Bayern gefahren. Irgendwann war aber klar, dass wir umziehen müssen, wenn wir das Ganze professionell verfolgen wollen.
Gemeinsam mit Deiner Schwester Lara, bis vor kurzem Ski-Freestylerin, bist Du dann auf eine Eliteschule des Sports ins 700 km entfernte Berchtesgaden gewechselt. Ein schwieriger Schritt?
Ich war damals 10 Jahre alt und kam gerade aus der Grundschule. Da ändert sich ohnehin alles. Für meine 14-jährige Schwester war es da schon etwas schwieriger. Wir wollten das Ganze damals zunächst für ein Jahr ausprobieren, deshalb ist anfangs auch nur meine Mutter mit nach Bayern gezogen. Es lief dann aber so gut bei mir, dass inzwischen sieben Jahre daraus geworden sind. Mittlerweile habe ich mir sogar einen leicht bayrischen Akzent angewöhnt.
Im vergangenen Jahr hast Du den DSV-Jugendcup gewonnen, bist Deutscher Meister im Super-G, der Alpinen Kombination und Zweiter im Slalom geworden. Was sind Deine nächsten Ziele?
Das Saisonhighlight ist für mich die Junioren-WM im Frühjahr in Davos. Dafür möchte ich mich als jüngster Athlet im deutschen C-Kader erst einmal qualifizieren, denn jedes Großereignis gibt einem wichtige Erfahrungswerte. Daneben will ich mir über die FIS-Rennen eine gute Weltranglistenposition in meinem Jahrgang erarbeiten. Mein Fernziel ist irgendwann einmal die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Das ist für jeden Sportler das Größte.

Hinweis an die RedaktionenDas Interview mit Roman Frost darf kostenfrei abgedruckt werden. Quelle: Deutsche Sporthilfe.

Zehnkämpfer Niklas Kaul ist „Juniorsportler des Jahres“ – Frankfurt am Main”Köln

MIL OSI – Source: Sporthilfe – Press Release/Statement

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Junioren-Weltrekordler von Sporthilfe und Deutscher Post ausgezeichnet / Sportfans entschieden erstmals in öffentlicher Online-Wahl

Frankfurt am Main/Köln, 14.10.2017 –

Der Saulheimer Zehnkämpfer Niklas Kaul ist Juniorsportler des Jahres 2017. Der 19-jährige U20-Europameister und -Weltrekordhalter wurde am Samstagabend von der Deutschen Sporthilfe in Kooperation mit der Deutschen Post in der HALLE Tor 2 in Köln ausgezeichnet. Der Lehramtsstudent vom USC Mainz setzte sich bei der erstmals öffentlich ausgetragenen Online-Wahl unter fünf Nominierten gegen Vinzenz Geiger, Junioren-Weltmeister in der Nordischen Kombination, Kanu-Junioren-Weltmeister Jacob Schopf, der Junioren-Weltmeisterin im Rennrodeln, Jessica Tiebel und der Junioren-Weltmeisterin im Wasserspringen, Elena Wassen durch. Rund 15.000 Sportfans nahmen an der Wahl teil. Bereits im letzten Jahr war Kaul bei der Auszeichnung Zweiter geworden.

Neben Niklas Kaul wurde in der Mannschaftswertung die U20-Sprintstaffel der Damen über 4×100 Meter mit Katrin Fehm, Keshia Kwadwo, Sophia Junk und Jennifer Montag ausgezeichnet, nachdem sie ebenfalls Junioren-Europameisterinnen wurden und mit 43,27 Sek. den elf Jahre alten Weltrekord der US-amerikanischen Staffel unterboten. Im Behindertensport wurde Sprinterin Lindy Ave ausgezeichnet. Die 19-jährige Neubrandenburgerin ist nicht nur dreifache Junioren-Weltmeisterin sondern gewann bei der Para-Leichtathletik-WM in London 2017 Silber und Bronze und wurde 2016 in Rio Paralympics-Vierte. Im Gehörlosensport wurde die Sportschützin Melanie Stabel geehrt, die bei ihrer Premierenteilnahme bei den Deaflympics im Alter von 17 Jahren gleich drei Medaillen gewann.
Die Deutsche Sporthilfe ehrt mit der wichtigsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport seit 39 Jahren Talente, von denen viele zu internationalen Größen in ihrer Disziplin heranwuchsen, seit drei Jahren in Kooperation mit ihrem Nationalen Förderer Deutsche Post. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008), Johannes Rydzek (2011) und Laura Dahlmeier (2013). Im vergangenen Jahr wurde die inzwischen vierfache Junioren-Weltmeisterin im Bahnradsport, Pauline Grabosch ausgezeichnet.
Thomas Kipp, Mitglied des Bereichsvorstands der Deutschen Post, sagte: „Die Verleihung zum Juniorsportler des Jahres ist ein Herzensprojekt für uns. Es ist eine ganz besondere Veranstaltung, die wir als Nationaler Förderer nutzen, um herausragenden Nachwuchsathleten zu gratulieren und deren Leistung zu feiern und zu würdigen. Der festliche Rahmen des gemeinsamen Abends ist eine wunderschöne Erfahrung für alle Beteiligten.“
DANKE 2017
Eingebettet in die Veranstaltung war zudem die von der DFL Stiftung begleitete Athletenverabschiedung unter dem Titel „DANKE 2017“ für zahlreiche Top-Athleten, die ihre Karrieren in den letzten zwölf Monaten beendet haben. Für die namhaften Athleten, unter ihnen Paul Biedermann, Marc Zwiebler, Linda Stahl, Steffen Deibler und Andreas Kuffner, gab es Standing Ovations vom gesamten Publikum. Gemeinsame Gastgeber der Auszeichnung der Juniorsportler des Jahres waren Deutsche Sporthilfe und Deutsche Post. Mercedes-Benz, Nationaler Förderer der Deutschen Sporthilfe, stellte für die Gäste den exklusiven Fahrservice.
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„Juniorsportler des Jahres“ in der Mannschaft sowie im Behinderten- und Gehörlosensport benannt – Frankfurt am Main

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U20-Sprintstaffel der Damen, Para-Leichtathletin Lindy Ave und Sportschützin Melanie Stabel werden am Samstag in Köln ausgezeichnet

Frankfurt am Main, 11.10.2017 –

Die Sprinterinnen der 100m-Staffel im U20-Bereich sind „Juniorsportler des Jahres“ in der Mannschaftswertung. Katrin Fehm (19, Hahnbach bei Amberg), Keshia Kwadwo (18, Bochum), Sophia Junk (18, Koblenz) und Jennifer Montag (19, Köln) stellten bei der Junioren-EM im Vorlauf einen neuen Weltrekord auf und gewannen auch das Finale souverän. Im Behindertensport geht die wertvollste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport in diesem Jahr an Sprinterin Lindy Ave (19, Neubrandenburg), die bei der IPC-WM Silber über 200 Meter und Bronze über 100 Meter gewann. Im Gehörlosensport wird Sportschützin Melanie Stabel (18, Neuweiler) ausgezeichnet, die gleich bei ihren ersten Deaflympics drei Medaillen gewann. Gemeinsam mit der Deutschen Post zeichnet die Deutsche Sporthilfe die Preisträger am Samstag, 14. Oktober in Köln aus.

Die Weltrekord-Staffel (Foto: Iris Hensel)

Juniorsportler des Jahres Mannschaft: U20-Sprintstaffel der Damen
Katrin Fehm, Keshia Kwadwo, Sophia Junk und Jennifer Montag gewannen Ende Juli 2017 bei der Junioren-EM im italienischen Grosseto ihren Vorlauf in 43,27 sec. mit neuem U20-Weltrekord. Im anschließenden Finale siegte das deutschen Team mit 43,44 sec. abermals mit einer Weltklasseleistung vor Frankreich (44,03 sec.) und Großbritannien (44,17 sec.). Mit Keshia Kwadwo und Sophia Junk sind zwei Athletinnen im kommenden Jahr noch für die U20-WM startberechtigt. Katrin Fehm und Jennifer Montag steigen in die Altersklasse der Aktiven auf und werden sich dort mit den übrigen Staffelläuferinnen auf die Heim-EM 2018 in Berlin und die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten.

Lindy Ave (Bild: picture alliance)

Juniorsportler des Jahres im Behindertensport: Lindy Ave
Lindy Ave gewann bei der IPC-WM 2017 in London über 200 Meter die Silbermedaille und Bronze über 100 Meter. Die 19-jährige Neubrandenburgerin ist in ihrer Klasse T38 bereits in der Weltspitze der Seniorinnen angekommen und gilt als klare Medaillenkandidatin für die nächsten Paralympischen Spiele in Tokio 2020. Die dreifache Junioren-Weltmeisterin von der HSG Uni Greifswald, die neben dem Sprint auch im Weitsprung antritt, hat zusätzlich zu ihren Erfolgen in der Para-Leichtathletik noch eine Ausbildung zu absolvieren und steht vor dem Abschluss ihrer Berufsausbildung im nächsten Jahr.

Melanie Stabel (Bild: Anton Schneid, Pit Schöler)

Juniorsportler des Jahres im Gehörlosensport: Melanie Stabel
Melanie Stabel gewann, nachdem sie bereits zu Beginn ihrer ersten Deaflympics im türkischen Samsun Silber im Kleinkaliber-Dreistellungskampf gewonnen hatte, im Luftgewehr-Wettbewerb Gold. Im Kleinkaliber liegend folgte in der Qualifikation ein Weltrekord und im Finale mit Silber die dritte Medaille. Die 18-Jährige Neuweilerin ist auch bei den hörenden Sportschützen unter den Top5 in Deutschland und steht dort kurz vor der Aufnahme in die Junioren-Nationalmannschaft.Die Deutsche Sporthilfe ehrt mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport seit 39 Jahren Talente, von denen sich viele zu internationalen Größen in ihrer Disziplin entwickelt haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013). Im Behindertensport wurden unter anderem die Paralympics-Sieger Heinrich Popow (2002), Christiane Reppe (2004), Anna Schaffelhuber (2010)  und Johannes Floors (2015) geehrt. In der Mannschaftswertung siegte zuletzt das Bobteam Johannes Lochner und Joshua Bluhm, inzwischen Weltmeister und aussichtsreiche Medaillenkandidaten für die Olympischen Winterspiele 2018.Der/die Preisträger/in in der Einzelwertung wird erst am Samstag, 14. Oktober verkündet. Nominiert waren Vinzenz Geiger, Junioren-Weltmeister in der nordischen Kombination, Zehnkampf-Junioren-Europameister Niklas Kaul, Kanu-Junioren-Weltmeister Jacob Schopf, Rennrodel-Junioren-Weltmeisterin Jessica Tiebel und Wassersprung-Junioren-Weltmeisterin Elena Wassen. In einer Online-Wahl stimmten Deutschlands Sportfans für ihren Favoriten, die Wahl ging am Sonntagabend zu Ende. Im Rahmen der Preisverleihung in DIE HALLE Tor 2 in Köln erfolgt auch die Auszeichnung der Preisträger Mannschaft sowie Behinderten- und Gehörlosensport. Eingebettet in die Veranstaltung ist die von der DFL Stiftung begleitete Athletenverabschiedung unter dem Titel „DANKE 2017“ für zahlreiche Top-Athleten, die ihre Karrieren in den letzten zwölf Monaten beendet haben. Mercedes-Benz, Nationaler Förderer der Deutschen Sporthilfe, stellt für die Gäste den exklusiven Fahrservice.
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Sollten Sie von der Veranstaltung berichten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail mit Name, Medium und Redaktion an Markus Respondek (E-Mail: markus.respondek@sporthilfe.de, Tel.: 069/67803-515).
Honorarfreies Bewegtbildmaterial für Medien
TeamOn wird im Auftrag der Deutschen Sporthilfe einen honorarfreien News-Beitrag zur Auszeichnung produzieren, der zeitnah nach der Veranstaltung abrufbar ist. Ansprechpartner ist Timon Saatman, Mail: ts@teamon.de, Mobil: +49 176 31361539.

Feierliche Verabschiedung verdienter Spitzenathleten im Rahmen des „Juniorsportler des Jahres“ 2017 – Frankfurt am Main

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Sporthilfe gibt Startschuss in die „zweite Karriere“ / Begleitung durch „Sprungbrett Zukunft“ und das emadeus-Netzwerk auch über den Leistungssport hinaus

Frankfurt am Main, 09.10.2017 –

Unter dem Motto „DANKE 2017“ bietet die Deutsche Sporthilfe allen Athleten, die in den letzten zwölf Monaten aus der Förderung ausgeschieden sind, eine würdige Verabschiedung. Im Rahmen der Preisverleihung „Juniorsportler des Jahres“ am 14. Oktober in Köln werden nicht nur die jüngsten Talente ausgezeichnet, sondern auch  verdiente Athleten, unter ihnen fünf Olympiasieger und neun Weltmeister, für ihre „erste“ sportliche Karriere gewürdigt und mit einem Staffelstab in ihre „zweite“ berufliche Karriere verabschiedet.Durch emadeus, dem Netzwerk der Sporthilfe-Athleten, bleibt weiterhin eine enge Verbindung der Sportler untereinander und zur Sporthilfe. Über die Initiative Sprungbrett Zukunft erhalten die ehemaligen Athleten auch weiterhin Unterstützung beim Einstieg in die Arbeitswelt. Die bewährte Würdigung im Rahmen des Juniorsportlers des Jahres verdeutlicht diese enge Verbindung: In der Vergangenheit gab es minutenlang Standing Ovations für die Sportikonen und einige Freudentränen.
Die Athleten, die beim Juniorsportler gewürdigt werden, in alphabetischer Reihenfolge:
Carina Bär (Rudern), Olympiasiegerin
Paul Biedermann (Schwimmen), dreifacher Weltmeister
Daniel Böhm (Biathlon), Olympia-Zweiter Staffel, Weltmeister Staffel
Britta Büthe (Beachvolleyball), WM-Zweite
Linus Butt (Hockey), Olympia-Dritter
Steffen Deibler (Schwimmen), fünffacher Europameister
Dr. Ilke Wyludda (Diskuswurf), Olympiasiegerin
Tino Edelmann (Nordische Kombination), Olympia-Zweiter Mannschaft, Weltmeister Mannschaft
Jonas Ems (Kanu), Weltmeister
Markus Esser (Hammerwurf), WM-Dritter
Yvonne Frank (Hockey), Europameisterin
Helena Fromm (Teakwondo), Olympia-Dritte
Robert Gleinert (Kanu), Weltmeister
Lydia Haase (Hockey), Europameisterin
Monika Häring (geb. Bittner, Eishockey), Olympia-Siebte
Eileen Hoffmann (Hockey), zweifache Europameisterin
Irene Ivancan (Tischtennis), zweifache Europameisterin Mannschaft
Laura Jung (Rhythmische Sportgymnastik), 15-fache Deutsche Meisterin
Steffen Justus (Triathlon), WM-Zweiter
Hanna Klein (Mountainbike), Junioren-WM-Zweite
Sibylle Klemm (Säbelfechten), EM-Dritte
Oliver Korn (Hockey), zweifacher Olympiasieger
Varg Königsmark (Hürdenlauf), Junioren-Europameister
Mareen Kräh (Judo), fünffache WM-Dritte
Andreas Kuffner (Rudern), Olympiasieger
Nicolas Limbach (Fechten), Weltmeister
Maximilian Munski (Rudern), Olympia-Zweiter
Holger  Nikelis (Tischtennis, paralympisch), zweifacher Paralympics-Sieger
Hanna Philippin (Triathlon), WM-Dritte Mannschaft
Sara Radman (Rhythmische Sportgymnastik), Olympia-Zehnte
Maximilian Reinelt (Rudern), Olympiasieger
Rebecca Robisch (Triathlon), zweifache Europameisterin Mannschaft
Miryam Roper Yearwood (Judo), WM-Zweite Mannschaft
Karin Schnaase-Beermann (Badminton), WM-Dritte Mannschaft
Raúl Spank (Hochsprung), WM-Dritter
Linda Stahl (Speerwurf), Olympia-Dritte
Luisa Steindor (Hockey), EM-Zweite
Nora Subschinski (Wasserspringen), zweifache WM-Dritte
Tim Tscharnke (Skilanglauf), Olympia-Zweiter Team Sprint
Toni Wilhelm (Windsurfen), Olympia-Vierter
Karina Winter (Bogenschießen), zweifache EM-Zweite Mannschaft
Marc Zwiebler (Badminton), zweifacher Europameister
Durchschnittliche Förderdauer: 12 Jahre, 6 MonateLängste Förderdauer: Yvonne Frank: 20 JahreDie DFL Stiftung begleitet die Verabschiedung der besten Athletinnen und Athleten zum Ende ihrer Sportkarrieren, die im Rahmen der Preisverleihung „Juniorsportler des Jahres“ am 14. Oktober in DIE HALLE Tor 2 in Köln stattfindet. Seit 2008 zeigt der deutsche Profifußball mit seinem Engagement in der Förderung des deutschen Spitzensports durch die DFL Stiftung seine Solidarität und Anerkennung für Sportler aus anderen Sportarten.
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Volleyball-Herren sind „Sportler des Monats“ September – Frankfurt am Main

MIL OSI – Source: Sporthilfe – Press Release/Statement

Headline: Volleyball-Herren sind „Sportler des Monats“ September – Frankfurt am Main

EM-Zweite vor Paracycling-Weltmeister Michael Teuber und den Tischtennis-Europameistern

Frankfurt am Main, 06.10.2017 –

Die Volleyball-Nationalmannschaft der Herren ist von den Sporthilfe-geförderten Athleten nach ihrem historischen EM-Erfolg zum „Sportler des Monats“ September gewählt worden. Zum ersten Mal überhaupt gewannen die deutschen Herren eine EM-Medaille und hatten mit Silber allen Grund zum Jubeln.

Platz zwei belegt Para-Radfahrer Michael Teuber, der bei der WM seinen Titel im Zeitfahren erfolgreich verteidigen konnte und zudem Bronze im Straßenrennen gewann. Auf Rang drei folgt das Tischtennis-Trio um Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska. Die neuen Europameister zeigten während des gesamten Turniers eine souveräne Leistung und waren Portugal bei ihrem 3:0-Finalsieg deutlich überlegen.
 
Ergebnis:
1. Volleyball-Herren: 48,8%
2. Michael Teuber (Paracycling): 28,4%
3. Tischtennis-Herren: 22,8%

Gewählt wird der „Sportler des Monats“ regelmäßig von den rund 4000 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.
Ergebnis-Infografik zum Download (freie Verwendung)

Die “Sportler des Monats” 2017
Januar: Lisa Zimmermann (Ski Freestyle)Februar: Laura Dahlmeier (Biathlon)März: Laura Dahlmeier (Biathlon)April: Kristina Vogel (Bahnrad)Mai: Thomas Röhler (Speerwurf)Juni: Alexander Bachmann (Taekwondo)Juli: Johannes Floors (Para-Leichtathletik)August: Johannes Vetter (Speerwurf)September: Volleyball-Herren

Maria Höfl-Riesch: „Felix Neureuther ist wie ein Bruder für mich“ – Frankfurt am Main

MIL OSI – Source: Sporthilfe – Press Release/Statement

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Die dreifache Olympiasiegerin spricht im Sporthilfe-Interview über den Ski-Nachwuchs, den Umgang mit Rückschlägen und Verletzungen sowie über Olympia 2018

Frankfurt am Main, 03.10.2017 –

Maria Höfl-Riesch ist eines der größten Aushängeschilder des deutschen Wintersports und gewann in ihrer aktiven Zeit unter anderem drei Olympische Goldmedaillen sowie zwei WM-Titel. Zu Beginn ihrer Karriere stand wie bei vielen großen Athleten die Auszeichnung zum „Juniorsportler des Jahres“, denn bereits im Junioren-Bereich war sie mit fünf WM-Titeln überaus erfolgreich. Im Sporthilfe-Interview spricht die heute 32-Jährige über Erwartungen und Hoffnungen für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele sowie über die Situation im deutschen Nachwuchs-Leistungssport.
Maria, die ersten Olympischen Spiele nach Deinem Karriereende stehen an. Kribbelt es noch, oder bist Du froh, die Wettkämpfe diesmal von außen beobachten zu können?
Ich war schon bei den Olympischen Sommerspielen vergangenes Jahr in Rio, was ein tolles Erlebnis war. Aber natürlich sind Winterspiele für mich etwas Besonderes, und ich freue mich, sie diesmal von der anderen Seite erleben zu dürfen. Ich werde zwei Wochen für die ARD als Expertin vor Ort im Einsatz sein.
Was erwartest Du für die Spiele in Pyeongchang?
Ich werde selbst das erste Mal in Südkorea sein, daher bin ich schon sehr gespannt auf die Eindrücke, die mich dort erwarten. Olympische Spiele sind immer ein Highlight, egal wo sie stattfinden. Ich hoffe, dass es wie zu meiner Zeit ein großes friedliches Sportfest wird und dass Deutschland viele Medaillen holt.
Gibt es einen oder mehrere Athleten, mit denen Du ganz besonders mitfieberst?
Natürlich drücke ich vor allem meinem ehemaligen Team vom Deutschen Skiverband, den Herren und den Damen, die Daumen. Und ganz besonders Felix Neureuther. Wir beide sind zusammen aufgewachsen, er ist fast wie ein Bruder für mich. Eine olympische Medaille für ihn wäre großartig, die fehlt ihm noch zur perfekten Karriere. Aber auch mit allen anderen deutschen Athleten werde ich mitfiebern.
Zu Beginn Deiner erfolgreichen Karriere stand wie bei vielen großen Sportlern der Titel zur Juniorsportlerin des Jahres. Wie hast Du die Auszeichnung damals erlebt?
Es war eine große Ehre für mich, meine erste große Auszeichnung. Ich weiß noch, dass ich wahnsinnig aufgeregt war, weil ich vor hochrangigen Politikern eine Rede halten musste. Ein tolles Erlebnis, so was bleibt ewig in Erinnerung.

Maria Höfl-Riesch ist längst auch auf dem Ball des Sports ein gerngesehener Gast (Bild: picture alliance für Deutsche Sporthilfe)

Seit diesem Jahr ist die Wahl erstmals öffentlich. Auf www.juniorsportler-des-jahres.de kann jeder für seinen Favoriten abstimmen – hast Du schon gewählt?
Natürlich, aber ich verrate nicht wen (lacht). Nur so viel: Meine Favoriten kommen aus dem Wintersport.
Du hast in Deiner Karriere alles erreicht, angefangen bei fünf Juniorenweltmeister-Titeln bis hin zu Deinem dritten Olympiasieg 2014. Welchen Tipp kannst Du den jungen, aufstrebenden Athleten mit auf den Weg geben?
Man muss ein Ziel haben und für dieses Ziel kämpfen, auch dann, wenn es mal aussichtslos erscheint oder Niederlagen einen zurückwerfen, dann ganz besonders. Ich habe selbst Tiefs erlebt, gerade nach Verletzungen. Einmal wusste ich nicht, ob ich überhaupt wieder Ski fahren kann. Aber ich habe alles gegeben und mich aus dem Loch herausgekämpft. Wenn man das macht, wird man am Ende auch belohnt. Ich habe mir mit meiner Karriere einen Traum erfüllt, habe mein Hobby zum Beruf gemacht und war erfolgreich. Mehr geht für einen Sportler nicht.
Wie siehst Du die Nachwuchsarbeit in Deutschland im Allgemeinen aufgestellt, wo siehst Du Verbesserungspotenzial?
Ich kann nur für den Bereich Ski Alpin sprechen, bei den anderen Disziplinen fehlt mir der genaue Einblick: Obwohl es Fortschritte gibt, sind wir vor allem bei den Damen im internationalen Vergleich nicht sehr gut aufgestellt. Da sind zu wenige verlässliche Leistungsträger, es fehlt an der Breite. Man muss insgesamt mehr für den Skisport tun, damit er für die nachfolgenden Generationen attraktiv bleibt. Und beim aktuellen Nachwuchs muss man sich das System im Gesamten anschauen, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss. Ich glaube, kleine Änderungen genügen nicht mehr, es läuft ja schon länger nicht optimal.
Zur Abstimmung zum Juniorsportler des Jahres 2017: www.juniorsportler-des-jahres.de