TRANSFORM 2025+ Volkswagen präsentiert Strategie für das nächste Jahrzehnt

MIL OSI – Source: Volkswagen – Press Release/Statement

Headline: TRANSFORM 2025+ Volkswagen präsentiert Strategie für das nächste Jahrzehnt

• Markenchef Diess: Wir wollen ein neues Volkswagen schaffen• Konsequente Restrukturierung und Neupositionierung• Rückkehr zu nachhaltig profitablem Wachstum, bis 2025 Steigerung der   Operativen Rendite auf sechs Prozent• Milliardeninvestitionen: Volkswagen wird bis 2025 Marktführer E-Mobilität    und baut stärkstes digitales Ökosystem der Branche auf• Turnaround-Pläne für RegionenVolkswagen stellt sich grundlegend neu auf. Dafür hat der Markenvorstand die Strategie „TRANSFORM 2025+” beschlossen. Sie gibt den Kurs für die nächste Dekade und darüber hinaus vor. Im Mittelpunkt stehen die Schärfung der Markenpositionierung über Regionen und Segmente hinweg, flankiert von einer deutlichen Effizienz- und Produktivitätssteigerung. Gleichzeitig wird die Marke massiv in Elektromobilität und Konnektivität investieren. Begeisterte Kunden, zukunftssichernde Ertragskraft, nachhaltige Mobilität und eine neue Teamkultur sind die Grundlage für den Weg der Marke Volkswagen in die Zukunft. Das neue, international gültige Leitbild heißt „Volkswagen: Moving People Forward“.Der Vorsitzende des Markenvorstandes, Dr. Herbert Diess, erklärte dazu in Wolfsburg: „Unser Anspruch ist hoch, unsere Strategie sehr ambitioniert. Wir wollen den Wandel nutzen und Volkswagen entschlossen an die Spitze der neuen Automobilindustrie führen. Volkswagen wird sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern, nur die allerwenigsten Dinge werden so bleiben wie sie sind. Die neue Strategie ist letztlich ein großes Transformationsprogramm.“Umbau in drei Phasen Die Neuausrichtung der Marke erfolgt in drei Schritten. In Phase 1 geht es bis zum Jahr 2020 um die Restrukturierung des Kerngeschäfts und einen grundlegenden Umbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gleichzeitig baut das Unternehmen neue Kompetenzen auf. In Phase 2, also bis 2025, strebt Volkswagen auf der Basis seiner wiedergewonnenen Stärke als führender und profitabler Volumenhersteller den Sprung an die Spitze der Elektromobilität an. Dabei zielt die Strategie auf eine Verbreiterung der Ertragsbasis, etwa durch neue Mobilitätsdienste. Auch die nach 2025 erwartete große Transformation der Branche will Volkswagen von der Spitze maßgeblich mitgestalten. Angestrebt wird bis zum Jahr 2030 die Führungsrolle in der neuen Welt der Automobilität.Weltweit „Top of Volume“ angestrebtEin Kernelement der Strategie ist die Positionierung im oberen Bereich des Volumensegments, nah an den Premiumwettbewerbern. Bisher hat Volkswagen diesen Anspruch „Top of Volume“ nur in China und Europa durchgesetzt. Weltweit erreicht werden soll die Positionierung unter anderem durch eine Neuausrichtung der Produktstrategie, mit einer SUV-Offensive in erster und der geplanten Elektrifizierungswelle in zweiter Stufe. Eine weltweit einheitliche Markenführung mit neuem Designkonzept ist eine weitere Komponente.Offensive bei Elektromobilität Die E-Mobilität wird zum Markenkern von Volkswagen gehören. „Ab 2020 starten wir unsere große Elektro-Offensive. Als Volumenhersteller wollen wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dem Elektroauto zum Durchbruch zu verhelfen: Wir zielen nicht auf Nischenprodukte, sondern auf das Herz des Automarktes. Bis 2025 wollen wir eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen und Weltmarktführer in der Elektromobilität sein. Unsere künftigen Elektroautos werden das neue Markenzeichen von Volkswagen“, so der Vorsitzende der Marke Volkswagen.Finanziert wird die E-Offensive unter anderem durch den Wegfall von volumen- und ertragsschwachen konventionellen Modellen und Varianten. Investitionsmittel in Höhe von mehr als 2,5 Milliarden Euro werden hierbei freigespielt.Führungsrolle bei digitaler VernetzungDie Marke wird eine eigene digitale Plattform entwickeln. Damit rückt Volkswagen zum einen näher an seine Kunden heran. Zum anderen erschließt das Unternehmen mit umfangreichen Diensten und Services neue Ertragspotenziale. Bis 2025 rechnet Volkswagen mit weltweit 80 Millionen aktiven Nutzern. Das eigene digitale Ökosystem wäre damit das führende in der Automobilbranche. Den eigenen Jahresumsatz mit Diensten und Services rund um das vernetzte Fahrzeug veranschlagt Volkswagen bis 2025 auf rund eine Milliarde Euro und erwartet daraus einen spürbaren Ergebnisbeitrag.Turnaround für Regionen Volkswagen möchte sich in Nordamerika von einem Nischenanbieter zu einem relevanten und profitablen Volumenhersteller entwickeln. Diess: „Wir werden unser Engagement in den USA deutlich verstärken. Den Fokus legen wir auf die dortigen Kernsegmente, also auf große SUVs und Limousinen. Dort bauen wir unser Angebot kräftig aus. In einer zweiten Welle werden wir dann auch unsere neuen Elektroautos nach Nordamerika bringen. In den kommenden Jahren werden wir erheblich in die Elektro-Infrastruktur investieren.“ Ab 2021 wird die lokale Produktion von MEB-Fahrzeugen gestartet.In China soll die bereits erreichte Position „Top of Volume“ gefestigt werden. Das gelingt durch eine SUV-Offensive und den schnellen Hochlauf von E-Fahrzeugen. In China zielt Volkswagen zudem darauf, am Potenzial im stark wachsenden Economy-Segment profitabel zu partizipieren. Die Entwicklung entsprechender Modelle hat bereits begonnen. Auch in anderen großen Märkten wie Indien, Südamerika oder Russland will Volkswagen das Economy-Segment erschließen.Unternehmenskultur und Organisation im Wandel Flankiert wird die strategische Offensive von einer umfassenden Organisationsreform. Die Neuorientierung zielt auf Agilität, mehr Unternehmertum, eine offenere Diskussionskultur, flachere Hierarchien und flexiblere Arbeitsmodelle. Unterlegt wird das mit einem neuen Unternehmensleitbild und konkreten Zielen zu Ertragskraft, Nachhaltigkeit und Arbeitgeberattraktivität. Hinzu kommen ein neues Führungsmodell und eine breit angelegte Integritätskampagne.Profitables Wachstum durch mehr Umsatz und weniger KostenVon der konsequenten Umsetzung des Programms „TRANSFORM 2025+“ erwartet der Markenvorstand in den kommenden zehn Jahren eine signifikante Umsatzsteigerung. Gleichzeitig wird sich die Profitabilität der Marke deutlich verbessern. Die Operative Umsatzrendite soll von zuletzt zwei Prozent in 2015 auf vier Prozent bis 2020 verdoppelt werden. Bis 2025 soll sie weiter auf sechs Prozent steigen. Nach 2025 wird eine weitere Verbesserung über diese Marke hinaus angestrebt.Ein wesentlicher Schritt hin zu einer zukunftssichernden Rentabilität ist der am 18. November vorgestellte Zukunftspakt. Konkret soll er bis zum Jahr 2020 zu einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von 3,7 Milliarden Euro jährlich führen; davon entfallen 3,0 Milliarden Euro auf die deutschen Standorte.Ihre Investitionen wird die Marke Volkswagen über die kommenden Jahre bei etwa 4,5 Milliarden Euro stabil halten. Zusammen mit der verbesserten operativen Ertragskraft wird das mittelfristig zu einem deutlich positiven Netto-Cash-Flow führen.

Volkswagen Konzern: Investitionsplanung stellt die Weichen für den digitalen Wandel und die „Strategie 2025“

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Wolfsburg, 18.11.2016

• Umweltfreundliche Technologien und Fahrzeuge sowie Digitalisierung• und Vernetzung stehen im Fokus• Sachinvestitionsquote wird bis 2020 auf wettbewerbsfähiges Niveau von• rund 6,0 Prozent gesenkt• Investitionspolitik neu ausgerichtet: Statt auf nicht produktbezogene• Bereiche setzt der Konzern künftig noch stärker auf Zukunftsthemen• Konzernchef Müller: „Der Volkswagen Konzern wird fokussierter – auch• bei den Investitionen und Entwicklungsaufwendungen.“

Der Volkswagen Konzern passt seine Finanzplanung den aktuellen Entwicklungen an und schafft eine solide Grundlage für die Umsetzung seiner Zukunftsagenda „TOGETHER – Strategie 2025“. Dabei sollen – trotz der großen Herausforderungen für die gesamte Automobilindustrie – die Investitionsquote und die Entwicklungskostenquote in den kommenden Jahren auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt werden: Diese wichtigen Finanzkennziffern werden für den Konzern jährlich abnehmen und bis zum Jahr 2020 auf je rund 6,0 Prozent sinken. Im Jahr 2015 hatte die Investitionsquote im Konzernbereich Automobile noch 6,9 Prozent betragen. Zudem bestärkt die Schwerpunktsetzung bei den Investitionen die Neuausrichtung des Volkswagen Konzerns: So konnten bereits im laufenden Geschäftsjahr die Investitionen in nicht produktbezogene Bereiche um rund 1 Mrd. Euro gesenkt werden. „Dies ist eine großartige Leistung aller Marken und Gesellschaften in unserem Konzern und setzt Mittel frei, die uns künftig für wichtige Zukunftsthemen bereitstehen“, sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, im Anschluss an die turnusgemäße Aufsichtsratssitzung.„Wir stellen die Weichen für den Volkswagen Konzern der Zukunft“, so Müller weiter. „Um ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu werden, treiben wir Zukunftsthemen wie die Elektromobilität, die digitale Vernetzung oder neue Mobilitätsdienste entschlossen und mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet voran“, sagte der Konzernchef. „Gleichzeitig investieren wir stärker mit Augenmaß und setzen klare Prioritäten. Der Volkswagen Konzern wird fokussierter – auch bei den Investitionen und Entwicklungsaufwendungen.“Mit der Planungsrunde rüstet sich der Volkswagen Konzern für den wachsenden Wettbewerb und die Mobilität der Zukunft. Vor allem in Europa und in China werden die anspruchsvollen CO2-Ziele nur mit verstärkten Aktivitäten bei Forschung und Entwicklung zu erreichen sein. Die gesamte Automobilbranche steht vor einem grundlegenden Wandel: Der Übergang vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität sowie neue Konzepte für Mobilitätsdienstleistungen stellen alle Hersteller vor große Herausforderungen. Der Volkswagen Konzern will sich dabei mit seiner Strategie als treibende Kraft beim Aufbau der Elektromobilität positionieren und bis 2025 mehr als 30 reine E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.„Mit Blick auf die großen Herausforderungen und die noch nicht abgeschlossene Diesel-Thematik fand die Investitionsplanung für den Konzern dieses Jahr in einem ganz besonders herausfordernden Umfeld statt“, betonte Konzern-Finanzvorstand Frank Witter. Trotz der zusätzlichen Belastungen müsse sich der Volkswagen Konzern neu ausrichten, aber auch nach vorne schauen. „Der hohe Innovationsdruck und die steigenden Emissionsanforderungen erfordern weiterhin höchste Kosten- und Investitionsdisziplin“, so Witter. „Aber es wäre geradezu fahrlässig, wenn wir in dieser wichtigen Umbruchphase der Autoindustrienicht konsequent auch in die Zukunft investieren würden.“Der Volkswagen Konzern wird wichtige Zukunftsprojekte auf den Weg bringen: Etwa das Autonome Fahren und die Entwicklung eines Self-Driving-Systems (SDS), den Ausbau der Batterietechnologie zu einer Kernkompetenz im Konzern sowie auch den Ausbau der bereits verkündeten neuen Konzernmarke für Mobilitätsdienstleistungen. Wie schon in der Vergangenheit wird ein wesentlicher Anteil der geplanten Investitionen in den kommenden Jahren in die 28 deutschen Standorte fließen.Nicht im Konsolidierungskreis und damit nicht in den genannten Planungen enthalten sind die Gemeinschaftsunternehmen in China. Diese Joint-Venture-Gesellschaften finanzieren die Investitionen in Werke und Produkte aus eigenen Mitteln.

Audi Neckarsulm übernimmt 122 Auszubildende und 15 dual Studierende

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Headline: Audi Neckarsulm übernimmt 122 Auszubildende und 15 dual Studierende

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Neckarsulm, 18.11.2016

„Geschafft!“ Stolze und glückliche Gesichter bei Audi Neckarsulm: 122 Auszubildende und 15 Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) haben am Freitagabend im Audi Forum Neckarsulm den erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung gefeiert. Audi übernimmt die 137 Absolventen in ein festes Arbeitsverhältnis.„Die Absolventen haben uns eindrucksvoll gezeigt, dass sie mit Tatkraft und großem Engagement die Zukunft unseres Unternehmens mitgestalten werden“, so Dr. Ulrich Eritt, Leiter Bildungszentrum Neckarsulm. Im Rahmen der Abschlussfeier zeichnete die AUDI AG zudem eine Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik am Audi-Standort Neckarsulm aus. Die Nachwuchs-Audianerin hat in ihrem Ausbildungsjahrgang deutschlandweit das beste Ausbildungszeugnis erhalten.Rainer Schirmer, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats, gratulierte den Absolventen ebenfalls: „Für uns Betriebsräte steht der Erhalt und der Ausbau der Ausbildungszahlen in unserem Werk ganz oben auf der Agenda. Denn nur mit gut ausgebildeten jungen Menschen wird Audi auch in Zukunft erfolgreich sein. Wir freuen uns daher sehr, dass erneut 137 junge Kolleginnen und Kollegen erfolgreich ihre Ausbildung beendet und somit einen erfolgreichen Start in ihr Berufsleben geschafft haben.“Die Absolventen verstärken elf Berufsgruppen in produktionsnahen Bereichen des Standorts: 39 Fertigungsmechaniker, 19 Kraftfahrzeugmechatroniker, 14 Fachkräfte für Lagerlogistik, 13 Werkzeugmechaniker, 11 Elektroniker für Automatisierungstechnik, 9 Mechatroniker, 6 Fahrzeuglackierer, 6 Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, 3 Industriekauffrauen und 2 Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker.

Volkswagen schließt Pakt für mehr Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit

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Headline: Volkswagen schließt Pakt für mehr Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit

• Positiver Ergebniseffekt von 3,7 Mrd. € jährlich ab 2020• Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und   sozialverträglicher Abbau von Arbeitsplätzen• Investitionen von 3,5 Mrd. € für ZukunftsfelderVorstand und Gesamtbetriebsrat von Volkswagen haben in Wolfsburg nach konstruktiven Verhandlungen einen Zukunftspakt unterzeichnet. Er leitet die Rückkehr der Marke Volkswagen auf einen profitablen Wachstumskurs ein. Das Programm für die deutschen Standorte mit rund 120.000 Mitarbeitern soll die Wettbewerbsfähigkeit der Marke Volkswagen deutlich verbessern und das Unternehmen zukunftsfest machen. Es schafft die Voraussetzungen für den Wandel vom reinen Automobilhersteller zum erfolgreichen Mobilitätsdienstleister im Zeitalter von Digitalisierung und zunehmender Elektromobilität. Im Mittelpunkt steht eine Neuorientierung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Bereits 2020 will die Marke Volkswagen völlig neu aufgestellt sein. Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Die Reduzierung der Arbeitsplätze erfolgt sozialverträglich. Zugleich wird in Zukunftsfeldern neue Beschäftigung aufgebaut. Konkret soll der Zukunftspakt bis zum Jahr 2020 zu einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von 3,7 Milliarden Euro jährlich führen; davon entfallen 3,0 Milliarden Euro auf die deutschen Standorte. Die dort geplanten Investitionen in Zukunftsthemen belaufen sich in den kommenden Jahren auf insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro. Damit verbunden ist ein Personalaufbau von 9.000 Stellen. Dem steht in Deutschland ein sozialverträglicher Abbau von bis zu 23.000 Arbeitsplätzen in konventionellen Bereichen gegenüber.Der Vorsitzende des Markenvorstands, Dr. Herbert Diess, sagt: „Mit dem Zukunftspakt macht Volkswagen einen großen Schritt nach vorn. Der Zukunftspakt steht für den weitreichenden Umbau der Wertschöpfung, den Aufbau neuer Kompetenzen und für strategische Investitionen. Wir stärken Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, und wir sorgen für die Zukunftssicherung unserer Standorte. Dem sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen steht ein Aufbau an anderer Stelle gegenüber.“ Volkswagen richte sich konsequent auf die Zukunft der Automobilindustrie aus, betonte Diess. „Wir bauen die gesamte Marke um, wir machen sie fit für den großen Wandel in unserer Branche. Wir bei Volkswagen nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand.“
Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh sagt: „Die wichtigste Nachricht ist: Die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft sind sicher. Wir haben vereinbart, dass betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2025 ausgeschlossen sind. Wenn ich sehe, was in anderen Unternehmen passiert, ist das ein großer Erfolg in schwierigen Zeiten. Ebenso wichtig: Mit dem Zukunftspakt schaffen wir den Einstieg in die E-Mobilität der nächsten Generation. Mit den neuen Autos auf MEB-Basis und Elektrokomponenten aus unseren Standorten werden unsere deutschen Werke Vorreiter bei der Elektrifizierung im Volkswagen Konzern sein. Der Betriebsrat hat dafür gesorgt, dass diese Zukunftsfahrzeuge in Deutschland und nicht im Ausland gebaut werden. Natürlich: Der Zukunftspakt hat Licht und Schatten. Er stellt nach langem Ringen einen tragbaren Kompromiss für beide Seiten dar. Wir haben jetzt ein Ergebnis der Vernunft.“
Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing sagt: „Die Umsetzung des Zukunftspakts wird für viele unserer Beschäftigten große Veränderungen bringen: Sie müssen sich qualifizieren, neue Arbeitsweisen erlernen, neue Aufgaben übernehmen. Aber die Anstrengung lohnt sich: Wir machen Volkswagen schlanker, schneller, stärker – und sichern damit langfristig Beschäftigung in Deutschland.“
Der nun vereinbarte Zukunftspakt ist Voraussetzung für den erfolgreichen Turnaround der Marke Volkswagen und ein Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Zukunftssicherung.
Im Einzelnen sieht der Zukunftspakt bei Volkswagen Folgendes vor:
• Durch Einsparungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen und an allen Standorten in Deutschland erwartet das Unternehmen einen positiven jährlichen Ergebniseffekt von rund drei Milliarden Euro ab 2020. Auch die Regionen außerhalb Deutschlands tragen zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung bei. Über eigene Aktionsprogramme steuern sie zusätzlich rund 700 Millionen Euro zum Zukunftspakt bei. Die gesamten Ergebnisverbesserungen betragen damit 3,7 Milliarden Euro.
• Der Zukunftspakt soll die Produktivität in den deutschen Werken um rund 25 Prozent erhöhen und die operative Umsatzrendite auf vier Prozent bis 2020 steigern.
• Um Volkswagen auf den Zukunftsfeldern E-Mobilität und Digitalisierung an die Spitze der Branche zu bringen, investiert Volkswagen massiv in neue Technologien. Die deutschen Standorte steigen in die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen und -komponenten ein. Es wird eine Pilotanlage für Batteriezellen und Zellmodule aufgebaut. Zugleich werden die konventionellen Bereiche zukunftssicher aufgestellt. Insgesamt investiert Volkswagen 3,5 Milliarden Euro in den Umbau des Unternehmens.
• In den Zukunftsfeldern sollen an verschiedenen Standorten neue Kompetenzen aufgebaut und rund 9.000 zusätzliche, zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen werden. Volkswagen wird diese Stellen überwiegend mit bereits vorhandenen Mitarbeitern besetzen und auch Spezialisten von außen einstellen. Über die nächsten Jahre baut Volkswagen in Deutschland gleichzeitig entlang der demographischen Kurve bis zu 23.000 Arbeitsplätze über Fluktuation und Altersteilzeit ab. Dies erfolgt ausdrücklich ohne betriebsbedingte Kündigungen.
• Der Zukunftspakt enthält Vereinbarungen für neue, zukunftsweisende Fahrzeugprojekte. Die Fertigung von E-Fahrzeugen auf Basis des modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) übernehmen die Werke Wolfsburg und Zwickau. Durch Investitionen in die E-Mobilität schafft Volkswagen an diesen Standorten zukunftssichere Arbeitsplätze. Darüber hinaus sichert das Unternehmen die Fahrzeugbaustandorte weiter ab. Das Werk Emden erhält zur effizienten Auslastung ein weiteres Modell. In Wolfsburg wird künftig mit einem Konzernprodukt ein zusätzliches Fahrzeug produziert.
• Die deutschen Leitwerke der Komponente teilen sich die Zukunftsthemen auf. Braunschweig wird weiterhin das Batteriesystem für den Modularen Querbaukasten (MQB) fertigen und zusätzlich das Batteriesystem für den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) entwickeln und fertigen. Kassel wird den MEB-Antrieb entwickeln und neben der E-Getriebefertigung den Zusammenbau des Gesamtsystems verantworten. Salzgitter wird MEB-Antriebskomponenten fertigen und zuliefern. Gleichzeitig baut der Standort Kompetenzen und eine Pilotanlage für Batteriezellen und Zellmodule auf.
Die Umsetzung des Zukunftspakts startet umgehend, die genannten Zielgrößen sind verbindlich. Die Fortschritte bei den vereinbarten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wie auch bei den vereinbarten Zukunftsinvestitionen werden in den kommenden Jahren fortlaufend überprüft.

Umbau startet: Volkswagen fertigt neuen e-Golf ab April 2017 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden

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Headline: Umbau startet: Volkswagen fertigt neuen e-Golf ab April 2017 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden

• Marke investiert mehr als 20 Millionen Euro in flexible Montage• Entwicklungs-Vorstand Welsch: “Neuanfang mit starker Signalwirkung –   Elektromobilität wird unser Markenzeichen.”• Gläserne Manufaktur liefert ab 2017 elektrische Volkswagen aus Die Marke Volkswagen macht die Gläserne Manufaktur in Dresden wieder zum Produktionsstandort und fertigt dort von April 2017 an den neuen e-Golf. Das hat Dr. Frank Welsch, Vorstand der Marke für den Geschäftsbereich Entwicklung, am Donnerstag im Beisein von Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Wirtschaftsminister Martin Dulig und Oberbürgermeister Dirk Hilbert in Dresden bekanntgegeben. Der neue e-Golf bietet nach NEFZ eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Er wird weiter im Golf-Leitwerk in Wolfsburg und künftig auch am sächsischen Standort Dresden produziert. Volkswagen investiere mehr als 20 Millionen Euro in den Umbau der Manufaktur zu einem “Center of Future Mobility”. Der Umbau beginnt in dieser Woche.
Darüber hinaus hatten Volkswagen Sachsen und die Landeshauptstadt vor kurzem eine umfassende Partnerschaft zur Förderung von Elektromobilität und Digitalisierung vereinbart, die Dresden zur Modellstadt für nachhaltige und integrierte urbane Mobilität machen soll. Welsch: “Hier brechen Volkswagen, Dresden und Sachsen gemeinsam in die Zukunft der Mobilität auf. Hier machen wir Elektromobilität zu unserem Markenzeichen.”
Die Fertigung in Dresden wird Anfang April 2017 wieder aufgenommen – zunächst im Einschicht-Betrieb. Zugleich wird Dresden neben der Autostadt Wolfsburg zum Auslieferungsort für die elektrifizierten Modelle der Marke Volkswagen – also den e-up! (1), e-Golf (2) sowie Golf GTE (3) und Passat GTE (4). “Volkswagen steht zum Standort Dresden. Wir werden die Fertigung in der Gläsernen Manufaktur mit dem e-Golf als erstem Fahrzeug wie zugesagt wieder aufnehmen. Das ist ein Neuanfang mit starker Signalwirkung”, erklärte Welsch.
Vor einem Jahr wurde die Gläserne Manufaktur für Besucher und Kunden zur “Erlebniswelt für Elektromobilität und Digitalisierung” umgebaut. Mehr als 40 Exponate und Fahrzeuge vermitteln derzeit auf interaktive und spielerische Art einen Einblick in die Mobilität der Zukunft. Seither haben mehr als 75.000 Besucher das Haus besucht und mehr als 1.800 Interessierte die Probefahrten mit Elektromodellen genutzt.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich erklärte: “Volkswagen und Sachsen – das ist eine bewährte Partnerschaft und große Erfolgsgeschichte, an der wir weiter an allen Standorten arbeiten werden. Ich freue mich, dass wir mit der Fertigung des e-Golfs in der Gläsernen Manufaktur ein weiteres Kapitel darin aufschlagen können. Mit dem Know-how in den Bereichen Automobilbau, Elektrotechnik, Mikroelektronik und mit den innovativen Ideen, die von den sächsischen Universitäten und Forschungsinstituten ausgehen, bietet der traditionsreiche Automobilstandort Sachsen alle Kernkompetenzen für die Weiterentwicklung der Mobilität.”
“Mit der einzigartigen Verknüpfung von Erlebnisfertigung eines Elektro-Modells, Fahrzeugauslieferung, Events und Elektro-Probefahrten wird der Besuch der Gläsernen Manufaktur zu einem großen Kundenerlebnis. Wir werden hier die Mobilität der Zukunft hautnah zeigen”, betonte Prof. Dr. Siegfried Fiebig, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen.
“Wir freuen uns sehr, dass in der Gläsernen Manufaktur ab April endlich wieder gefertigt wird – noch dazu ein Elektro-Fahrzeug, das die Mobilität der Zukunft beschreibt”, sagte Dresdens Betriebsratsvorsitzender Thomas Aehlig. Mit Blick auf die Rückkehr der Mitarbeiter betonte er: “Es ist gut, dass ein erster Teil der Mitarbeiter wieder in Dresden arbeiten wird. Wir erwarten, dass noch weitere Schritte folgen.”
‎Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert sagte: “Ich freue mich sehr, dass die Bänder in der Gläsernen Manufaktur wieder anlaufen werden. Damit senden wir ein starkes Signal vom Wirtschaftsstandort Dresden aus. Endlich wieder ein Auto ‘Made in Dresden’, und noch dazu eines mit Elektromotor. Das passt wunderbar zu unserer Vision von der Zukunftsstadt Dresden 2030+. Wir wollen uns zu einer nachhaltigen Stadtregion wandeln. Mobilitätskonzepte und -technologien von morgen bedeuten dabei nicht nur automatisiertes, vernetztes Fahren, sondern auch den Einsatz alternativer Antriebsmethoden, um etwa Emissionen zu reduzieren. Gemeinsam sind wir hier auf einem guten Weg zur Smart City.”
Vor zwei Wochen haben Volkswagen Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden einen weitreichenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Darin wurde festgelegt, Dresden zu einer Modellstadt für Elektromobilität, Digitalisierung und innovatives Fuhrpark-Management auszubauen. Konkret wurden ein umfassender Ausbau der Lade-Infrastruktur, ein Komplett-Umbau des städtischen Fuhrparks auf e-Fahrzeuge, innovative Car-Sharing-Projekte sowie der Aufbau eines Business Inkubator für Start-Ups für Mobilitätsdienstleistungen festgelegt.

Verbrauchskennzeichnung
1) e-up!: Stromverbrauch in kWh/100 km: 11,7 (kombiniert); CO2-Emissionen in g/km:     0 (kombiniert); Effizienzklasse: A+
2) e-Golf: Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt derzeit noch     keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.
3) Golf GTE: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 1,7-1,5 (kombiniert); Stromverbrauch in    kWh/100 km: 12,4-11,4 (kombiniert) ;CO2-Emissionen in g/km: 39-35 (kombiniert);    Effizienzklasse: A+
4) Passat GTE Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 1,7-1,6 (kombiniert); Stromverbrauch in    kWh/100 km: 12,8-12,2 (kombiniert); CO2-Emissionen in g/km: 39-37 (kombiniert);    Effizienzklasse: A+

Volkswagen Nachwuchskräfte stellen Industrie 4.0-Technik beim IT-Gipfel 2016 in Saarbrücken vor

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Headline: Volkswagen Nachwuchskräfte stellen Industrie 4.0-Technik beim IT-Gipfel 2016 in Saarbrücken vor

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Wolfsburg/Saarbrücken, 15.11.2016

• Experten diskutieren auf Einladung der Bundesregierung über „Lernen und Handeln
  in der digitalen Welt“

Ritterschlag für Volkswagen Nachwuchskräfte: Ihr Industrie 4.0-Modell einer vollautomatischen und vernetzten Abfüllanlage steht beim IT-Gipfel 2016 in Saarbrücken. Simon Häußler (21), Dualer Elektrotechnik-Student aus Braunschweig, und René Aschen (19), Auszubildender zum Elektroniker für Automatisierungstechnik aus Wolfsburg, stellen die Anlage am 16./17. November Fachleuten aus der IT-Branche sowie aus Wissenschaft, Industrie und Politik vor.Die Abfüllanlage für Schokodragées wurde für das Expertentreffen der Bundes¬regierung ausgewählt, weil es zeigt, wie IT-Kompetenz in der Berufsausbildung praxisorientiert vermittelt werden kann. Das Exponat macht zudem im Kleinen anschaulich, wie moderne Industrieanlagen der Generation 4.0 funktionieren. Der Nationale IT-Gipfel steht dieses Jahr unter dem Motto “Lernen und Handeln in der digitalen Welt”.”Wir bereiten unsere Auszubildenden auf die Herausforderungen der Digitalisierung von Industrie und Wirtschaft vor“, sagt Christoph Görtz, Leiter der Berufsausbildung von Volkswagen in Wolfsburg. „Die Abfüllanlage für Schokoklicker ist ein gutes Beispiel dafür, wie Ausbildungsprojekte die Qualifizierung‎ junger Menschen unterstützen.”Das Exponat entstand als Unterrichtsprojekt an der Wolfsburger Berufsbildenden Schule II, mit fachlicher Begleitung durch die Volkswagen Berufsausbildung. Die Abfüllanlage wird durch einen Raspberry Pi-Computer und mehrere Sensoren gesteuert. Eine Datenbankanbindung ermöglicht zudem die Überwachung und Steuerung in Echtzeit über Tablet-PC, Smartphone, Smartwatch oder mit Hilfe einer Datenbrille.Zum IT-Gipfel werden unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Ausrichter Sigmar Gabriel, sowie zahlreiche Bundesminister erwartet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.it-gipfel.de.

Audi definiert Wachstumsplan für Chinageschäft

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Headline: Audi definiert Wachstumsplan für Chinageschäft

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Beijing/Ingolstadt, 14.11.2016

• Intensivierung der Partnerschaft mit FAW-Volkswagen• Audi-Chef Rupert Stadler: „Lokale e-tron Offensive mit fünf Modellen in fünf Jahren”• AUDI AG und SAIC Motor sondieren Kooperation

Audi stellt die Weichen für nachhaltiges Wachstum im weltweit größten Absatzmarkt der Marke. Der deutsche Premiumhersteller hat mit der chinesischen FAW Group einen Wachstumsplan für das gemeinsame Audi-Geschäft in den kommenden 10 Jahren skizziert. Die Partner intensivieren damit ihre Zusammenarbeit auf entscheidenden Zukunftsfeldern der Automobilindustrie.Innerhalb der kommenden fünf Jahre wird das gemeinsame Joint Venture FAW-Volkswagen fünf Audi e-tron Modelle lokalisieren – darunter reine Batteriefahrzeuge mit Reichweiten von mehr als 500 Kilometern. „Unsere e-tron Offensive setzt ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft“, sagt Prof. Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. „Audi und FAW arbeiten seit mehr als einem Vierteljahrhundert eng und vertrauensvoll zusammen. Im Rahmen unserer langfristig angelegten Wachstumsstrategie werden wir diese erfolgreiche Partnerschaft ausbauen.“Bis 2025 wird Audi in allen Volumensegmenten mindestens jeweils ein elektrisch angetriebenes SUV- und Limousinen-Modell aus lokaler Produktion anbieten, und damit die sechs größten Segmente mit e-tron Modellen abdecken. Die Elektrifizierung der Produktion in China hat bereits begonnen. Mit dem Audi A6 L e-tron wird noch in diesem Jahr der erste lokal gefertigte Plug-in Hybrid an die Händler ausgeliefert.Im Rahmen des 10-Jahres-Geschäftsplanes mit FAW wird die AUDI AG die Zusammenarbeit im Bereich der Elektromobilität mit den Produktions- und Entwicklungsabteilungen von FAWVolkswagen stärken. Das Unternehmen forciert damit den Kompetenzaufbau für Schlüsseltechnologien im Joint Venture.Zusammen besetzen Audi und FAW ein weiteres Zukunftsfeld: 2017 planen die Partner die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens für Mobilitätsdienstleistungen und digitale Services. Um das Joint Venture stärker mit der Trend-Metropole Peking zu vernetzen, werden ausgewählte Vertriebs- und Marketingfunktionen zudem künftig in der Hauptstadt beheimatet sein.Audi bewertet regelmäßig neue Geschäftsopportunitäten in seinem wichtigsten Einzelmarkt. Der langjährige Volkswagen-Konzernpartner SAIC Motor hat mit der AUDI AG Kooperationsgespräche aufgenommen, um eine langfristige Zusammenarbeit in China zu prüfen. Hierzu wurde am 11. November 2016 eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. SAIC ist Partner der VOLKSWAGEN AG im Joint Venture SAIC Volkswagen.

Volkswagen Konzern IT setzt bei Digitalisierung auf neue Recruiting- und Arbeitsmethoden

MIL OSI – Source: Volkswagen – Press Release/Statement

Headline: Volkswagen Konzern IT setzt bei Digitalisierung auf neue Recruiting- und Arbeitsmethoden

• Konzern CIO Dr. Martin Hofmann: „Wir etablieren Formen der Zusammenarbeit, die
  noch mehr Agilität und Kreativität fördern“ Die Volkswagen Konzern IT geht neue Wege in der Personalgewinnung und bei der Zusammenarbeit. Beides wird noch individueller auf die Dynamik in der Software-Branche zugeschnitten. Die Konzern IT orientiert sich dabei an Recruiting-Verfahren und der Projektarbeit von Start-Ups im Silicon Valley. Eine dieser neuen Formen der Zusammenarbeit ist das Pair Programming („Pairing“), das bereits im Berliner Digital Lab der Volkswagen Konzern IT zum Einsatz kommt.Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, sagt: „Der digitale Wandel bietet uns die Chance, Arbeitsabläufe und Prozesse in der IT noch schneller und effizienter zu gestalten. Wir etablieren deshalb Formen der Zusammenarbeit, die noch mehr Agilität und Kreativität fördern. Pair Programming führt das hervorragend zusammen.“Beim Pair Programming arbeiten Software-Entwickler, -Designer, und -Architekten von Volkswagen konsequent in Zweier-Teams an denselben Inhalten des Projekts. Dieses fördert die Kreativität und steigert die Qualität, zudem sind beide über aktuellen Fortschritt, Lösungswege und offene Fragen im Projekt informiert. Diese Teilung von Wissen beschleunigt die Entwicklung des Projekts und ermöglicht schnellere Anpassungen, wenn sich Kundenwünsche kurzfristig ändern. Im Berliner Digital Lab beispielsweise arbeitet Volkswagen dazu eng mit dem US-Softwarespezialisten Pivotal zusammen.Nun wird geprüft, wo neue Formen der Zusammenarbeit auch in der IT-Kernorganisation möglich sind. Hofmann: „In Wolfsburg schlägt das Herz der Konzern IT. Hier ist unser Kompetenzzentrum, hier haben wir Top-Experten, hier konzentriert sich unser Know-how. Dieses Know-how unserer Kernorganisation und die Spezialisierung unserer Labs führen wir zusammen. Wir suchen nach Möglichkeiten, neue Arbeitsmodelle, die wir in unseren Labs erproben, mit den bewährten Abläufen der Kernorganisation zu verschmelzen.“Auch in der Gewinnung qualifizierter IT-Absolventen nutzt Volkswagen das Pair Programming. So arbeiten die internationalen Bewerberinnen und Bewerber über mehrere Tage voll projektintegriert mit einem Volkswagen Mitarbeiter zusammen – ein erster Schritt, um das Team kennenzulernen.Susanne Schäfer, Leiterin Personal Konzern IT und Organisationsentwicklung, sagt: „Wer die besten IT-Fachkräfte will, muss bereits beim Recruiting neue Wege gehen. Genau das tun wir bei Volkswagen. Unsere Bewerberinnen und Bewerber wollen und sollen zeigen, was sie leisten können. Mit dem Pairing bieten wir ihnen schon in der Recruitingphase eine ausgezeichnete Gelegenheit Fachkompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit zu zeigen. Die Zusammenarbeit im Zweier-Team schon in der Bewerbungsphase schafft Vertrauen und hilft beiden Seiten, schneller zu ihrer Entscheidung zu finden.“Die Labs im Volkswagen Konzern sind IT-Entwicklungszentren mit Start-Up Charakter. Sie bieten die Möglichkeit, abseits der Linienorganisation mit neuen Technologien zu experimentieren. Gefördert werden die Labs mit Mitteln des Innovationsfonds für die Marke Volkswagen, einer gemeinsamen Initiative von Unternehmen und Betriebsrat. Der Innovationsfonds fördert Projekte, die über das bisherige Kerngeschäft von Volkswagen hinausgehen.

Volkswagen Konzern steigert Auslieferungen im Oktober um 4,7 Prozent

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Headline: Volkswagen Konzern steigert Auslieferungen im Oktober um 4,7 Prozent

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Wolfsburg, 11.11.2016

• 870.300 Fahrzeuge im Oktober an Kunden übergeben• Weltweit 8,5 Millionen Auslieferungen von Januar bis Oktober• Fred Kappler, Leiter Konzern Vertrieb: „Unsere Auslieferungsergebnisse zeigen, dass viele Käufer von unseren Fahrzeugen überzeugt sind. Das Vertrauen unserer Kunden in unsere Produkte ist unser höchstes Gut.“

Der Volkswagen Konzern steigerte im Oktober seinen weltweiten Absatz um 4,7 Prozent auf 870.300 Fahrzeuge. Von Januar bis Oktober 2016 verkaufte das Unternehmen 8,5 Millionen Neuwagen, ein Zuwachs von 2,6 Prozent. „Unsere Auslieferungsergebnisse zeigen, dass viele Käufer von unseren Fahrzeugen überzeugt sind. Das Vertrauen unserer Kunden in unsere Produkte ist unser höchstes Gut“, sagte Fred Kappler, Leiter Konzern Vertrieb. „Wir wollen auch weiterhin unsere Kunden mit Qualität, Fahrkomfort, Sicherheit und Innovationen begeistern. Denn nur durch qualitatives Wachstum können wir die anstehenden Herausforderungen meistern“, so Kappler weiter.In Europa lieferte der Volkswagen Konzern in den ersten zehn Monaten 3,5 Millionen Fahrzeuge (+3,3 Prozent) aus. Davon wurden im Oktober 338.000 Neufahrzeuge an Kunden übergeben (+0,9 Prozent). In der Region Westeuropa legte der Konzern leicht zu und lieferte 280.600 Fahrzeuge (+0,2 Prozent) aus. Die guten Auslieferungszahlen in Großbritannien, Italien und Frankreich konnten dem Rückgang auf dem deutschen Heimatmarkt (-9,8 Prozent) entgegenwirken. Hingegen verzeichnete der Konzern in Zentral- und Osteuropa ein Wachstum von 4,2 Prozent, das besonders durch die solide Entwicklung der Verkaufszahlen in Polen beeinflusst wurde.Im Oktober lieferte der Volkswagen Konzern in der Region Nordamerika 76.600 Fahrzeuge aus (-4,8 Prozent). Das Ergebnis wurde vor allem durch die Auslieferungen in den USA (-9,5 Prozent) beeinflusst. In der Region Südamerika, insbesondere in Brasilien, bleibt die gesamtwirtschaftliche Situation weiter angespannt. In den ersten zehn Monaten verkaufte der Konzern in der Region 349.600 Fahrzeuge – ein Rückgang von 27,7 Prozent.Die Region Asien-Pazifik verkaufte von Januar bis Oktober 3,5 Millionen Fahrzeuge (+8,9 Prozent), wovon 3,2 Millionen Neuwagen (+11,3 Prozent) an Kunden in China übergeben wurden. Die Auslieferungen in der Region Asien-Pazifik stiegen im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 Prozent auf 390.300 Fahrzeuge. Davon entfielen 363.900 Fahrzeuge auf den chinesischen Markt, was einem Anstieg von 16,6 Prozent entspricht.

Marke Volkswagen steigert weltweite Auslieferungen im Zeitraum Januar bis Oktober

MIL OSI – Source: Volkswagen – Press Release/Statement

Headline: Marke Volkswagen steigert weltweite Auslieferungen im Zeitraum Januar bis Oktober

Wolfsburg, 11.11.2016

Einzelmonat Oktober +4,4 Prozent über Vorjahr
China weiterhin Treiber der Positiventwicklung
Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann: „Das positive Gesamtergebnis der Marke Volkswagen gegenüber 2015 hat sich stabilisiert. Demnach geht der Trend eindeutig in die richtige Richtung, dennoch arbeiten wir weiter an den Herausforderungen, die die Marke in einigen Regionen zu bewältigen hat.“

Die Marke Volkswagen Pkw hat im Oktober weltweit 511.500 Fahrzeuge ausgeliefert und übertraf damit den Vorjahreswert um +4,4 Prozent. Von Januar bis Oktober wurden insgesamt 4.886.400 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Damit liegt die Marke Volkswagen in der kumulativen Betrachtung erneut über dem Vorjahreswert (+1,0 Prozent). Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen: „Das positive Gesamtergebnis der Marke Volkswagen gegenüber 2015 hat sich stabilisiert. Der Tiguan liegt mit 53.000 Auslieferungen des alten und neuen Modells im Oktober gute +25 Prozent über dem Vorjahresmonat. Der neue Tiguan ist fantastisch aufgenommen worden. Auch der Touran hat mit 12.800 ausgelieferten Fahrzeugen des alten und neuen Modells im Oktober das Ergebnis des Vorjahresmonats um über +50 Prozent gesteigert. Demnach geht der Trend eindeutig in die richtige Richtung, dennoch arbeiten wir weiter an den Herausforderungen, die die Marke in einigen Regionen zu bewältigen hat. Dazu gehört eine systematische Stärkung der Marke in Europa, Nordamerika sowie Südamerika. “
In Gesamteuropa musste Volkswagen im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang von -7,0 Prozent auf 132.400 Fahrzeuge hinnehmen. Der Großteil davon entfiel mit 112.500 Einheiten auf Westeuropa (-8,5 Prozent). Im Heimatmarkt Deutschland wurden 43.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben, das entspricht einem Rückgang um -21,1 Prozent. Hier gab es systembedingt einen Rückgang, der hauptsächlich in der Anhebung der Nutzerzeiten beim Mitarbeiter-Leasing begründet ist. In der Region Zentral- und Osteuropa setzte Volkswagen den Positivtrend fort und steigerte die Verkäufe um +3,0 Prozent auf 19.800 Fahrzeuge. In Russland wurden 7.000 Einheiten ausgeliefert, eine Steigerung um +1,0 Prozent zum Vorjahresmonat.
In der Region Nordamerika lagen die Auslieferungen im Oktober mit 46.400 Fahrzeugen unter dem Vorjahresniveau (-9,8 Prozent). In den USA wurde ein Rückgang zum Vorjahr um -18,5 Prozent auf 24.800 Fahrzeuge verbucht. Wie bereits im bisherigen Jahresverlauf steigerte Volkswagen in Mexiko seine Verkäufe auch im Oktober gegenüber dem Vorjahr deutlich um +7,9 Prozent auf 16.500 Fahrzeuge.
In der Region Südamerika blieb die Lage weiter angespannt. Dort wurden im Oktober 22.300 Fahrzeuge an Kunden übergeben, das entspricht einem deutlichen Rückgang von -36,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wesentlicher Faktor dieser negativen Entwicklung ist weiterhin Brasilien. Der größte Markt der Region ist aktuell von sehr herausfordernden Rahmenbedingungen gekennzeichnet.
Die Region Asien-Pazifik entwickelte sich dagegen im Oktober erneut positiv. Hier wurden 291.900 Fahrzeuge an Kunden übergeben, was einer deutlichen Steigerung von +19,4 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Der Markt China war der wesentliche Treiber für den Zuwachs bei den weltweiten Auslieferungen. Dort setzte Volkswagen seinen Erfolgskurs fort und verkaufte im Oktober mit 278.100 Fahrzeugen beachtliche +19,1% Prozent mehr als in 2015. Im Zeitraum Januar bis Oktober wurden im Reich der Mitte 2.411.200 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Dies ist ein neuer Rekord und entspricht einem Zuwachs von +12,3 Prozent gegenüber Vorjahr.

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